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Die SimsZusammenfassung
"Die Sims" ist eine Computerspiel-Reihe. Das Spiel besteht aus einer Simulation des Alltagslebens, wobei die Spielfiguren als "Sims" bezeichnet werden. Bisher erhältlich sind drei Teile, fast 20 Erweiterungen und zahlreiche Mini-Add-Ons. Laut Electronic Arts wurde das Spiel 125 Millionen Mal verkauft und ist damit das meist verkaufte PC-Spiel überhaupt.
Inhalt
"Die Sims"
"Die Sims" ist eine Computerspiel-Reihe von Electronic Arts. Das Spiel besteht aus einer Simulation des Alltags. Die Spielfiguren werden als "Sims" bezeichnet. Die Reihe umfasst derzeit drei Teile, fast 20 Erweiterungen und zahlreichen Mini-Add-Ons. Teil zwei und drei sind zusätzlich für verschiedene Konsolen erhältlich. Laut Hersteller ging "Die Sims" 125 Millionen Mal über den Ladentisch und ist damit das meistverkaufte Spiel der Welt.
Spielprinzip
Das Spielprinzip beruht auf einer Simulation des Alltagslebens. Der Spieler steuert seinen "Sim" nicht direkt, sondern gibt ihm verschiedene Aufgaben. So beschäftigt man sich mit Handlungen wie arbeiten gehen, lernen, Freundschaften schließen, Freunde treffen, für die Familie sorgen, aufräumen, Körperpflege und so weiter. Außerdem kann der Benutzer seine Sims einkleiden, ihnen ein Haus bauen oder kaufen, einrichten und erweitern.
Da man seine Spielfigur nicht direkt steuert, kann es passieren, dass ein Sim lieber etwas anderes unternimmt, zu müde ist oder schlichtweg keine Lust hat.
Mit jedem Teil wird das Spiel erweitert und an die Realität angepasst.
Die Sims
"Die Sims" erscheint erstmals am 28. Februar 2000 für PC und Mac. Der Hersteller Maxis aus Deutschland gehört mittlerweile zu Electronic Arts.
Im ersten Schritt kann der Spielende eine Familie mit ein bis acht Mitgliedern erschaffen oder aus den vorgefertigten "Familienkoffern" eine auswählen. Danach entscheidet man sich für ein bestehendes Haus oder baut selbst eines.
Die Familie kann aus Erwachsenen und Kindern bestehen. Kinder gehen untertags zur Schule. Erwachsene gehen zur Arbeit, damit die Familie Geld für Essen und Möbelstücke besitzt. Es gibt verschiedene Karriereleitern, welche der Sim im fortlaufenden Spiel immer höher hinaufklettert. Das passiert aber nur, wenn er beispielsweise passende Bücher liest, trainiert oder Kochkenntnisse erlangt.
Mit anderen Sims aus der Nachbarschaft kann man in Interaktion treten. Daraus entwickeln sich Liebesbeziehungen oder Freundschaften. Auf Hochzeiten folgt Nachwuchs und so kann das Spiel beliebig lange fortgesetzt werden.
Bis Ende 2003 erscheinen sieben Erweiterungen für "Die Sims", die unter anderem neue Möbel und Möglichkeiten bieten:
Die Sims 2
Am 16. September 2004 erscheint der Nachfolger "Die Sims 2". Das Spiel beinhaltet eine neue 3D-Grafik-Engine. Insgesamt wurde es komplexer und realistischer angelegt.
Die Sims verfügen nun über Gene und vererben die körperlichen Merkmale an ihre Kinder weiter. Außerdem gibt es statt zwei Altersstufen nun sechs: Baby, Kleinkind, Kind, Teenager, Erwachsener und Senior. Nach dem Ablauf einer gewissen Frist folgt dem Seniorenalter der Tod. Im ersten Teil gab es keinen natürlichen Tod, daher konnten die Sims "ewig" leben.
Zusätzlich wurden die Möglichkeiten, seinen Sim zu "gestalten", deutlich erweitert. Die Spielfiguren haben ihren eigenen Kopf: Sie wünschen sich verschiedene Dinge. Wenn sich ein Sim einen Wunsch erfüllt, erhält er Belohnungspunkte. Mit einer bestimmten Punktzahl kann man Belohnungsobjekte erwerben, die zum Beispiel das Leben verlängern.
Bis 2008 erscheinen acht Erweiterungen:
Für "Die Sims 2" erscheinen zusätzlich neun Mini-Add-Ons. Diese sind bedeutend weniger umfangreich als die Erweiterungen und beinhalten meist neue Kleidungsstücke, Objekte, Tapeten und Böden.
Die Sims 3
Der dritte Teil "Die Sims 3" erscheint am 4. Juni 2009. Hier findet man erstmals eine offene Nachbarschaft. Die Ladezeit zum Wechseln verschiedener Grundstücke entfällt. So kann man selbst Nachbarn besuchen oder jemanden in der Stadt treffen.
Zusätzlich wurden "Gelegenheiten" eingeführt. Diese Aufgaben werden wie ein Quest absolviert. Für die Erfüllung erhält man verschiedene Belohnungen.
Außerdem können Möbel und Kleidungsstücke benutzerdefiniert eingefärbt oder mit Muster versehen werden. Die Steuerung wurde ebenfalls geringfügig verändert.
Die Sims verfügen über Charaktermerkmale, die ihre Ziele und Wünsche beeinflussen. Die Bedürfnisse wurden gekürzt, dafür "Moodlets" für die Stimmung der Spielfigur eingeführt.
Erstmals gibt es einen Sims 3 Online-Store, wo man Kleidung, Frisuren, Objekte und so weiter kaufen kann.
Bisher sind drei Erweiterungen erhältlich:
Am 28.Oktober 2010 erscheinen außerdem Konsolenversionen von „Sims 3“ für PlayStation 3, Xbox 360, Nintendo Wii und Nintendo DS.
Alle erschienenen Konsolenspiele sind levelbasiert und unterscheiden sich von den PC-Versionen genauso wie untereinander. Manche Objekte müssen hier erst freigespielt werden. Außer der ersten Version verfügen aber alle über einen freien Spielmodus.
Der markanteste Unterschied sind die Karma-Kräfte. Der Spieler kann auf allen Konsolen seinen Sims gutes beziehungsweise schlechtes Karma bringen. Auf der Nintendo Wii gibt es Wettereffekte und spezielle Karrieren.
Weitere Spiele der Reihe
Neben den Hauptspielen erscheinen auch immer wieder eigenständige Versionen, die ohne den aktuellen Teil spielbar sind:
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