Windows 8

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Windows 8
Zusammenfassung
Windows 8 ist ein Betriebssystem für Computer und Tablet-PCs. Beim Nachfolger von Windows 7 haben die Entwickler die Bedienoberfläche für die Steuerung über einen Touchscreen optimiert. Beim Aussehen der Metro genannte Oberfläche orientiert sich Microsoft am hauseigenen Smartphone-Betriebssystem Windows Phone. Neue Sicherheits- und Komfortfunktionen sollen die Arbeit an PC und Tablet erleichtern.

2012 neues Windows



Windows ist das erfolgreichste Betriebssystem für Schreibtisch-Computer – die neue Version Windows 8 soll die Erfolgsgeschichte fortführen. Fest steht: Windows-Nutzer dürfen sich über jede Menge neuer Funktionen freuen.



Flotte Installation



Windows 8 ist in weniger als zehn Minuten installiert – so schnell wie kein anderes Windows zuvor. Bei Windows 7 dauert es zum Beispiel je nach System bis zu einer halben Stunde. Und: Wer von Windows 7 auf 8 umsteigt kann einfach sein Benutzerkonto, alle Daten und installierten Programme behalten.



Metro-Oberfläche für Fingerbedienung



Tablet-PCs wie das iPad erobern den Markt. Deshalb passt Microsoft Windows 8 an allen Ecken und Enden für die Fingereingabe auf berührungsempfindlichen Bildschirmen an.

 

Das geht schon bei der Anmeldung los. Wer will, muss kein Passwort eintippen, sondern zeichnet eine selbst definierte Figur auf einem Bild nach.

 

Anschließend zeigt sich die neue Metro-Oberfläche: Mit Hilfe von Gesten lassen sich hier beispielsweise Kontextmenüs oder die Tab-Leiste des Browsers ein- und ausblenden, die so genannten Kacheln des Hauptmenüs lassen sich verschieben und größenmäßig anpassen. Spezielle Seitenleisten gewähren Zugriff auf häufig genutzte Funktionen, über die einblendbare Tastatur lassen sich Texte tippen.



Datenwiederherstellung de Luxe



Windows 8 enthält eine Art Daten-Zeitmaschine. Mit dieser „History Vault“ genannten Funktion können Nutzer mit wenigen Klicks auf ältere Versionen von Dokumenten oder sogar ganzen Ordnern zugreifen.

 

Ein Klick auf ein bestimmtes Datum in der Zeitleiste reicht und Windows 8 stellt die jeweiligen Dateien im damaligen Bearbeitungszustand wieder her.

 

Lahmt der PC aufgrund von Treiberleichen und anderem Datenmüll, lässt sich Windows 8 sogar auf einen früheren Stand oder komplett in den Ausgangszustand zurückversetzen. Der Clou dabei: persönliche Daten und Benutzereinstellungen bleiben unangetastet.



Automatische Wartung



Windows 8 überprüft in regelmäßigen Abständen, ob das System ordnungsgemäß funktioniert. Treten etwa Abstürze auf, sucht Windows 8 selbstständig nach Lösungen für das Problem. Außerdem ordnet das Betriebsprogramm Daten auf der Festplatte automatisch so an (defragmentiert), dass sie sich schneller lesen lassen. Das macht sich etwa durch schnellere Programmstarts bemerkbar.



Neuer Windows-Explorer



Die aus Office 2007 und 2010 bekannten „Menübänder“ (Ribbon-Menüleisten) sorgen im Windows Explorer für mehr Übersicht und Komfort beim Verwalten von Dateien.

 

So bieten die Menüleisten abhängig von der Dateiart passende Funktionen, etwa für die Bildbearbeitung und zum Abspielen von Musik und Videos.

 

Wer sich mit dieser Bedienung nicht anfreunden kann, wird aber höchstwahrscheinlich auch die aus Windows 7 bekannte Oberfläche einstellen können.



Aufpolierter Task-Manager



Die Aufgabe des Task-Manager (Tastenkombination strg + alt + entf) war schon immer, laufende Programme zu überwachen und bei Problemen zu stoppen. In Windows 8 wird dieses wichtige Werkzeug übersichtlicher und einfacher.

 

So zeigt der Leistungswächter auf einen Blick an, wie viele Ressourcen bestimmte Programme beanspruchen und wie viel Netzwerk-Bandbreite sie belegen. Neu ist, dass der Task-Manager auch die Programme anzeigt, die Windows 8 bei jedem Start automatisch lädt und wie viel Systemressourcen sie dabei in Beschlag nehmen.



Verknüpfung mit Internet-Diensten



In Windows 8 kann man Benutzerprofile nicht mehr nur auf dem PC, sondern auch im Internet speichern. Das bietet einige Vorteile: Nutzer haben so die Möglichkeit, an jedem Windows 8-PC mit ihren persönlichen Einstellungen und Dokumenten zu arbeiten.

 

Welche Einstellungen im Internet-Benutzerkonto gespeichert sind, legt der Nutzer fest. Er kann etwa festlegen, ob Windows sein persönliches Hintergrundbild auf jedem PC anzeigt und seine Netzwerkprofile übernimmt.



Windows zum Mitnehmen



Wer seine Daten nicht dem Internet anvertrauen will, setzt zum Mitnehmen seiner persönlichen Windows 8-Version auf die Funktion „Portable Workspace Creator“. In diesem Fall dockt der Nutzer einen USB-Stick oder anderes portables Speichermedium an den PC an und kopiert darauf Einstellungen und Dokumente.

 

Steckt er das Speichergerät dann an einen anderen Windows 8-PC an, kann er wie von zu Hause gewohnt weiterarbeiten. Praktisch ist die Funktion auch dann, wenn der PC nicht mehr startet. In diesem Fall reicht es, den Datenträger einzustecken und Windows darüber zu reparieren.

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Windows 7 ist das aktuelle Computer-Betriebssystem des Software-Herstellers Microsoft und der Nachfolger von Windows Vista. Microsoft bietet insgesamt sechs verschiedene Editionen an, die sich sowohl im Umfang als auch im Preis voneinander unterscheiden. Für private Anwender stehen Windows 7 Home Premium, Windows 7 Professional und Windows 7 Ultimate zur Verfügung.
Windows Phone 7 ist ein Smartphone-Betriebssystem von Microsoft. Handys mit dem Microsoft-Betriebssystem werden per Fingereingabe über einen Multitouch-Bildschirm bedient. Smartphones mit Windows Phone 7 sind sowohl für Privatpersonen als auch für den Einsatz in Unternehmen konzipiert.
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