Vollautomatik

(0) Um diesen Artikel zu bewerten, müssen Sie sich einloggen oder registrieren

Vollautomatik
Zusammenfassung
Jede Digitalkamera verfügt über verschiedene Aufnahmemodi. Bleibt bei einem schnellen Schnappschuss keine Zeit für die sorgfältige Wahl von Blende oder Belichtungszeit, ist die Vollautomatik oft die beste Wahl. Hier entscheidet die Kamera selbstständig über alle relevanten Einstellungen und ermöglicht so mit einiger Sicherheit brauchbare Aufnahmen.

Vollautomatik

 

Jede Digitalkamera verfügt über verschiedene Aufnahmemodi von komplett manueller Bedienung bis zur Vollautomatik, bei der die Kamera sämtliche Einstellungen wie Belichtung, Fokussierung und Blitz sowie oft auch ISO selbstständig steuert. Die Vollautomatik ist immer dann eine sinnvolle Wahl, wenn die Kamera für einen Schnappschuss schnell aufnahmebereit sein soll und für die manuelle Wahl von Blende oder Belichtungszeit keine Zeit bleibt. Ist nicht genug Licht vorhanden, wird zudem automatisch der Blitz zugeschaltet. Das Symbol für den Vollautomatik-Modus ist bei Kameras zumeist grün gekennzeichnet.

 

Nachteile

 

Die Vollautomatik lässt keinen Spielraum für individuelle Gestaltungsmöglichkeiten. So lässt sich weder die Schärfentiefe verändern und den eigenen Wünschen anpassen, noch eine schnelle Bewegung durch eine geringe Verschlusszeit einfrieren. Bei vielen Kameras lässt sich der ISO-Wert (ein Maß für die Empfindlichkeit) auch im Vollautomatikmodus nach oben hin begrenzen. Das ist sinnvoll, um ein zu hohes Bildrauschen zu verhindern, kann allerdings die Belichtungszeiten verlängern und somit die Gefahr von verwackelten Bildern erhöhen.

TAGS: Foto (124), Spiegelreflexkamera (100), Video (68), Objektiv (52), Brennweite (43), Lichtstärke (42), Zoom-Bereich (33)
 
Weitere Artikel zum Thema
(2)
Objektive sind optische Systeme, die mitunter in der Fotografie zum Einsatz kommen. Die Objektivbezeichnung gibt Aufschluss über die Beschaffenheit eines Objektivs. Angaben zur Brennweite und Blende geben darüber Auskunft, für welche Zwecke sich das Objektiv am besten eignet. Die Brennweite kategorisiert Objektive in Tele-, Standard- und Weitwinkelobjektiv. Mit der Blende regelt man die Belichtung des Fotos und die Schärfentiefe.
Fast alle aktuellen digitalen Kameras verfügen über einen internen Blitz, der Objekte bei ungünstigen Lichtbedingungen aufhellt und so Fotos ermöglicht, die ohne Blitz nicht geschossen werden könnten. Der interne immer-dabei-Blitz hat im Vergleich zu externen Zusatzblitzen einige gravierende Nachteile durch mangelhafte Reichweite und Verstellbarkeit.
Bei einer Spiegelreflexkamera befindet sich der Bildsensor hinter einem mechanisch schwenkbaren Spiegel. Das ermöglicht präzise Vorbereitung der eigentlichen Aufnahme und sorgt für bestmögliche Bildergebnisse. Die Objektive der Geräte lassen sich einfach austauschen und an besondere Situationen anpassen. Spiegelreflexkameras können zudem Rohdaten-Formate speichern. Mit Hilfe dieser RAW-Formate lassen sich Bilder gut bearbeiten.
Vermissen Sie etwas?
Vielen Dank
für den Tipp!

Sie möchten mehr Informationen zu einem bestimmten Thema? Ihnen fehlt die Beschreibung einer bestimmten Produktgruppe? Was würden Sie gerne auf Mediapedia lesen?

Das Mediapedia-Team prüft Ihren Vorschlag. Ich habe einen weiteren Vorschlag
Alle Preise in Euro und inkl. der gesetzlichen Mehrwertsteuer. Änderungen und Irrtümer vorbehalten.