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Toshiba 55ZL2GZusammenfassung
Der Toshiba 55ZL2G ist der erste Fernseher, der dreidimensionale Inhalte ohne Brille wiedergibt. Dies wird durch die Kombination aus einer 4K-Auflösung, einer Kamera und speziellen Mikrolinsen erreicht. Die 3D-Inhalte sind stereoskopisch, 2D-Inhalte können mit der CEVO-Engine umgerechnet werden. Den Kontrast beziffert Toshiba mit 9.000.000:1 und der Fernseher zieht maximal 297 Watt aus der Steckdose.
Inhalt
3D ohne Brille
Bis zu fünf Personen können bei dem 55-Zoll-Fernseher, dessen Bilddiagonale 139 Zentimeter beträgt, ohne Brille dreidimensionale Inhalte betrachten. Realisiert wird die 3D-Darstellung des Toshiba 55ZL2G mithilfe der speziellen Beschichtung des LED-Displays, einer Kamera sowie Miniaturlinsen, die auf der Oberseite des Bildschirms untergebracht sind und pro Person neun Blickpositionen ermöglichen.
TechnikDie Kamera erfasst die Anzahl und die Position der Zuschauer, während die Linsen die jeweilige Perspektive exakt auf das Publikum lenkt. Im stereoskopischen 3D-Modus wird jedes Auge separat angesteuert, das Gehirn setzt aus diesen Informationen das räumliche Bild zusammen. Bei fünf Personen beträgt die Auflösung pro Bild 720p. Für eine optimale Übertragung empfiehlt Toshiba 2,2 Meter, Kinder dürfen etwas näher am Fernseher sitzen.
Verantwortlich für das Zusammenspiel von Linsen, Kamera und Ausgabe des 3D-Bilds ist Toshibas CEVO-Engine. Die Multi-Prozessorplattform, die aus mehreren Prozessoren besteht, liefert die Rechenkraft für das brillenlose 3D-Erlebnis und ist auch dafür verantwortlich, zweidimensionale Inhalte mit Hilfe des "Intelligent 3D+" und "3D-Resolution+"-Verfahrens in räumliches 3D umzurechnen. Ferner ist es möglich, Profile für vier verschiedene Anwender zu erstellen.
Features
Die Maße des Fernsehers betragen 125 mal 75 mal 4 Zentimeter (Breite mal Höhe mal Tiefe, ohne Standfuß), den Kontrast beziffert Toshiba mit 9.000.000:1. Der Fernseher zieht maximal 297 Watt aus der Steckdose.
Expertenmeinung
Roland Seibt von der VHV (Video-Homevision) betonte, dass "das brillenlose 3D-Erlebnis mehr dem natürlichen Sehen" entspräche allerdings ist die Voraussetzung, dass das Bild exakt auf die Augen ausgespielt werden. Dementsprechend ruhig muss laut ersten Tests jeder Zuschauer während der Vorführung sitzen. Bewegt er sich zu weit aus dem festgelegten Raster, verliert das 3D-Bild an Schärfe, bis es manuell per Knopfdruck nachjustiert wird.
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