Internet Explorer

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Internet Explorer
Zusammenfassung
Der Internet Explorer ist ein Webbrowser des amerikanischen Softwareherstellers Microsoft Corporation. Erstmals im Jahr 1995 erschienen, ist mittlerweile (Stand: August 2012) die Version 9 kostenlos verfügbar.

Internet Explorer

 

Neben Chrome (Google), Firefox (Mozilla), Opera (Opera) und Safari (Apple) bietet auch Microsoft mit seinem Windows Internet Explorer (auch IE genannt) einen Internetbrowser für das Betriebssystem Windows an. Erstmals erschien er 1995 und wird aktuell (Stand: August 2012) in der Version 9 zum kostenlosen Download angeboten. Der Internet Explorer von Microsoft ist ausschließlich für das Betriebssystem Windows erhältlich.

 

Leistungsverbesserungen

 

Der Internet Explorer 9 wurde komplett überarbeitet und unterstützt unter anderem die neuen Grafikfunktionen des Internet-Standards HTML 5. Mit dem JavaScript-Modul "Chakra" werden Websites und Anwendungen im Browser schneller geladen und ausgeführt als beim Vorgänger IE 8.

 

Surfkomfort

 

Microsoft hat im Internet Explorer 9 die Registerkarte komplett überarbeitet. In einer Übersicht werden die "Beliebtesten Sites", das heißt, die bisher am häufigsten vom Nutzer besuchten Websites angezeigt.

 

Mit dem kombinierten Such- und Adressfeld in der Adresszeile wird das Surfen und Suchen einfacher. Es genügt ein Stichwort, um eine Website auszuwählen. Die restlichen Eingaben werden vom Internet Explorer automatisch vervollständigt. Eine weitere Möglichkeit ist die Suche mit Hilfe von Stichworten in Kombination mit Suchmaschinen. Standardmäßig ist die Suchmaschine Bing von Microsoft eingestellt. Andere Anbieter können zusätzlich über Add-Ons angezeigt und verwaltet werden.

 

Sicherheit und Datenschutz

 

Der Internet Explorer 9 bietet unter anderem folgende Sicherheitsfunktionen an:

 

  • Mit der ActiveX-Filterung im Internet Explorer lassen sich entsprechende ActiveX-Steuerelemente auf allen Websites blockieren. Anschließend kann der Nutzer gezielt jene freischalten, die von ihm als vertrauenswürdig einstuft sind.

 

  • Scripting-Angriffe gehören zu den häufigsten Bedrohungen im Internet. Sie bestehen darin, Sicherheitsrisiken auf dem von einem Nutzer besuchten Websites auszunutzen. Der Internet Explorer enthält einen Cross-Site-Scripting-Filter. Dieser kann solche Arten von Angriffen erkennen. Wird eine Bedrohung gefunden, deaktiviert der Internet Explorer die gefährlichen Scripts. Der Cross-Site-Scripting-Filter ist standardmäßig aktiviert, damit ein dauerhafter Schutz beim Surfen gewährleistet ist.

 

  • Mit der Domainhervorhebung im Internet Explorer kann sofort eine richtige Webadresse erkannt werden. Hierzu wird der Domänenname in der Adressleiste hervorgehoben. Vor Websites mit unsicherem Inhalt wird automatisch mit einer Sicherheitsmeldung gewarnt.

 

  • Mit der Funktion InPrivate-Browsen wird vermieden, dass der bisherige Browserverlauf, temporäre Internetdateien, Formulardaten, Cookies, Benutzernamen und Kennwörter vom Internet Explorer gespeichert werden. Dieses Vorgehen kann vom Nutzer vor dem Surfen manuell eingestellt werden. Sobald der Browser wieder geschlossen wird, endet auch das InPrivate-Browsen.

 

  • Der Smartscreen-Filter im Internet Explorer ist eine Kombination von Phishing-Filter und Malwareschutz. Damit werden die Nutzer während des Surfens vor entsprechenden Bedrohungen aus dem Internet geschützt.
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