Abblenden

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Abblenden
Zusammenfassung
Um in einem Foto eine höhere Schärfentiefe zu erreichen, muss das Objektiv durch Wahl einer kleineren Blende abgeblendet werden. Durch die kleinere Blende gelangt weniger Licht auf den Sensor, was Belichtungsdauer und Schärfentiefe erhöht. Durch die längere Belichtungsdauer steigt die Gefahr des Verwackelns. Durch Drücken der Abblendtaste einer Spiegelreflexkamera wird die Blende zu Kontrollzwecken geschlossen, um so eine Bewertung der Schärfentiefe zu ermöglichen.

Abblenden

 

Um bei der Fotografie eine größere Schärfentiefe zu erreichen, wird das Objektiv durch die Wahl einer kleineren Blende abgeblendet. In der Digitalfotografie gelangt dadurch weniger Licht auf den lichtempfindlichen Sensor  und in der Analogfotografie weniger Licht auf den Film.

 

Dies hat im Gegenzug eine Verlängerung der Belichtungszeit zur Folge, um ein identisch belichtetes Bild zu erhalten. Viele Objektive erreichen beim Abblenden auf Blende 5.6 oder 8 ihre optimale Bildqualität. Ein weiteres Abblenden führt dagegen wiederum zu einer Verschlechterung der Bildqualität durch Beugungsunschärfe.

 

Abblendtaste

 

Spiegelreflexkameras besitzen in aller Regel eine Abblendtaste, mit der die Blende manuell auf den eingestellten Blendenwert geschlossen wird. Auf diese Weise lässt sich im Vorfeld der Aufnahme die Schärfentiefe erkennen und einschätzen.

 

Bildquelle: © Joel Calheiros - Fotolia.com

 
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Der Begriff Blende bezeichnet die Objektivöffnung. Diese regelt während des Fotografierens den Lichtdurchlass durch das Objektiv. Im Handel sind vor allem Lamellen–Blenden (auch Iris–Blenden genannt) erhältlich. Sie öffnen und schließen sich kreisförmig, um die gewünschte Menge Licht durchzulassen.
Die Leistung eines Blitzgerätes wird mit Hilfe der Blitzleitzahl gemessen. Je höher diese Leitzahl ist, desto höher die Lichtstärke. Anhand der Formal „Leitzahl = Blende x Entfernung“ lässt sich errechnen, welche Blende gewählt werden muss, um ein Motiv ausreichend zu belichten. Auch kann gemessen werden, welcher Entfernungsbereich sich mit dem Blitzgerät ausleuchten lässt.
Kameras mit CCD-Sensor neigen beim Fotografieren besonders heller Motive zu einem Überstrahlen, das durch ein Überspringen der elektrischen Ladung auf die Nachbarzellen erzeugt wird. Durch dieses so genannte Blooming werden die umgebenden Bereiche nicht abgestuft dargestellt, sondern mit unschönem Saum oder gar als nahezu einfarbige weiße Fläche. Mit Hilfe einer Bildbearbeitung lässt sich der Blooming-Effekt in vielen Fällen beseitigen.
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