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Whitney HoustonZusammenfassung
Whitney Houston war eine US-amerikanische Sängerin. Mit dem Erscheinen ihres ersten Albums „Whitney Houston“ im Jahr 1985 stürmt sie mit ihrer unverwechselbaren Stimme an die Spitze der internationalen Pop- und Soul-Musikszene.
Für den Titelsong „I Will Always Love You“ zum Film „Bodyguard“ wird Houston mit vier Grammys ausgezeichnet. Zu ihren erfolgreichsten Songs zählen “Saving All My Love for You”, (1985), “I Wanna Dance with Somebody” (1987), “One Moment in Time” (1988) und “I'm Every Woman” (1993).
Mit mehr als 200 Millionen verkauften Tonträgern weltweit gehört Whitney Houston zu den erfolgreichsten Sängerinnen.
Inhalt
Musikalische Anfänge
Whitney Houston kommt am 9. August 1962 in Newark, New Jersey (USA) zur Welt. Sie wächst mit Musik auf. Schon als Kind gibt ihr ihre Mutter, die Gospelsängerin Emily „Cissy“ Houston, Gesangsunterricht. Ab ihrem 10. Lebensjahr begleitet sie ihre Mutter regelmäßig zu deren Auftritten. Bereits mit 14 Jahren nimmt sie ihre erste Platte auf. Außerdem ist sie Backgroundsängerin in Chaka Khans Song „Im Every Woman“.
Neben ihren Auftritten und der Schule ist Whitney auch ein gefragtes Fotomodell. Unter anderem ist sie eines der ersten schwarzen Models auf dem Cover des Magazins „Seventeen“.
Der Durchbruch
1983 unterzeichnet Houston ihren ersten Plattenvertrag bei Arista Records. Ein Jahr später erscheint die Single „Hold Me“ - ein Duett mit „Teddy Pendergrass“.
Whintey Houston 1985 veröffentlicht Whitney Houston ihr Debütalbum „Whitney Houston“. Das Album landet auf Platz eins der Billboard Hot 100. Es wird insgesamt 25 Millionen Mal verkauft und ist somit auch Houstons kommerziell erfolgreichstes Album. In der Liste der „500 besten Alben aller Zeiten“ des Magazins Rolling Stone erreicht es Platz 254. Der Song „Saving All My Love for You“ gewinnt 1985 bei den Grammy Awards in der Kategorie „Beste weibliche Gesangsdarbietung“.
Whitney Mit ihrem zweiten Album „Whitney“ startet Houston 1987 als erste Künstlerin direkt von null auf Platz eins der international bestverkauften Platten der Welt. Vier Singles aus dem Album erreichen ebenfalls in Folge den ersten Platz. Damit wird sie zu einer der erfolgreichsten Sängerinnen der 1980er Jahre. „Whitney“ verkauft sich weltweit über 20 Millionen Mal und wird mehrfach mit Platin ausgezeichnet.
Die 1990er
I’m Your Baby Tonight Das Album „Im Your Baby Tonight“ erscheint 1990. Der gleichnamige Titelsong sowie die Single „All The Man That I Need“ erreichen Platz eins in den amerikanischen Charts. Das Album selbst landet auf Platz drei und wird insgesamt viermal mit Platin ausgezeichnet.
1992 gibt Whitney Houston an der Seite von Kevin Costner ihr Kino-Debüt in “The Bodyguard”. Der Titelsong „I Will Always Love You“ aus dem dazugehörigen Soundtrack hält sich 14 Wochen an der Spitze der amerikanischen Charts. Die Single wird über 30 Millionen Mal verkauft und mit vier Grammys bedacht.
Der Soundtrack „The Bodyguard“, dessen Songs überwiegend von Whitney Houston gesungen werden, ist bis heute weltweit der am besten verkaufte Soundtrack. Er wird insgesamt 44 Millionen Mal verkauft. In über 17 Ländern war das Album auf Platz eins der Charts.
