Jeff Bridges

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Jeff Bridges
Zusammenfassung
Geboren 1949 als Sohn des bekannten Schauspielers Llyod Bridges, startet auch Jeff Bridges im Kindesheitsalter seine Filmkarriere. Der Durchbruch gelingt ihm 1971 mit "Die letzte Vorstellung". Seither zählt er zu einer Fixgröße in Hollywood. In seiner langen Karriere ist Bridges in zahlreichen Filmen zu sehen wie etwa in "Tron", "Die fabelhaften Baker Boys" oder "The Big Lebowski". 2010 verzeichnet er seinen bisher (Stand: Juni 2011) größten Erfolg: Für seine Rolle in "Crazy Heart" erhält er einen Oscar.

Jeff Bridges: Beginn einer langen Karriere

 

Jeff Bridges wird am 04. Dezember 1949 in Los Angeles (Kalifornien) geboren. Sein Vater ist der bekannte Schauspieler Lloyd Bridges.  Jeff und sein älterer Bruder Beau Bridges treten in die Fußstapfen des berühmten Vaters. 

 

Jeff Bridges Karriere beginnt bereits im Alter von vier Monaten im Film "Auf Bewährung freigelassen". Regelmäßige Auftritte im Fernsehen folgen bereits wenige Jahre später.  So sind sowohl Jeff als auch Beau Bridges während ihrer Schulzeit regelmäßig in der Serie "Abenteuer unter Wasser" zu sehen. Nach der Schule nimmt Jeff Bridges  Schauspielunterricht an der University High School in Los Angeles. Danach geht er vorerst nach New York, zieht später aber wieder zurück nach Los Angeles, um in Hollywood Fuß zu fassen.

 

Durchbruch in Hollywood: "Die letzte Vorstellung"

 

Zurück in Kalifornien dauert es nicht lange bis Jeff Bridges der große Durchbruch gelingt. Im Film "Die letzte Vorstellung" geben er und Timothy Bottoms zwei junge Männer, die  in einem entlegenen Ort irgendwo in Texas leben. Beide verlieben sich in das Mädchen Jacy Farrow. Gemeinsam machen sie sich auf eine abenteuerliche Reise nach Mexiko auf. 

 

Die Darstellung des jungen Duane Jackson in "Die letzte Vorstellung" bedeutet für Jeff Bridges den Durchbruch in Hollywood und bringt ihm seine erste Oscar-Nominierung ein. In den nächsten Jahren spielt Jeff Bridges in zahlreichen Produktionen mit. Sein Erfolg eröffnet ihm auch die Möglichkeit,  mit den ganz Großen des damaligen Hollywoods zusammenzuarbeiten.

 

Die 1970er Jahre in Hollywood

 

Jeff Bridges gelingt etwas, das nur wenige seiner Kollegen schaffen: eine stetige Hollywood-Karriere, die sich über Jahrzehnte hält.

 

Nach seinem großen Erfolg mit "Die letzte Vorstellung" ist Jeff Bridges ein gefragter Mann. In den darauf folgenden Jahren spielt er in mehreren Filmen mit - wie etwa in: "In schlechter Gesellschaft" (1972), "Der letzte Held Amerikas" (1973), "Die letzten beißen die Hunde" (1974), "King Kong" (1976) und "Rendezvous mit einer Leiche" (1978).

 

Jeff Bridges in den 1980er Jahren

 

In den 1980er Jahren hält Bridges Erfolg an – auch wenn er das neue Jahrzehnt mit einer beruflichen Bruchlandung beginnen sollte. Der Film "Heaven's Gate – Das Tor zum Himmel" aus dem Jahr 1980 entpuppt sich als Flop. Es handelt sich dabei um einen Spätwestern unter der Regie von Michael Cimino. Das Megaprojekt verschlingt Millionen Dollar an Produktionskosten. Damit wird "Heaven's Gate – Das Tor zum Himmel" zu einem der teuersten Filme, die bis dahin gedreht worden sind. Als der Film in die Kinos kommt, fällt er nicht nur bei den Kritikern durch, sondern auch beim Publikum.

 

Das Fiasko mit "Heaven's Gate" wirkt sich aber nicht allzu negativ auf Bridges Karriere aus. So steht bereits das nächste Großprojekt an: In "Tron" spielt Jeff Bridges den Computerspezialisten Kevin Flynn. Dieser wird in der Computerwelt gefangen gehalten und muss dort um sein Überleben kämpfen. 1982 kommt der Film in die Kinos und setzt dort neue Maßstäbe im Bereich der Computeranimation.  27 Jahre später wird Jeff Bridges noch einmal in die Rolle des Kevin Flynn schlüpfen.

 

1984 steht er für "Starman" vor der Kamera. Regie führt John Carpenter. Der Streifen bringt Bridges eine Oscar-Nominierung ein. Zum Sieg reicht es jedoch nicht.

