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Energielabel für FernsehgeräteZusammenfassung
Energieeffizienz ist ein stets aktuelles Thema. Seit dem 30. November 2011 ist die Angabe auch für Fernsehgeräte Pflicht und gibt dem Verbraucher eine Möglichkeit, Fernsehgeräte im Hinblick auf den Stromverbrauch effektiver miteinander zu vergleichen.
Inhalt
Energielabel für Fernsehgeräte
Über einen Flachbildfernseher verfügen inzwischen sehr viele Haushalte. Nicht nur, dass er wenig Platz in Anspruch nimmt, er verbraucht auch je nach enthaltener Technologie weniger Strom. Hier gibt es aber nach wie vor deutliche Unterschiede. So ist moderne LED-Technologie Strom sparender als ein Plasma TV. Moderne Fernseher sind überdies wahre Multimedia-Center und benötigen entsprechend viel Strom. Je nachdem welche Komponenten enthalten sind, steigt der Strombedarf mitunter deutlich.
Für umweltbewusste Verbraucher
Um Verbrauchern eine Orientierung zu geben, wie energieeffizient ein Fernsehgerät ist, ist das Energielabel, das man beispielsweise bereits von Kühlschränken her kennt, seit dem 30. November 2011 Pflicht. Wie bei anderen Elektrogeräten weist eine Farbskala mit entsprechenden Abstufungen auf die verschiedenen Klassen hin und zeigt die aktuelle Einstufung des Geräts. Die Labelvergabe selbst unterliegt den Richtlinien der Europäischen Union 642/2009 und 1062/2010.
Geräte, die vor dem 30. November in den Handel gelangt sind, müssen nicht nachträglich gekennzeichnet werden.
Was ist im Energielabel ablesbar
Im zentralen Bereich des Labels befindet sich die Farbskala mit den bereits bekannten Ampelfarben und einem schwarzen Pfeil, der die zutreffende Energieeffizienzklasse des jeweiligen Gerätes kennzeichnet. Hat ein Gerät weitere Auszeichnungen erhalten, wie beispielsweise das EU-Ecolabel, ist es dem Hersteller gestattet, dies ebenfalls dort darzustellen.
Wie viel ein TV-Gerät im Standby-Modus verbraucht wird auf dem Label nicht angegeben. Dieser Verbrauch fällt allerdings kaum ins Gewicht, da neue Elektrogeräte im Standby-Modus laut EU-Gesetz maximal ein Watt verbrauchen dürfen.
Am unteren Ende des Labels ist die Regulierung (Norm) verzeichnet, welcher diese Messungen zugrunde liegen.
Wie setzt sich die Klassifizierung zusammen
Anhand des Energieeffizienzindex (EEI) wird die Stromverbrauchsklasse festgelegt, in die das Fernsehgerät eingestuft wird. Je nach Bilddiagonale und dazugehörigem Referenzwert ergibt sich so ein individuelles Ergebnis.
Wichtig!
Je mehr zusätzliche Komponenten ein TV-Gerät besitzt, desto höher darf sein Energieverbrauch im Endeffekt sein, ohne dass das Gerät gleich in eine niedrigere Energieeffizienzklasse gestuft wird. Die Stiftung Warentest (online Beitrag vom 07.10.2011) hat zu diesem Thema ebenfalls einige nutzbringende Informationen zusammengestellt.
Was findet man nicht im Energielabel
Das Energielabel gibt zwar einen Aufschluss über einige wichtige Grundangaben, lässt jedoch Einstellungen wie die Bildhelligkeit außen vor. So liegt es im Ermessen der Hersteller, mit welcher Bildhelligkeit die Angaben gemessen werden. Mindestvoraussetzung ist es jedoch, 65% der maximalen Helligkeit für die Messungen einzustellen.
Allgemein gesprochen bietet das Energielabel eine grobe Einschätzung über den Stromverbrauch des jeweiligen Gerätes. Weitere Artikel zum Thema
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