Spotmessung

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Spotmessung
Zusammenfassung
Mit einer Spotmessung konzentriert sich der Fotograf bei der Belichtungsmessung für ein Foto auf einen Punkt (englisch: „Spot“). Die dort ermittelten Werte dienen der Ermittlung der korrekten Belichtungszeit und Blende. Die Spotmessung wird von modernen Sucher- und Spiegelreflexkameras unterstützt. Sie zeigen den Spot, der etwa 1-5 Prozent der Abbildungsfläche einnimmt in der Mitte des Bildschirms oder Suchers an.

Spotmessung

 

Die Spotmessung ist für die Fotografie unerlässlich. Sie ist im Vergleich zu anderen Belichtungsmessungen etwas aufwändiger, bietet dem Fotografen jedoch eine wesentlich genauere Kontrolle über das Foto und dessen korrekte Belichtung. Denn bei einer Spotmessung kann sich der Fotograf genau auf das Motiv einrichten und eine Perspektive und einen Bildausschnitt auswählen, die das gewünschte Ergebnis zur Folge haben.

 

Einige Kameramodelle bieten die Möglichkeit, das Messfeld des Autofokus für eine Spotmessung zu verwenden und gewährleisten somit die gleichzeitige Messung von Belichtung und Entfernung. Dadurch ist die Spotmessung besonders hilfreich beim Fotografieren bewegter Motive oder solcher, die ungewöhnlich beleuchtet sind, wie etwa ein Künstler auf einer Theaterbühne.

 

Spotmessung selbst für Hobbyfotografen

 

Eine Spotmessung kann mit einem Handbelichtungsmesser vorgenommen werden. Das ist im professionellen Gebrauch häufiger der Fall. Auch handelsübliche Spiegelreflexkameras sind mit der Möglichkeit zur Spotmessung ausgestattet, so dass auch Hobbyfotografen die Spotmessung verwenden können. Allerdings setzt diese eine größere Sorgfalt bei der Motivauswahl voraus und ist daher weniger für spontane Schnappschüsse, als für gut in Szene gesetzte Fotos geeignet.

 

Aufmacher: © Walter Korinek - Fotolia.com

 
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Die Belichtungszeit bezeichnet den Zeitraum, in dem ein Film oder ein CMOS- beziehungsweise CCD-Sensor dem Licht ausgesetzt ist, damit ein Foto aufgenommen werden kann. Um die Belichtungszeit richtig einstellen zu können, muss der Fotograff die Helligkeit des Motivs, die einfallende Lichtmenge sowie die ISO-Empfindlichkeit berücksichtigen. Beachtet werden sollte die Dauer der Belichtung: ist sie zu lang, wird das Bild überbelichtet. Ist sie zu kurz, kommt es zur Unterbelichtung.
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Der Begriff Blende bezeichnet die Objektivöffnung. Diese regelt während des Fotografierens den Lichtdurchlass durch das Objektiv. Im Handel sind vor allem Lamellen–Blenden (auch Iris–Blenden genannt) erhältlich. Sie öffnen und schließen sich kreisförmig, um die gewünschte Menge Licht durchzulassen.
Ohne die Belichtungsmessung wäre eine Kamera nicht im Stande, ein Foto korrekt zu belichten. Bei der Belichtungsmessung aktueller Kameras wird die Intensität des vom Objekt reflektierten Lichts gemessen. Anhand eines als Standard definierten Grau-Referenzwertes werden Belichtungszeit und Blende dann so eingestellt, dass die Lichtintensität des fertigen Fotos diesem Grauwert entspricht.
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