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Musik- und TanzspieleZusammenfassung
Musikspiele fordern Erinnerungsvermögen, Körperbeherrschung, Rhythmusgefühl und Musikalität. Dank zugänglicher Steuerung und populärer Songauswahl eignen sie sich heutzutage vor allem als Mehrspieler- und Partyspaß. Genre-Veteran Konami macht die Musikspiele in den 90ern in Japan populär, der Durchbruch im Westen gelingt aber erst mit den Reihen "Singstar" und"Guitar Hero. Heutige Tanzspiele profitieren von der Benutzung mit Bewegungscontrollern wie Kinect oder PlayStation Move.
Inhalt
Indem sie entscheidend zur Atmosphäre beitragen, sind Melodien und Soundeffekte unverzichtbare Elemente beinahe aller Computer- und Videospiele.
Musikspiele bedienen sich häufig spezieller Controller, die Instrumenten wie Gitarre, Sambarasseln oder Bongos nachempfunden sind. Zudem eignen sie sich wegen ihrer Mehrspielertauglichkeit und Zugänglichkeit hervorragend als Party-Games.
Musikalisches Memory
Eine frühe Ausnahme bildet "Breakdance", mit dem der US-Hersteller Epyx 1984 die damalige Jugendkultur im "Senso"-Stil ausschlachtet. Der bekannteste Musik-Gedächtnistest dürfte "Space Channel 5" sein, bei welchem auf Dreamcast und PS2 zusammen mit der niedlichen Weltraumreporterin Ulala Außerirdische bekämpft werden, indem auf dem Bildschirm Tanzschritte in korrekter Folge und im Rhythmus der poppigen Musik wiedergegeben werden.
Japanischer Einfallsreichtum
Die Heimumsetzungen der Automaten, die vor allem für PSone und PS2 inklusive verschiedenster Spezialcontroller erscheinen, bleiben in Europa dennoch eine Randerscheinung.
Mit Mikro und Gitarre in den Massenmarkt
Dabei sammelt der Spieler durch Treffen der richtigen Tonhöhe und -länge Punkte - ein Konzept, dessen sich auch konkurrierende Produkte für Xbox 360 ("Lips") oder Wii ("We Sing"-Reihe) bedienen. Die amerikanischen Musikspiel-Experten Harmonix bringen 2005 "Guitar Hero" auf den Markt und begründen eine Marke, die in wenigen Jahren rund 2 Milliarden Dollar umsetzt und zu einem der einflussreichsten Unterhaltungsprodukte des Jahrzehnts wird.
Zudem sind Handel und Kunden die vielen unterschiedlichen, oft platzraubenden Spezialcontroller leid. Ein Umstand, der geschickt von Tanz-Spielen wie der "Just Dance"-Reihe ausgenutzt wird, die mit den Bewegungscontrollern Wiimote, Kinect oder PlayStation Move funktionieren. Weitere Artikel zum Thema
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