Pay-TV

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Pay-TV
Zusammenfassung
Der Begriff Pay-TV umfasst alle Fernsehsender, die nur gegen Bezahlung empfangbar sind. Auf Deutsch wird Pay-TV als Bezahlfernsehen bezeichnet. Pay-TV wird normalerweise als Abonnement verkauft und vom Kunden monatlich bezahlt. Eine minimale Nutzungsdauer ist oft Bestandteil dieses Abonnements. Alternativ oder auch Ergänzend kann beim Pay-TV auch für einzelne Sendungen bezahlt werden.

Pay-TV

 

Pay-TV wird auch Bezahlfernsehen genannt und als Ergänzung zum kostenlosen oder Free TV angeboten. Um Pay-TV auf dem Fernseher nutzen zu können, muss ein Vertrag zwischen Kunde und Anbieter geschlossen werden. Darin werden die anfallenden Kosten, die Nutzungsdauer und auf Wunsch der individuelle Umfang der Nutzung geregelt und verbindlich festgeschrieben. Die Kosten für Pay-TV lassen sich nicht mit den normalen Fernsehgebühren verrechnen, sondern kommen dazu.

 

Pay-TV im Abonnement oder auf Abruf im Bedarfsfall

 

Je nach Vertrag wird Pay-TV entweder in Form eines Abonnements oder zur gezielten Verwendung je nach Wunsch

angeboten. Beim Abonnement kann der Kunde für eine bestimmte Dauer auf die ausgewählten Programme des jeweiligen Anbieters zugreifen. Bei der Option „per view“ fallen pro gesehene Sendung Kosten an. Zur Entschlüsselung der Programme ist ein Digitaldekoder mit entsprechender Zugangsberechtigung erforderlich, diese wird auch Conditional Access System oder CAM-Modul genannt.

 

Pay-TV bietet verschiedene Zugangswege für Nutzer an

 

Meist erfolgt der Zugang zum bezahlten Fernsehen über eine Dekoderkarte, die Smartcard. Auch die Entschlüsselung der kostenpflichtigen Sendersignale über Chipkarte oder Common Interface ist verbreitet.

 

Das so genannte Cardsharing, bei dem sich mehrere Konsumenten die Entschlüsselungsfähigkeiten einer Dekoderkarte per Netzwerk (vor allem per Internet) teilen, ist gesetzwidrig und wird mit hohen Bußgeldern geahndet. Das Homesharing, das auf dem gleichen Prinzip beruht, aber innerhalb eines Haushalts stattfindet, wird hingegen von manchen Anbietern geduldet.

 

In manchen Kabelnetzen bieten Privatsender und HD+-Sender verschlüsselte Programme an, die nach Zahlung einer Servicepauschale freigeschaltet werden. Diese Sender gehören nicht zu Pay-TV, da nicht die Programmanbieter, sondern die Netz- oder Satellitenbetreiber das Geld bekommen.

 

Aufmacher: © jojje11 - Fotolia.com

TAGS: TV (145), Heimkino (82), HD+ (5), CAM (3), Pay-TV (3), Bezahlfernsehen (3), Pay TV (3), Sky (3), Premiere (2), Cardsharing (1)
 
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Pay-TV war die längste Zeit über Set-Top-Boxen empfangbar. Nun ist der Nachfolger dieser Geräte auf dem Markt. CAM-Module sind die Nachfolger der Set-Top-Boxen. Sie können Signale über Kabel, Satellit oder über den Äther empfangen. Diese werden dann entschlüsselt. Auf den Smartcards ist geregelt, welche Senderpakete der Kunde der Kunde empfangen kann.
Für den Empfang von verschlüsselten (Pay-) TV-Kanälen via Kabelnetz, Satellit oder DVB-T ist in der Regel eine sogenannte Smartcard (englisch für "schlaue Karte") erforderlich. Die elektronische Chipkarte mit einer eindeutigen Identifikationsnummer wird dazu in den entsprechenden Receiver gesteckt und erlaubt so die Decodierung des empfangenen Signals.
HD+
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Bei HD+ handelt es sich um eine digitale Plattform, die der Ausstrahlung von HDTV über Satellit dient. Die Bezeichnung HD Plus gilt dabei sowohl für die Betreibergesellschaft, einer Tochter der SES Astra, als auch für die Üœbermittlungstechnik selbst. Derzeit strahlen die öffentlich-rechtlichen und einige weitere deutsche Sender ihr Programm in HD ohne die technische Erweiterung HD+ aus. Mit einem passenden Vertrag und dem dazugehörigen HD+ Satelliten-Receiver sind bereits über 20 Sender zu empfangen - Tendenz steigend.
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