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KlimaanlageZusammenfassung
Eine Klimaanlage ist ein Kühlgerät zur Regulierung der Raumtemperatur. Es gibt mobile Einheiten, Fenstereinheiten, Splitgeräte, Mono-Splitgeräte und Multi-Spliteineiten. In der Regel verbrauchen Klimaanlagen sehr viel Energie. Einige stromsparendere Modelle sind jedoch für einen entsprechend höhren Preis erhältlich.
Inhalt
Immer ein angenehmes Raumklima dank Klimaanlagen. Die Geräte kühlen die Luft im Zimmer auf die gewünschte Temperatur.
Eine Klimaanlage ist...
Für viele ist sie mittlerweile im Sommer unverzichtbar - die Klimaanlage. Eine Klimaanlage ist ein Kühlgerät und sorgt
Energieverbrauch
Klimaanlagen gelten als Energiefresser. In der Regel hält es sich aber in Grenzen. Der Stromverbrauch liegt ungefähr zwischen 700 und 2.000 Watt. Das hängt vom Typ der Klimaanlage ab und vom Raum, in dem diese aktiv ist.
Einige (teurere) Klimaanlagen sind energiesparender, da sie die Restwärme in kalte Luft umsetzen können. Sie holen die Restwärme aus dem Wasser eines Grabens, aus einem Brunnen oder aus einer Fabrik. Die Klimaanlagen basieren auf dem Prinzip einer Wärmepumpe. Einige Klimaanlagen können diesen Vorgang auch umkehren. Sie holen die Restwärme aus der Umgebung, verwenden diese allerdings zum Heizen. Auch diese Einheiten funktionieren dann als Wärmepumpe.
Eine hilfreiche Orientierung bietet das EU-einheitliche Energielabel. Es gibt Auskunft über den Energieverbrauch des Geräts. Alle Raumklimageräte mit einer Kühlleistung von unter 12 kW müssen mit diesem gekennzeichnet sein. Besonders stromsparende Geräte erhalten die Kennzeichnung A, während der Buchstabe „G“ für einen sehr hohen Energieverbrauch steht.
Raumgröße
Die Entscheidung, welches Gerät optimal geeignet ist, hängt maßgeblich von der Größe des Raumes ab. Die Kühlleistung des Geräts muss der Raumgröße entsprechen. Ein zu schwaches Gerät erbringt nicht die gewünschte Kühlung.
Für die private Nutzung gilt als Faustregel: Etwa 60 Watt werden pro Quadratmeter benötigt. Für einen 30 Quadratmeter großen Raum ist somit eine Kühlleistung von etwa 1.800 Watt notwendig (60 x 30 = 1800 Watt). Falls kein Gerät exakt den Berechnungsergebnissen entspricht, ist ein Gerät mit der nächst höherer Leistungsstufe zu wählen.
Verschiedene Typen
Mobile Einheiten müssen nicht installiert werden. Ein Schlauch führt die warme Luft ab. Diese Einheiten haben einen separaten Auffangbehälter für das Kondenswasser nötig. Regelmäßiges Leeren ist unabdingbar. Fenstereinheiten sind in die Wand oder in ein Fenster einzupassen. Sie können Sie selber installieren. Dies verlangt jedoch ein gewisses Maß an Geschicklichkeit.
Splitgeräte bestehen aus einer Außen- und einer Inneneinheit. Im Verbindungsschlauch fließt ein Kältemittel, das im Innengerät verdampft und die warme Luft aufnimmt. Die Wärme wird über das Außengerät an die Außenluft abgegeben. Der Vorteil ist, dass sie innen kaum Lärm verursachen, da der kühlende Kompressor, der den Lärm verursacht, draußen steht.
Mono-Splitgeräte bestehen aus einem Teil innen und einem Teil außen am Gebäude. Mono-Spliteinheiten sind mittlerweile gut ohne professionelle Hilfe installierbar.
Multi-Spliteinheiten bestehen aus einer Außeneinheit und mehreren Inneneinheiten. Die Bedienung der einzelnen Einheiten erfolgt getrennt. Die Installation der Multi-Spliteinheiten sollte eine Fachkraft durchführen.
HEPA-Filter: Luftwäsche gegen Allergien
Vermeintlich verursachen Klimaanlagen Zugluft, die die Menschen krank macht. Nicht Zugluft, sondern Viren und Bakterien verursachen Infektionskrankheiten.
Klimageräte mit HEPA-Filter sorgen für eine bessere Luftqualität. HEPA-Filter befreien die Luft von Bakterien, Staub, Viren, Rauch, Milbeneiern und Pollen. Lesen Sie hierzu auch den Artikel über HEPA-Filter.
Wissenswertes
Bei Temperaturen von mehr als 26 Grad Celsius sinkt das Wohlbefinden und die Leistungsfähigkeit massiv. Die gefühlte Temperatur hängt auch von der Luftfeuchtigkeit ab. Bei 26 Grad Celsius und 70 Prozent Luftfeuchtigkeit fühlt ein Mensch schon eine Temperatur von 33 Grad Celsius. Bei sitzender Tätigkeit sind Temperaturen zwischen 20 und 23 Grad angenehm. Wer sich viel bewegt, fühlt sich meist schon bei 16 bis 19 Grad Celsius wohl.
Der Unterschied zwischen Innenraum- und Außentemperatur sollte nicht mehr als sechs Grad Celsius betragen, damit man beim Raumwechseln nicht zu frieren oder zu schwitzen beginnt.
Eine Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 Prozent ist ideal. Eine niedrigere Luftfeuchte lässt die Schleimhäute austrocknen und macht dadurch auch erkältungsempfindlicher. Werte über 70 Prozent ziehen Schimmelpilze an. Die Luftfeuchtigkeit wird mit einem Hygrostat gemessen. Bei zu hoher Luftfeuchtigkeit schafft regelmäßiges Stoßlüften für Abhilfe. Luftbefeuchter, Zimmerpflanzen oder –brunnen wirken bei zu geringerer Luftfeuchtigkeit.
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