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GeschirrspülmaschineZusammenfassung
Geschirrspülmaschinen verfügen über verschiedene Spülprogramme, mit denen sie verschmutztes Geschirr wieder sauber bekommen. Wichtig bei der Verwendung solcher Geräte sind die richtigen Reiniger. Es gibt verschiedene Arten von Spülmaschinen. Dementsprechend variiert auch das Fassungsvermögen, der Energie- und Wasserverbrauch.
Inhalt
Programme einer Geschirrspülmaschine
Jede Geschirrspülmaschine ist mit mehreren Spülprogrammen ausgestattet. Je nach Programm sind Temperatur und Spüldauer einstellbar. Standardmäßig verfügt jedes Gerät über ein Spül- und ein Klarspülprogramm.
Temperaturen
Beim Spülprogramm eines Geschirrspülers liegt die Temperatur zwischen 55 und 70 Grad Celsius. Beim Klarspülprogramm beträgt der Temperaturbereich zwischen 65 und 85 Grad Celsius. Der Spülgang dient zur Reinigung des Geschirrs. Im Klarspülgang wird das Spülwasser entfernt und der Inhalt des Gerätes getrocknet.
Sonderprogramme
Viele Spülmaschinen verfügen über Sonderprogramme. Ein Vorspülprogramm wird zum Entfernen von Speiseresten eingesetzt, wenn das eigentliche Spülprogramm noch nicht läuft. So setzt sich der Schmutz nicht fest. Ein Kurzprogramm ist für leicht verschmutztes Geschirr geeignet.
Reiniger für Geschirrspülmaschinen
Die chemischen Reinigungsmittel, die in einer Geschirrspülmaschine verwendet werden, gibt es in Pulverform, als Gel oder als Tabletten - auch genannt Tabs. Bei den Tabs sind verschiedene Kombiprodukte erhältlich. So spart man sich die zeitaufwändige Dosierung von Reiniger, Klarspüler und Regeneriersalzen. Am geringsten fallen die Kosten pro Spülgang aus, wenn pulverförmige Reiniger in Kombination mit einzeln zu dosierendem Klarspüler und Salz eingesetzt wird.
Tabs
2-in-1-Tabs sind Tabletten, die sich aus Reiniger und Klarspüler zusammensetzen. Bei den 3-in-1-Tabs kommen noch die Enthärtungsbestandteile hinzu. Im Gegensatz zu manchen 2-in-1-Tabs ist bei solchen Produkten das Ergänzen von Salz nicht mehr nötig. 5-in-1-Tabs enthalten Reiniger, Klarspüler, Salzersatz, Glasschutz sowie Spülkraftverstärker. Mit dem Spülkraftverstärker können hartnäckige Verkrustungen einfacher vom Geschirr gelöst werden.
Einbau-, Unterbau-, Stand- oder Tischgeräte
Es gibt vier verschiedene Typen von Spülmaschinen:
Eigenschaften der verschiedenen Modelle
Bei Einbauspülmaschinen kann eine Front angebracht werden, die vom Design her in die Küche passt. Handelt es sich bei dem Gerät um eine Unterbau-Spülmaschine, ist dessen Tür so gekürzt, dass die Unterkante des Geschirrspülers mit der Unterkante der Schranktüren in der Küche übereinstimmt. Oftmals ist für die Befestigung der Spülmaschine ein Unterbauset nötig. Standgeräte haben häufig abgerundete Türen. Das Anbringen einer Dekorplatte ist bei solchen Geschirrspülern nicht möglich. Standgeräte heben sich deshalb optisch mehr von den Küchenschränken ab als Einbau- oder Unterbauspülmaschinen. Tischmodelle sind niedrige Spülmaschinen, die auf eine Anrichte, einen Tisch oder ein Regal passen. Einige Modelle können mit Hilfe eines Einbausets auch in die Küche integriert werden.
Maße und Fassungsvermögen
Die meisten Spülmaschinen sind 60 cm breit - genau wie ein Standardküchenschrank. Es gibt auch welche mit 45 cm Breite. In Spülmaschinen mit einer Breite von 60 cm passen zehn bis 14 Gedecke. Ein Gedeck besteht aus einem Standardservice mit Besteck und Gläsern für eine Person. Spülmaschinen mit einer Breite von 45 cm haben ein Fassungsvermögen für sieben bis neun Gedecke. In Tischmodelle passen ungefähr sechs Gedecke.
Energielabel
Aufgrund des technischen Fortschrittes sind die meisten Geschirrspüler inzwischen in der vormals besten Energieklasse A gelistet. Ihr Energieverbrauch fällt relativ gering aus. Die alte Klasseneinteilung wird den neueren Geräten jedoch nicht mehr gerecht. Aus diesem Grund hat die EU am 20.12.2010 ein neues Energielabel eingeführt, das ab Ende 2011 verpflichtend ist. Grafisch werden die Effizienzklassen weiterhin in farbigen Balken dargestellt. Es existieren nun zu den älteren Klassen A bis G, von denen A die beste darstellt, drei zusätzliche Klassen: A+, A++ und A+++.
Geschirrspüler sind künftig mit dem Jahresenergieverbrauch (in kWh) und Wasserverbrauch (in Litern) basierend auf 280 Standard-Spülgängen, der Trocknungswirkung, der maximalen Belandungsmenge und der Geräuschemission ausgezeichnet.
Hotfill
Ein Hotfill- oder Warmwasseranschluss spart viel Energie. So können Sie beim Anschluss an die Zentralheizung oder den Gasboiler um die 20 Prozent sparen. Bei Warmwasser aus einer thermischen Solaranlage sogar noch mehr. Viele Spülmaschinen eignen sich für Hotfill, wenn die Zulauftemperatur nicht über 60 Grad Celsius liegt.
Nachteile von Hotfill
Ein Hotfill hat aber auch zwei Nachteile: Kaltes Vorspülen ist nicht möglich, und das Geschirr trocknet nicht besonders gut. Der Grund dafür liegt an dem Gebrauch von Warmwasser. Das im Geschirrspüler vorhandene Wasser kondensiert nicht optimal an den Wänden, da diese wärmer sind als jene, die durch kaltes Wasser gekühlt werden.
Geräuschpegel
Bei Spülmaschinen spielt der Geräuschpegel eine große Rolle, denn Küchen sind heutzutage häufig offen, sodass Geräusche in den angrenzenden Zimmern gut wahrgenommen werden. Die meisten modernen Geräte reinigen das Geschirr relativ geräuscharm.
Weitere Optionen bei Geschirrspülern
Lebensdauer
Die wirtschaftliche Lebensdauer bezeichnet den Zeitraum, in dem ein Produkt ohne den Austausch von Kernkomponenten oder komplettes Versagen genutzt werden kann. Als wirtschaftliche Lebensdauer für Spülmaschinen gelten drei bis zehn Jahre. Spülmaschinen, die 20 Jahre halten, sind sicherlich keine Ausnahme.
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