|
Weiterlesen |
||
GameCubeZusammenfassung
Ein GameCube ist eine Spielkonsole in Würfelform des japanischen Herstellers Nintendo. Der 2002 auf dem europäischen Markt eingeführte GameCube verwendet als erste Spielkonsole von Nintendo optische Datenträger in Form von eigenen Spiel-DVDs mit einem Durchmesser von acht Zentimetern und einer Kapazität von 1,5 GB. An den GameCube lassen sich bis zu vier Controller anschließen.
Inhalt
Ein GameCube ist...
Die japanische Firma Nintendo ist weltweit bekannt für Ihre Spielkonsolen, vom legendären Game Boy bis hin zur modernen Wii. Mit dem GameCube (englisch für "Spielwürfel") brachte Nintendo 2002 eine Spielkonsole in Würfelform auf den europäischen Markt, die erstmals optische Datenträger in Form von Spiel-DVDs anstelle der vorher bei Nintendo üblichen Steckmodule verwendet. Die für den GameCube eingesetzten DVDs haben allerdings, anders als herkömmliche DVDs, nur einen Durchmesser von acht Zentimetern und eine Kapazität von 1,5 GB. Somit erlaubt der GameCube kein Abspielen von Film- oder Musik-DVDs.
Spielstände werden auf separat erhältlichen Speicherkarten mit unterschiedlichen Kapazitäten von vier bis 64 MB gesichert. An den GameCube lassen sich bis zu vier Controller anschließen, von denen Nintendo mit der Zeit diverse, separat erhältliche Varianten auf den Markt gebracht hat.
Vielseitige Controller
Die Controller für den GameCube sind äußerst vielseitig und bieten neben einem digitalen Steuerkreuz zwei analoge Sticks, vier Feuerknöpfe (Triggerbutton) und einen Startknopf. An der Vorderseite des Controllers sind zusätzlich zwei analoge Links- und Rechts-Knöpfe zu finden, die jeweils einen digitalen Druckpunkt haben sowie ein digitaler Z-Knopf, der wie ein Pistolenabzug mit dem rechten Zeigefinger ausgelöst wird. Außerdem verfügen die GameCube-Controller über die eine Rumble-/Force Feedback-Funktion, die das Spielerlebnis durch Rütteln, beispielsweise beim Abfeuern einer virtuellen Waffe, besonders realistisch gestalten soll.
Neben den Standard-Controllern für den GameCube ist auch der extra zu erwerbende Funk-Controller "Wavebird" erhältlich, der über ein externes Funk-Modul am GameCube funktioniert. Daran lassen sich bis zu 16 verschiedene Frequenzen einstellen und somit bis zu 16 "Wavebirds" parallel verwenden. Der Funk-Controller bietet allerdings keine Rumble- oder Force Feedback-Funktion.
Diverse Spezial-Controller
Für einige GameCube-Spiele liefert Nintendo Spezial-Controller, beispielsweise den Bongo-Controller in Trommelform für die Games "Donkey Konga", "Donkey Kong", "Jungle Beat" und "Donkey Konga 2".
Bei den Spielen "Mario Party 6", "Mario Party 7" und "Odama" ist eine Sprachsteuerung über das mitgelieferte Mikrofon möglich.
Das Horrorspiel "Resident Evil 4" kann mit einem Controller in Form einer Motorsäge bedient werden.
Mit der Mario-Version von "Dancing Stage" wird eine elektronische Tanzmatte unterstützt.
Der GameCube lässt sich mit einem speziellen Verbindungskabel sogar per Game Boy Advance steuern. Außerdem funktionieren über den Game Boy Player, eine Art Dockingstation, Game-Boy-Spiele auf dem GameCube.
Internetzugang mit Extra-Zubehör
Mit einem zusätzlich erhältlichen Modem oder Breitband-Adapter ist der GameCube auch internet- beziehungsweise netzwerkfähig. Allerdings wurden nur drei Online-Spiele veröffentlicht: "Phantasy Star" Teil I-III, "C.A.R.D" sowie das ausschließlich in Japan erschienene "Homeland". Die entsprechenden Server für die Spiele wurden bereits Anfang 2007 wieder abgeschaltet, so dass das Spielen nur noch über private Server möglich ist.
Über den Breitbandadapter sind nach wie vor Netzwerkspiele möglich, die mit einer lokalen Verbindung (LAN) und nicht über das Internet funktionieren. Die GameCube-Spiele "Mario Kart: Double Dash!!", "Kirby Air Ride" und "1080° Avalanche" bieten einen entsprechenden Modus.
TAGS:
Games (95),
DVD (66),
Spielkonsole (22),
Controller (20),
Nintendo Wii (12),
Force Feedback (9),
Optisches Laufwerk (5)
|
|
|||||