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DirectXZusammenfassung
DirectX ist eine Softwaresammlung auf Windows-Basis für multimediale Anwendungen von der 3D-Grafik bis zur Controller-Konfiguration und Netzwerk-Einrichtung. DirectX ist somit auch die Basis für Computerspiele auf Windows-PCs und der Spielkonsole Xbox 360 von Microsoft. DirectX passt als Standard die gesamte Hardware an die Anforderungen beispielsweise eines Spiels an und erleichtert so die Entwicklung. Mittlerweile ist Microsofts DirectX in der Version 11 erhältlich.
Inhalt
DirectX schafft die Basis für moderne Computerspiele. Vor allem im Grafik-Bereich setzt Microsofts Softwaresammlung Maßstäbe.
DirectX ist...
Moderne Computer- und Konsolenspiele werden immer aufwendiger, vor allem was Grafik und Steuerung angeht. Microsofts Softwaresammlung DirectX bietet hierfür eine Anwendungsbasis und definiert nicht nur alle Anforderungen von der Darstellung bis zur Controller-Konfiguration, sondern überträgt sie auch auf die vorhandenen Hardware-Komponenten.
Damit beschert DirectX beispielsweise Spielentwicklern eine einfache Programmiergrundlage. Sie müssen nicht mehr jede mögliche Komponente von der Grafikkarte bis zum Audioformat im Blick haben, sondern entwickeln auf der Grundlage von DirectX. DirectX überträgt das Spiel dann wie eine Art Dolmetscher auf die PC-Hardware oder die Spielkonsole.
Dafür muss natürlich einerseits die DirectX-Software auf dem Rechner installiert sein und andererseits von den Hardwarekomponenten unterstützt werden.
Kostenlos verfügbar
DirectX kann kostenlos von der Microsoft- Downloadseite bezogen werden. DirectX 11 ist nur für Windows Vista und Windows 7 erhältlich. Die letzte Version für Windows XP ist DirectX 9.c. Die Systemanforderungen sind dort genau aufgelistet, Basis ist das Betriebssystem Windows.
DirectX für ein realistisches Spielumgebungen
Obwohl DirectX auch Audio-Einstellungen etc. definiert, wird es insbesondere für die Optimierung der grafischen Darstellung eingesetzt. DirectX schafft „lebendige“ Spielszenen mit sich im Wind wiegenden Bäumen, haarklein strukturierten Fellen von virtuellen Tieren oder spiegelnden Seeoberflächen. Vor allem bei räumlichen Darstellungen bis hin zu 3D-Effekten liefert DirectX sehr wirklichkeitsnahe Ergebnisse.
Beständig weiterentwickelte DirectX-Versionen
DirectX ist mittlerweile (Stand November 2010) in der elften Version (DirectX 11) erhältlich und wurde seit der ersten Veröffentlichung 1995 beständig optimiert. Folgende Bestandteile gehören zu DirectX:
DirectX Graphics definiert den direkten Zugriff auf die Grafikkarte und unterstützt mit den Komponenten "Direct2D" und "Direct3D" zweidimensionale wie auch 3D-Grafiken.
Direct3D ist die wohl populärste DirectX-Komponente für die Umsetzung von dreidimensionalen Darstellungen. Hierfür setzen moderne Grafikarten sogenannte Shader ein – Mini-Programme zum Erzeugen von 3D-Effekten. Direct3D erlaubt es, die verfügbaren Shader-Typen der führenden Grafikkarten-Hersteller direkt anzusteuern.
DirectSound ist die Audio-Schnittstelle von DirectX für die Wiedergabe und Aufnahme von Soundeffekten. Damit sind auch Raumklang- und 3D-Effekte möglich.
DirectMusic dient der Wiedergabe von (nicht komprimierter) Musik und verfügt über einen integrierten Software-Synthesizer-Service.
DirectShow dient der Wiedergabe von komprimierten Musik- (MP3) und Videodateien (AVI, MPEG).
XAudio 2 ist als Ersatz für DirectSound vorgesehen und basiert auf der Xbox-360-Sound-Schnittstelle.
DirectInput ist für die Einbindung von Eingabegeräten und Controllern wie Maus, Tastatur oder Gamepad zuständig. DirectInput ermöglicht auch Force-Feedback-Effekte und greift direkt und somit besonders schnell auf die Hardware zu.
XInput stellt eine Variante von DirectInput ausschließlich für Xbox-360-Controller unter Windows dar.
DirectPlay ermöglicht die Kommunikation von mehreren Spielern bei Multiplayer-Games beispielsweise per Chat.
DirectShow (ehemals ActiveMovie / DirectX Media) integriert die Wiedergabe von Audio- und Videodateien, auch Streaming wird unterstützt. Mittlerweile ist DirectShow Bestandteil der Windows-Plattform.
DirectSetup ist für die Installationsroutine von Programmen zuständig und überprüft, ob die erforderliche DirectX-Version vorhanden ist.
DirectX Media Objects ist ebenfalls für Audio-und Videodateien zuständig und kann zusammen mit DirectSound und DirectShow eingesetzt werden.
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