Unterbelichtung

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Unterbelichtung
Zusammenfassung
Wird bei einer manuellen Aufnahme mit einer Kamera eine für die Blendenöffnung zu kurze Belichtungszeit gewählt oder ist die Blendenöffnung für die Belichtungsdauer zu klein, entsteht ein zu dunkles, unterbelichtetes Bild. Anders als überbelichtete Fotos, bei denen die Konturen komplett verloren sind, lassen sich unterbelichtete Aufnahmen oft mit Hilfe einer Bildbearbeitungssoftware retten.

Unterbelichtung

 

Ein Foto wird durch die im Verhältnis zu den Lichtverhältnissen richtige Kombination aus Belichtungszeit und Blende korrekt belichtet. Ist die Belichtungszeit zu kurz für die gewählte Blende beziehungsweise wird die Blende für die eingestellte Belichtungszeit zu klein gewählt, führt das zu einer im Normalfall unerwünschten Unterbelichtung des Fotos. Ein unterbelichtetes Foto ist zu dunkel, wodurch je nach Grad der Unterbelichtung mehr oder weniger viele Details nicht mehr erkennbar sind.

 

Unterbelichtung und ISO-Wert

 

Ist nur wenig Umgebungslicht vorhanden und der Einsatz eines Blitzlichtes nicht möglich, lässt sich die Histogramm_UnterbelichtetBelichtungszeit durch die Wahl eines höheren ISO-Wertes verkürzen und somit die Gefahr von Verwacklern verringern. Ein höherer ISO-Wert führt im Gegenzug allerdings stets zu vermehrtem Bildrauschen.

 

Jede Veränderung der Lichtverhältnisse erfordert eine Anpassung der an der Kamera einzustellenden Belichtungszeit und Blende. Das kann entweder manuell vom Fotografen vorgenommen werden, oder aber mit Hilfe der Belichtungsautomatik durch die Kamera. Im letzteren Fall ist die Gefahr einer Fehlbelichtung zumindest bei aktuellen Kameras sehr gering.

 

 

 
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