Diskettenlaufwerk

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Diskettenlaufwerk
Zusammenfassung
Diskettenlaufwerke sind spezielle Laufwerke, welche Disketten beschreiben und auslesen können. Allerdings verwenden Computerhersteller bei der Produktion von Rechnern seit Anfang des Jahrtausends keine Diskettenlaufwerke mehr. Digitale Medien wie CD, DVD und Blu-ray haben Disketten vom Markt gedrängt. Ein Grund dafür war die geringe Speicherkapazität von Disketten.

Diskettenlaufwerke revolutionierten in den frühen 1970er Jahren die Computerwelt. Heute finden sie keine Verwendung mehr.

 

Ein Diskettenlaufwerk ist…

 

Ein Diskettenlaufwerk dient zum Lesen und Schreiben der Daten einer Diskette. Es gibt interne und externe Laufwerke. Neuere Computer weisen keine Disketten-, sondern nur noch CD-/CD-ROM- beziehungsweise DVD- oder Blu-ray-Laufwerke auf. Der Grund dafür ist, dass Disketten eine Speicherkapazität von nur 1,44 MB haben. Disketten sind also zu klein für eine Musikdatei und können maximal zwei bis drei Bilder in guter Qualität speichern.

 

Geschichtliches

 

IBM brachte 1969 das erste 8"-Diskettenlaufwerk (Acht-Zoll-Laufwerk) auf den Markt. Da das Laufwerk nicht in der Lage war, Disketten zu beschreiben, sondern nur zu lesen, diente es lediglich dazu, dem User neue IBM-Software zur Verfügung zu stellen. Die Speicherkapazität der ersten Diskette, deren Erfinder Alan Shugart ist, betrug rund 80 KB.

 

Drei Jahre später brachte Memorex ein Laufwerk in die Läden, das Disketten auch beschreiben konnte. Auch hier war Shugart wieder der Entwickler. Ebenfalls von ihm stammten 1976 die 5,25"-Diskette und zwei Jahre später das dazu passende Laufwerk. Anfang der 1980 Jahre folgten dann 3,5"-Laufwerke. Die Speicherkapazität der Disketten nahm allmählich zu. Dennoch überschritt sie zu keinem Zeitpunkt die 1,44 MB-Marke. Während der 1990er Jahre waren Diskettenlaufwerke noch Standard in jedem Rechner. Sie wurden aber zunehmend von CD-Laufwerken verdrängt. Mittlerweile verfügen die meisten Computer über ein DVD-Laufwerk oder ein Blu-ray-Laufwerk.

 

Baugrößen

 

Die Baugrößen von Diskettenlaufwerken entsprechen jeweils denen der Disketten: Es gibt 8"-Laufwerke, welche rund 200 mm groß sind. Daneben existieren 5,25"-Laufwerke mit einer Größe von 130 mm sowie 3,5"-Diskettenlaufwerke, die etwa 90 mm groß sind.

 

Bauweise

 

Ein Diskettenlaufwerk besteht aus einem Mechanismus, der zum Einlegen der Diskette sowie zum Auswerfen der Scheibe dient. Derselbe Mechanismus hebt und senkt den oberen Schreibkopf beziehungsweise den Andruckfilz. Ein Motor sorgt dafür, dass sich die Diskette gleichmäßig dreht. Ein Schrittmotor verschiebt den integrierten Schreib- und Lesekopf - beziehungsweise die Kopfpaare, sofern es sich um ein doppelseitiges Laufwerk handelt - damit die Köpfe die einzelnen Spuren auf der Diskette ansteuern können. Elektronik steuert das Zusammenspiel der einzelnen Komponenten, dass die Disketten schließlich ausgelesen oder beschrieben werden können.

 

 
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