Waiting To Exhale 1995 spielt sie in dem Film „Waiting to Exhale“ mit. Zusammen mit Mary J. Blige und Toni Braxton nimmt sie den dazugehörigen Soundtrack auf. Die Single „Exhale (Shoop, Shoop)“ bringt Houston abermals einen Nummer-Eins-Hit in den Billboard Charts ein.
The Preacher’s Wife 1996 steht sie neben Denzel Washington für „Rendezvous mit einem Engel“ vor der Kamera. Auch für diesen Film steuert sie den kompletten Soundtrack bei. „The Preacher‘s Wife“ gilt heute als erfolgreichstes Gospel-Album aller Zeiten. Die Singleauskopplung „Step by Step“ schafft es weltweit in die Top 10 der Charts.
My Love Is Your Love Das Album „My Love Is Your Love“ erscheint 1998. In den amerikanischen Charts erreicht das Album Platz 13. Erst ein Jahr nach Veröffentlichung entwickelt sich das Album zu einem Erfolg. Es wird in Europa und den USA jeweils mit vier Platin-Schallplatten ausgezeichnet.
Die Jahre 2000 bis 2009
2000 erhält Houston für den Song „It’s Not Right, But Ist’s Okay“ ihren sechsten Grammy.
Noch im selben Jahr veröffentlicht sie das Best Of Album „Whitney: The Gratest Hits“. Auf dem Album sind Houstons größte Erfolge zu hören, aber auch vier neue Songs. Das Album erreicht weltweit die Top Five der Charts.
Just Whitney Das Album „Just Whitney“ erscheint 2002. Der Erfolg fällt jedoch geringer aus als erwartet. Auch wenn das Album eine bessere Chartplatzierung erreicht als sein Vorgänger „My Love Is Your Love“. Im Gegensatz zu ihren anderen Alben aber, kann sie für „Just Whitney“ keine Auszeichnungen entgegennehmen.
I Look To You Nach der Veröffentlichung des Weihnachtsalbums „One Wish –The Holiday Album“ 2002 wird es etwas ruhiger um die Sängerin.
Erst 2009 kehrt sie mit ihrem neuen Album „I Look To You“ in die Öffentlichkeit zurück. Es ist Houstons siebtes und auch letztes Studioalbum. „I Look To You“ erreicht Platz eins der internationalen Charts. Bereits in der ersten Woche verkauft es sich in den USA über 300.000 Mal und beschert der US-Sängerin damit die erfolgreichste Startwoche ihrer Karriere. Mittlerweile hat sich das Album weltweit mehr als zwei Millionen Mal verkauft und erhielt Platin- und Goldauszeichnungen.
Privates
1992 heiratet Houston den Musiker und Rapper Bobby Brown, der sich für zahlreiche Delikte mehrfach vor Gericht verantworten muss. 1993 kommt die gemeinsame Tochter Bobbi Kristina zur Welt. 2007 lässt sie sich nach 14 Ehejahren von Bobby Brown scheiden.
Houston leidet jahrelang an Bulimie. Auch eine Abhängigkeit von Kokain und Crack wird ihr mehrfach in der Presse nachgesagt. Im Mai 2011 begibt sich die Sängerin wegen ihrer Alkohol- und Drogensucht zum wiederholten Male in eine Entzugsklinik.
Am 11. Februar 2012 stirbt Whitney Houston im Alter von 48 Jahren in Beverly Hills.
Auszeichnungen
Insgesamt verkaufen sich Whitney Houstons Alben 170 Millionen Mal. Sie erhält 411 Auszeichnungen für ihr Schaffen im Musik- und Filmbereich. Laut Guinness-Buch der Rekorde ist sie die am häufigsten ausgezeichnete weibliche Künstlerin. Als Preise für ihr Lebenswerk bekommt sie unter anderem 2001 den „BET Lifetime Achievement Award“ und 2004 den „Women’s World Award“.
Diskografie
Filmografie
Auszeichnungen – ein Auszug
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