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SD-KarteZusammenfassung
Eine SD-Karte ist eine auf dem Flash-Format basierende kompakte Speicherkarte mit bis zu 16 GB Kapazität, die vor allem in Digitalkameras und MP3-Playern verwendet wird. Der Name steht für Secure Digital Memory Card. Der Sicherheitsfaktor leitet sich vom digitalen Rechtemanagement der Karte ab, das mittels eines im geschützten Speicherbereich abgelegten Schlüssels das unrechtmäßige Abspielen geschützter Mediendateien verhindern soll.
Inhalt
Eine SD-Karte ist ein Speichermedium im kompakten Format. Die kleinen Flash-Speicher eignen sich für Digitalkameras, MP3-Player und andere Geräte.
Eine SD-Karte ist...
Immer mehr elektronische Unterhaltungsgeräte brauchen Datenträger zum Abspeichern von Dateien: Digitalkameras für die Fotos, MP3- und MP4-Player für die Musik- und Filmdateien et cetera. Die SD-Karte mit ihren kompakten Maßen von 32 × 24 × 2,1 mm und einer maximalen Speicherkapazität von 16 GB eignet sich dafür sehr gut und ist entsprechend weit verbreitet. Sie basiert auf dem Flash-Prinzip und wurde 2001 vom Hersteller SanDisk erfunden.
Der Name SD leitet sich von der englischen Produktbezeichnung Secure Digital Memory Card (englisch für "sichere digitale Speicherkarte") ab. Sicher deshalb, weil die SD-Karte ein digitales Rechtemanagement integriert, das mittels eines im geschützten Speicherbereich abgelegten Schlüssels das unrechtmäßige Abspielen geschützter Mediendateien verhindern soll. An der Seite einer SD-Karte befindet sich zudem ein kleiner Schieber für die Einstellung des Schreibschutzes. Dieser wird vom Endgerät erkannt und verhindert ein unbeabsichtigtes Überschreiben der Dateien.
SD, SDHC und SDXC
Neben den gängigen SD-Karten mit maximal 16 GB Speicherkapazität steht seit 2006 auch der Nachfolger SDHC (Secure Digital High Capacity, englisch für "sichere digitale Speicherkarte mit großer Kapazität") mit bis zu 32 GB zur Verfügung. Ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal ist dabei die Datenübertragungsrate.
Auf SDHC-Karten (auch SD 2.0 benannt) wird sie im Gegensatz zu herkömmlichen SD-Karten in einem aufgedruckten Kreis angegeben und kann bis zu zehn Megabyte pro Sekunde (MB/s) betragen. Folgende Klassen von Karten sind definiert:
Zudem unterscheiden sich SD und SDHC-Karten in der Formatierung. SDHC-Karten sind normalerweise mit dem Dateisystem FAT32 formatiert und somit beispielsweise nicht mit älteren Kameras kompatibel, die das bei herkömmlichen SD-Karten gängige FAT16-Format verwenden. Zwar lassen sich auch SD-Karten in FAT32 formatieren, oftmals reagieren die Endgeräte dann aber nicht mehr auf den Datenträger.
Seit Ende 2009 steht außerdem die moderne SDXC (SD eXtended Capacity, englisch für "erweiterte Kapazität")-Technik zur Verfügung. Diese auch als SD 3.0 bezeichneten Karten erreichen Schreibraten von bis zu 35 MB/s und Leseraten bis 60 MB/s. Damit sind sie beim Lesen doppelt so schnell wie sehr schnelle SDHC-Karten mit USB 2.0. SDXC-Karten sind derzeit mit maximal 64 GB Speicherkapazität erhältlich, theoretisch sind bis zu zwei Terabyte (rund 2.000 GB) möglich.
SDXC-Karten verwenden das Dateisystem exFAT von Microsoft. Damit sind sie nicht kompatibel mit SDHC-oder SD-Kartenlesern. Zudem übersteigen die Transferraten die Möglichkeiten des USB 2.0-Standards, was Geräte mit USB 3.0 notwendig macht. Mittlerweile bieten aber beispielsweise auch die neuen Apple iMacs SDXC-Kartenslots.
SDHC und SDXC eignen sich für moderne HD-Camcorder
SDHC und SDXC-Karten eignen sich mit ihren hohen Datenübertragungsgeschwindigkeiten und der großen Speicherkapazität vor allem für moderne HD-Camcorder, digitale Spiegelreflexkameras und 3D-Kameras.
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