Makro-Objektiv

(1) Um diesen Artikel zu bewerten, müssen Sie sich einloggen oder registrieren

Makro-Objektiv

Zusammenfassung

Das Makro-Objektiv eignet sich perfekt für die Aufnahme von Insekten oder Pflanzen, denn es ermöglicht die Abbildung des Motivs auf dem Kamerasensor in Originalgröße. Makro-Objektive sind schwierig zu konstruieren und daher in der Regel teurer als Festbrennweiten mit gleicher Brennweite. Sie werden im Normalfall mit fester Brennweite angeboten, die in den Bereichen zwischen 50 und 60, 90 und 105 sowie 180 und 200 Millimetern liegt.

Makro-Objektiv

 

Die meisten Objektive sind für die Aufnahme entfernter Motive konzipiert. Bei Makro-Objektiven ist  das Gegenteil der Fall: Sie bilden Objekte ab, die sich nah vor der Linse befinden. Oft handelt es sich dabei um Insekten oder Pflanzen.

 

Bei einem Makro-Objektiv ist der Abstand zwischen den Linsen des Objektivs und dem Sensor der Kamera größer als bei einem normalen Objektiv. Da dieser Abstand optische Fehler wie beispielsweise Randunschärfen und Verzeichnungen fördert, müssen Makro-Objektive besonders sorgfältig konstruiert werden und sind daher in der Regel teurer als Festbrennweiten gleicher Brennweite.

 

Fast immer Festbrennweiten

 

Makro-Objektive, die bei manchen Herstellern auch die Bezeichnung „Micro“ tragen, sind fast immer Festbrennweiten mit stark verkürzter Naheinstellgrenze. Aktuelle Makro-Objektive fokussieren stufenlos von unendlich bis zu einem Abbildungsmaßstab von 1:1. Dies bedeutet, dass das Motiv in Originalgröße auf dem Sensor der Kamera abgebildet wird.

 

Makro-Objektive werden fast ausschließlich in Brennweitenbereichen von 50 bis 60, von 90 bis 105 sowie von 180 bis 200 mm angeboten. Je kleiner die Brennweite, desto kleiner ist der Abstand, der für eine 1:1-Abbildung notwendig ist. Mit einem leichten 50 mm Objektiv muss der Fotograf also wesentlich näher an das Motiv heran (6-7 Zentimeter) als bei einem wesentlich schwereren 200 mm Objektiv (25 Zentimeter).    

 
Weitere Artikel zum Thema
Mit Hilfe der Zoomfunktion lässt sich die Brennweite eines Zoom-Objektives anpassen. Damit lässt sich die Brennweite ohne Standortwechsel während des Fotografierens an den zu fotografierenden Bildausschnitt vergrößern. Die meisten digitalen Kameras verfügen über einen optischen und einen digitalen Zoom. Der digitale verstärkt die Leistung des optischen Zooms. Der Zoom-Bereich entspricht dem Zoomfaktor, durch welchen oftmals Digitalkameraobjektive beschrieben werden.
(1)
Objektive sind optische Systeme, die mitunter in der Fotografie zum Einsatz kommen. Die Objektivbezeichnung gibt Aufschluss über die Beschaffenheit eines Objektivs. Angaben zur Brennweite und Blende geben darüber Auskunft, für welche Zwecke sich das Objektiv am besten eignet. Die Brennweite kategorisiert Objektive in Tele-, Standard- und Weitwinkelobjektiv. Mit der Blende regelt man die Belichtung des Fotos und die Schärfentiefe.
Die Festbrennweite ist ein besonders bei Profi-Fotografen beliebtes Objektiv, bei dem sich die Brennweite nicht verändern lässt. Anders als bei einem Zoom-Objektiv lässt sich das Motiv im Bild nicht durch drehen oder schieben eines Motivrings vergrößern oder verkleinern. Dennoch sind Festbrennweiten gefragt, weil der Preis oft niedriger ist als der eines hochwertigen Zooms, und die höhere Lichtstärke dem Freistellen des Motivs dienlich ist.

Vermissen Sie etwas?

Vielen Dank
für den Tipp!

Sie möchten mehr Informationen zu einem bestimmten Thema? Ihnen fehlt die Beschreibung einer bestimmten Produktgruppe? Was würden Sie gerne auf Mediapedia lesen?

Das Mediapedia-Team prüft Ihren Vorschlag. Ich habe einen weiteren Vorschlag
Alle Preise in Euro und inkl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.