Deus Ex: Human Revolution
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Zusammenfassung
„Deus Ex: Human Revolution“ ist der dritte Teil der Deus-Ex-Reihe, der für PC, Xbox 360 und PS3 veröffentlicht wurde. Das Spiel bietet eine gelungene Mischung aus Stealth-, Action- und Rollenspiel, gepaart mit einer spannenden Geschichte.
Deus Ex: Human Revolution „Deus Ex: Human Revolution“ ist zeitlich vor den Geschehnissen von Teil eins angesiedelt. Der Spieler schlüpft in der dystopischen Welt des Jahres 2027 in die Haut von Adam Jensen, einem Sicherheitsexperten beim Biotech-Unternehmen Sarif Industries. Jensen ist mit der Wissenschaftlerin Megan Reed liiert, die ebenfalls bei Sarif arbeitet. Sarifs Hauptbeschäftigungsfeld ist das Erforschen von elektro-mechanischen Körpermodifikationen, sogenannten Augmentationen. Durch die Augmente werden Menschen verbessert und können so beispielsweise schneller rennen, durch Wände sehen oder Stürze aus mehreren Metern Höhe überleben. Doch sind die Augmente nur der reichen Oberschicht vorbehalten, da sie sehr teuer sind. Auch gibt es Gegner der Technologie, die befürchten, dass die Menschheit sich für Götter hält und gegen die Ethik verstoßen. Bei einem Angriff einer Terroristeneinheit werden viele Angestellte von Sarif getötet und Jensen selbst schwer verwundet. Ein halbes Jahr später kehrt Jensen in den Dienst zurück – heftig augmentiert, da er ansonsten gestorben wäre. Nun will er herausfinden, wer hinter dem Angriff steckt und was die Beweggründe waren.
Entscheidungsfreiheit wird groß geschrieben Wie beim großen Erstling „Deus Ex“ wird in „Human Revolution“ im Verlauf der konspirativen Geschichte Entscheidungsfreiheit groß geschrieben. Für jede Aufgabe verschiedene Vorgehensweisen: So können Shooter-Fans wild ballernd durch die Vordertür stürmen. Wer es lieber subtiler mag, verschafft sich als Hacker durch das Knacken von Terminals heimlich Zugang oder schleicht sich als diebischer Schatten durch Lüftungsrohre und die Kanalisation in Labors und Büroräume ein. Dabei sind die Übergänge zwischen den Vorgehensweisen fließend. Jede Spielweise kann durch den Ausbau der Fertigkeiten Jensens gefördert werden: Kämpfer freuen sich über eine bessere Rüstung, während Hacker ihre Knackkünste verfeinern und Diebe dafür sorgen, dass ihre Schritte nicht mehr hörbar sind oder sie für kurze Zeit unsichtbar werden. Erworben werden die neuen Fähigkeiten durch Erfahrungspunkte beim Stufenaufstieg, die es für das Absolvieren optionaler Aufgaben sowie das Ausschalten der Gegner und geglückte Hackangriffe gibt. Ein großer Bestandteil des Spiels sind die vielen Dialoge mit den Nichtspielercharakteren, die verschiedene Optionen bieten. Generell werden dem Spieler oft moralische Entscheidungen abgerungen, die den Verlauf der Mission beeinflussen.
Wohlwollende Reaktionen
Spieler und Fachpresse reagierten wohlwollend auf das neue Werk. Vor allem wurden die wendungsreiche, spannende Geschichte und die Vielfalt an Vorgehensmöglichkeiten gelobt. Kritisiert wurde die etwas veraltete technische Umsetzung des Spiels, in erster Linie hinkt die grafische Darstellung anderen Spielen hinterher. Auf einen Mehrspielermodus haben die Macher bewusst verzichtet. Am Erfolg hat das nichts getan, von „Deus Ex: Human Revolution“ wurden weltweit mehr als zwei Millionen Kopien verkauft.
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