Direct Encoding

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Direct Encoding
Zusammenfassung
Sollen die Inhalte von Schallplatten oder Musikkassetten auf einem MP3-Player wiedergegeben werden, müssen diese zuvor digitalisiert und in ein kompatibles Dateiformat wie MP3 umgewandelt werden. Die Umwandlung kann ein Programm auf dem PC übernehmen. Manche analogen Abspielgeräte bieten die Umwandlung (englisch: „Encoding“) auch direkt bei der Wiedergabe an.

Direct Encoding

 

Direct Encoding kann Töne beziehungsweise akustische Signale (aber auch Videos) in Daten umwandeln. Die Umwandlung der Signale in ein Format, welches der Computer lesen und wiedergeben kann, erfolgt dabei schon im Gerät, das die analogen Vorlagen digitalisiert. Geräte, die Direct Encoding beherrschen, werden wie die meisten Peripheriegeräte per USB mit dem Computer verbunden. Direct Encoding braucht meist Nachbearbeitung.

 

Geräte, die Direct Encoding bieten, gibt es für die meisten analogen Musikquellen, wie etwa Kassettenrekorder oder Plattenspieler. Preiswertere Geräte wandeln die analogen Signale meist ohne weitere Bearbeitung in das digitale Format um. Je nach Qualität der Vorlage kann es daher notwendig sein, eine Nachbearbeitung vorzunehmen, etwa  wenn Vinylplatten verkratzt sind oder Audiokassetten rauschen. Dieses lässt sich durch den Einsatz von Filtern reduzieren – bei besseren Modellen auch direkt am Gerät. In diesem Fall wird die Aufnahme nach der Digitalisierung im Klang optimiert und erst dann als Datei an den Computer übermittelt. Die Einstellungs- und Verbesserungsmöglichkeiten können mit denen einer professionellen Software zwar nicht mithalten, bieten aber meist eine annehmbare Korrektur für die häufigsten Fehler und Qualitätseinbußen.

 

Aufmacher: © vector_master - Fotolia.com

TAGS: Computer (461), Audio (89), Video (68), MP3 (63), HiFi (51), Musik (37), MP3-Player (34), Codec (8), USB-Plattenspieler (1), USB-Cassettenrecorder (1)
 
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