Mittenbetonte Integralmessung

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Mittenbetonte Integralmessung
Zusammenfassung
Digitalkameras besitzen verschiedene Methoden der automatischen Belichtung eines Bildes. Die mittenbetonte Integralmessung eignet sich immer dann, wenn das Hauptmotiv im Bildzentrum steht und dieses möglichst optimal belichtet werden soll. Zur Messung gewichtet die mittenbetonte Integralmessung den mittleren Bildbereich stärker als die Randbereiche.

Mittenbetonte Integralmessung

 

Bei der normalen Belichtungsmessung mit Hilfe der Integralmessung wird die Lichtintensität auf der gesamten Fläche unter Annahme eines standardisierten Grautons, der 18 Prozent des einfallenden Lichts reflektieren würde, gemessen. Das kann bei starken Kontrasten im Motiv zu Fehlbelichtungen führen.

 

So kann ein heller Himmel die Belichtung einer Landschaftsaufnahme verfälschen, bei Portraits kann ein Hintergrund, der deutlich heller oder dunkler ist dazu führen, dass das Motiv falsch belichtet wird. Vor allem für die Belichtung von letzterem hat sich die mittenbetonte Integralmessung durchgesetzt.

 

Bei dieser Methode wird der Mitte des Bildes mehr Bedeutung zugeordnet als den Randbereichen. Im Normalfall wird dabei ein kreisrunder Bereich in der Bildmitte um 40-60% höher gewichtet als der Rest des Bildes. Im Ergebnis wird das Motiv in der Bildmitte korrekt belichtet. Liegt das Hauptmotiv dagegen nicht im Bildzentrum ist die mittenbetonte Integralmessung in der Regel nicht die Belichtungsmethode der Wahl, sondern es wird zumeist die Mehrfeldmessung verwendet.

TAGS: Foto + Video (145), Spiegelreflexkamera (100), Objektiv (52), Brennweite (43), Lichtstärke (42), Zoom-Bereich (33), Autofokus (21), Teleobjektiv (5), Fokus (1)
 
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