 

Im Film "Tucker" arbeitet er mit dem  legendären Regisseur Francis Ford Coppola zusammen. 1989 spielt er in "Die fabelhaften Baker Boys" an der Seite von Michelle Pfeiffer – und seinem Bruder Beau Bridges.

 

Die 1990er Jahre

 

In den 1990er Jahren ist Jeff Bridges unter anderem zu sehen in: "American Heart – Die zweite Chance" (1992), "Spurlos" (1993), "Fearless – Jenseits der Angst" (1993), "Liebe hat zwei Gesichter" (1996) oder "Zwischen den Welten" (1996). Ein großer Erfolg wird etwa "The Big Lebowski" von den Coen-Brüdern.

 

Jeff Bridges im neuen Jahrtausend

 

Hollywood will auch im neuen Jahrtausend nicht auf den talentierten Schauspieler verzichten. So spielt Bridges etwa in "Simpatico" (2000), "Rufmord – Jenseits der Moral" (2000), "Könige der Wellen" (2007), "Iron Man" (2008) oder "New York für Anfänger" (2008) mit.

 

Später Oscar für Jeff Bridges

 

2009 startet Jeff Bridges noch einmal richtig durch. Als heruntergekommener und schwer alkoholabhängiger Country-Sänger Bad Blake gibt Jeff Bridges in "Creazy Heart" wohl eine seiner besten schauspielerischen Leistungen. Sein Einsatz macht sich auch bezahlt. Der Schauspieler kann für seine Darstellung den Golden Globe in der Kategorie "Drama" entgegennehmen. Außerdem wird er zum vierten Mal für den Oscar nominiert. Dieses Mal heißt es in der Kategorie "Bester Hauptdarsteller": "And the Oscar goes to…Jeff Bridges".

 

Mit "True Grit" und "Ton: Legacy", der Fortsetzung des Erfolgsfilm "Tron" aus dem Jahr 1982, folgen nach seiner oscarprämierten Darstellung in "Creazy Heart" zwei weitere große Rollen (Stand: Juni 2011).

 

Jeff Bridges und die Musik

 

Neben der Schauspielerei hegt Bridges noch eine zweite große Leidenschaft: die Musik. In jungen Jahren will er auch als Musiker Karriere machen, gibt diese Pläne später aber zugunsten seiner Schauspielkarriere auf. Auch wenn er sich für das Filmbusiness entschieden hat, komponiert er weiterhin Songs. Manche finden sich auch in seinen Filmen wieder. So wird das Lied "Lost in the Space" etwa im Film "John und Mary" gespielt. Auch in "Die fabelhaften Baker Boys" kann Jeff Bridges seine große Leidenschaft voll ausleben.

 

Jeff Bridges privat

 

Privat scheint der Schauspieler auf Beständigkeit zu setzen. Seit 1977 ist er skandalfrei mit Susan Geston verheiratet. Die beiden lernen sich zwei Jahre zuvor bei den Dreharbeiten zu "Rancho Deluxe" kennen. Das Paar hat drei Kinder.

 

Filmografie:



2010: True Grit

2010: Tron: Legacy

2009: Creazy Heart

2009: Männer, die auf Ziegen starren

2009: A Dog Year

2009: The Open Read

2008: New York Für Anfänger

2008: Iron Man

2007: Könige Der Wellen

2006: Rebell in Turnschuhen

2005: Dirty Movie

2005: Tideland

2004: The Dorr In The Floor – Die Tür der Versuchung

2003: Seabiscuit – Mit dem Willen zum Erfolg

2003: Masked And Anonymous

2001: K-Pax

2001: Scenes Of The Crime

2000: Rufmord – Jenseits der Moral

1999: Simpatico

1999: Die Muse

1999: Arlington Road

1998: The Big Lebowski

1996: Zwischen den Welten

1996: Liebe hat zwei Gesichter

1996: White Sqall – Reißende Strömung

1995: Wild Bild

1994: Explosiv – Blown Away

1993: Frearless – Jenseits der Angst

1993: Spurlos

1992: American Heart – Die zweite Chance

1991: König der Fischer

1990: Texasville

1989: Die fabelhaften Baker Boys

1989: Zweites Glück

1988: Tucker – Ein Mann und sein Traumauto

1987: Nadine – Eine kugelsichere Liebe

1986: Der Morgen danach

1986: 8 Millionen Wege zu sterben

1985: Das Messer

1984: Starman

1984: Gegen jede Chance

1982: Liebesgrüße aus dem Jenseits

1982: Das letzte Einhorn

1982: Tron

1981: Cutter’s Way – Keine Gnade

1980: Heaven’s Gate

1980: The American Success Company

1979: Philadelphia Clan

1976: Rendezvous mit einer Leiche

1976: King Kong

1976: Mr. Universum

1975: Rancho Deluxe

1974: Die letzten beißen die Hunde

1973: The Iceman Cometh

1973: Der letzte Held Amerikas

1972: In schlechter Gesellschaft

1972: Fat City

1971: Die letzte Vorstellung

1970: Halls Of Anger

1969: In einer Nacht wie dieser

 

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