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RollenspieleZusammenfassung
Rollenspiele lassen den Spieler in die Haut einer oder mehrerer Helden-Figuren schlüpfen, mit denen er fiktive, meist mittelalterlich angehauchte Welten erkundet und dort zahlreiche Aufgaben erfüllt. Rollenspiele zeichnen sich durch weitläufige, relativ frei erforschbare Schauplätze, taktisches Kampfgeschehen und die ständige Weiterentwicklung der Helden aus. Während die komplexeren, westlichen Rollenspiele und die Online-Rollenspiele vornehmlich auf Computern zu finden sind, erscheinen die massenkompatibleren, japanischen Rollenspiele meist für Konsolen.
Rollenspiele lassen den Spieler in die Haut eines oder mehrerer Spielfiguren schlüpfen, mit denen er fiktive Welten erkundet und dort zahlreiche Aufgaben und Missionen, sogenannte Quests, erfüllt.
Rollenspiele (oder RPGs, wie das Akronym des englischen Begriffs 'Role-playing games' lautet) zeichnen sich durch weitläufige, relativ frei erforschbare Schauplätze, umfangreiches taktisches (also von Geschicklichkeit weitgehend unabhängiges) Kampfgeschehen, vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten und eine ständige Weiterentwicklung der Helden aus.
Die Mitspieler übernehmen die Rolle von Helden-Charakteren, deren Fähigkeiten und Aktionsmöglichkeiten durch Zahlenwerte ausgedrückt werden, die man mittels Stift und Papier (daher die englische Bezeichnung Pen&Paper) festhält.
Populär wurden diese Rollenspiele, die sich durch komplexe Regelsysteme und die Verwendung vielseitiger Würfel auszeichnen, in der Mitte der 1970er-Jahre in den USA durch die "Dungeons & Dragons"-Reihe, welche wiederum stark von den Werken J.R.R. Tolkiens ("Der Herr der Ringe") inspiriert war. Noch heute herrschen bei Pen&Paper sowie Computer-Rollenspielen Fantasy-Themen vor, allerdings befasst sich dieses Spielgenre auch häufig mit Science Fiction, seltener mit Horror, Superhelden oder Endzeit-Szenarien.
Computer-Helden im Westen
So ist es nicht verwunderlich, dass bereits in den Anfangstagen der Heimcomputer-Ära zahlreiche Rollenspiele für Atari-, Apple- oder Commodore-Rechner entstehen. 1981 veröffentlicht der (in Texas aufwachsende) Engländer Richard Garriott den ersten Teil seiner "Ultima"-Serie, die zusammen mit der "Wizardry"-Reihe des US-Herstellers Sir-Tech etliche Rollenspiel-Standards - wie den taktischen, rundenbasierten Kampf einer ganzen Heldengruppe - setzt und die Entwicklung von Rollenspiel in West wie Ost nachhaltig beeinflusst.
Während all diese Titel mit kruder Vogel- bzw. Einzelbild-Ego-Perspektive reichlich Phantasie vom Spieler verlangen, lässt FTLs "Dungeon Master" für Atari ST und Amiga 1987 in eine Echtzeit-3D-Welt eintauchen.
In den 1990ern lässt das Interesse an Computer-Rollenspielen nach, gegen Ende des Jahrzehnts erscheinen allerdings eine Handvoll wegweisender Titel: 1997 veröffentlicht Blizzard das Action-RPG "Diablo", von Black Isle kommt das Postapokalypse-Abenteuer "Fallout" und die Entwickler BioWare erobern sich 1998 mit "Baldur's Gate" einen Platz im Herzen der PC-Rollenspieler.
Heute erscheinen zwar westliche RPGs (wie "Risen" oder "The Elder Scrolls V: Skyrim") auch für Konsolen - sie heben sich aber häufig durch eine weite, offene Welt, relativ freie Charakterwahl und vielfältigere Beute von ihren fernöstlichen Kollegen ab.
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„Star Wars: The Old Republic“, auch kurz als SWTOR bezeichnet, ist ein Online-Rollenspiel von Entwickler Bioware und Publisher Electronic Arts. Das Spiel will mit einer tiefgehenden Geschichte, folgeschweren Entscheidungen und einer aufwändigen Vertonung von sich überzeugen. Für den Spieler stehen acht Charakterklassen zur Wahl, aus denen er sein virtuelles Alter Ego zu Spielbeginn rekrutiert. |
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Mit World of Warcraft (WoW) erschuft die Softwarefirma Blizzard Entertainment das weltweit erfolgreichste MMO. In der virtuellen Welt von Azeroth tummeln sich jeden Tag Millionen von Spielern. Die bisher erschienenen Erweiterungen „Burning Crusade“, „Wrath of the Lichking“ und „Cataclysm“ erweiterten und veränderten das Spiel grundlegend. Weitere Addons, wie „Mist of Pandaria“ sind geplant. |