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E-IDEZusammenfassung
Sowohl IDE als auch E-IDE sind Schnittstellen, die ursprünglich von der Firma Western Digital zum Anschluss von Laufwerken in Computern entworfen wurden. Später wurde daraus ATA und ATAPI, weshalb diese Begriffe oft synonym benutzt werden.
Inhalt
E-IDE
E-IDE steht für Enhanced IDE und bezeichnet eine mittlerweile kaum noch verwendete Schnittstelle zum Anschluss von Massenspeichern innerhalb eines Computers.
IDE wurde vom Festplattenhersteller Western Digital Mitte der 1980er Jahre als Schnittstelle für Festplatten erfunden. 1994 folgte Enhanced IDE, an das auch andere Massenspeicher wie Bandlaufwerke angeschlossen werden konnten.
Bei IDE wurden die Geräte ursprünglich mittels eines 40-poligen Flachbandkabels angeschlossen. Seit der Einführung von Ultra DMA/33 werden 80-polige Anschlüsse benötigt. Pro Anschluss sind maximal zwei Geräte möglich. Im Gegensatz zu ähnlichen Technologien wie SCSI („Small Computer System Interface“) kann ein IDE-Controller nicht mehr Laufwerke verwalten. Bietet ein PC mehr als zwei IDE-Geräte-Anschlüsse, ist mehr als ein Controller vorhanden.
Neben der geringeren Geschwindigkeit im Vergleich zu seriellen Verbindungen, wie der SATA-Schnittelle, ist IDE auch von der Handhabung her unterlegen. So müssen ältere Laufwerke, die den Cable-Select-Modus nicht unterstützen, vor dem Einbau über Steckbrücken konfiguriert werden. Je nach Konfiguration (ein oder zwei Laufwerke angeschlossen) stehen die Einstellungen „Master“, „Master with Slave present“ und „Slave“ zur Auswahl. Eine fehlerhafte Konfiguration kann beim Hochfahren (Booten) des Rechners zu Problemen führen.
Seit 2008 ist die neueste Version mit dem Namen ACS-2 auf dem Markt, die Technik wird jedoch seit 2005 mehr und mehr vom seriellen SATA-Standard abgelöst.
Aufmacher: © Al Rublinetsky - Fotolia.com
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