|
Weiterlesen |
||
Intel Core iXZusammenfassung
Intel ist ein amerikanischer Hersteller von Computer-Hardware. Das in Kalifornien ansässige Unternehmen ist Marktführer bei Computer-Prozessoren und entwickelt und produziert Chips für Desktop-PCs, Notebooks, Netbooks und Server. Intel ist der Erfinder der x86-Technologie, auf der fast alle Prozessoren für Heim- und Büro-Computer basieren.
Inhalt
Intel Core iX
Intels aktuelle Prozessor-Generation ist in Notebooks, Desktop-PCs und Servern anzufinden. Die Bezeichnung der einzelnen Chips lautet Core i3, i5 oder i7. Die einzelnen CPUs unterscheiden sich in der Anzahl der verbauten Prozessor-Kerne, der Taktrate und der Cache-Größe. Es gibt sie mit zwei, vier oder sechs Kernen, wobei sechs Kerne nur in den schnellsten Core i-7-Prozessoren mit dem Zusatz "Extreme Edition" verbaut werden (Stand Januar 2011).
Die von Intel "Turbo Boost" getaufte Funktion, bei der einzelne CPU-Kerne dynamisch übertaktet werden können, ist nicht in Core i3-Prozessoren freigeschaltet. Core i-CPUs benötigen keinen Front-Side-Bus, da die Funktionen der Northbridge in den Chip integriert sind. Bei Core i-CPUs ersetzt der "Intel QuickPath Interconnect" (QPI) den Front-Side-Bus. Über ihn laufen alle Daten zwischen den einzelnen Prozessorkernen und dem restlichen Chipsatz.
Sandy Bridge
Anfang 2011 bringt Intel die zweite Generation von Core i-Prozessoren auf den Markt. Die Prozessoren für Notebook- und Desktop-Einsatz sind aus technologischer Sicht identisch. Unterschiede betreffen die maximale Leistungsaufnahme (Thermal Design Power), die Taktrate und den Cache.
Der Intel i7-Prozessor ist für 3D-Games, anspruchsvolle Software wie schnelle Videocodierung und aufwändige Bildbearbeitung ausgerüstet. Der Intel i5-Prozessor sorgt für Multitasking ohne Unterbrechung: hochauflösende Filme ansehen, HD-Videos bearbeiten, sowie nebenher mit Freunden netzwerken, funktioniert ohne Probleme. Der i3-Prozessor ist in preiswerten Notebooks und Desktops verbaut. Er bietet ausreichend Leistung für einfach Büroanwendungen und Unterhaltung.
Bei sämtlichen Prozessoren ist eine Grafikeinheit in den Prozessorchip integriert. Diese Intel HD3000 oder HD2000 getaufte Grafikkarte soll laut Intel deutlich schneller sein als bisher erhältliche Chipsatzgrafik. Erste Test, unter anderem von CHIP Online, zeigen, dass die HD3000 für Gelegenheitsspieler ausreichend ist. So läuft das beliebte Online-Rollenspiel „World of Warcraft“ in der Full-HD-Auflösung 1920x1080 Pixel flüssig. Beide Grafikvarianten unterstützen zudem den Hauptprozessor beim Abspielen von hochauflösenden Videos. Des Weiteren hat Intel die Turbo Boost-Funktion überarbeitet, mit der einzelne Prozessor-Kerne übertaktet werden können.
Eine der wichtigsten Neuerungen ist die Unterstützung der "Advanced Vector Extensions" (AVX). Diese Befehlssätze können Software deutlich beschleunigen, wenn die Programme die neuen Befehlssätze unterstützen. Da auch AMD 2011 Prozessoren mit AVX-Unterstützung auf den Markt bringen wird, ist davon auszugehen, dass Softwareentwickler AVX in ihre Produkte integrieren werden. Mit AVX sollen laut Intel Leistungszuwächse von über 50 Prozent möglich werden.
Die neuen Chips, die sich seit Februar 2011 in Notebooks und Desktop-PCs befinden, erkennen Kunden an dem Zusatz 2xxx im Prozessornamen, zum Beispiel Core i5-2500K. Weitere Artikel zum Thema
|
||||||||||