Das alles kannst du mit einem Bewegungsmelder machen
Inhalt
- Was genau ist ein Bewegungsmelder?
- Welche Bewegungsmelder gibt es?
- Womit kann ich den Bewegungsmelder kombinieren?
- Was kannst du mit einem Bewegungsmelder für innen machen?
- Was kannst du mit einem Bewegungsmelder für außen machen?
- Was brauche ich für die Steuerung eines Bewegungsmelders?
- FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Bewegungsmeldern
- Fazit: Anwendungen für Bewegungsmelder

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Bewegungsmelder sind eine nützliche Ergänzung im Smart Home. Was die kleinen Geräte alles leisten und wofür du sie einsetzen kannst, erklären wir dir in diesem Ratgeber.
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Was genau ist ein Bewegungsmelder?
Im Kern ist ein Bewegungsmelder ein elektrischer Sensor, der Bewegungen in seiner Umgebung erfasst. Wird eine Bewegung erkannt, kann er darauf reagieren und es wird eine zuvor programmierte Aktion ausgelöst. So kann beispielsweise die Beleuchtung oder die Überwachungskamera eingeschaltet werden.
Welche Bewegungsmelder gibt es?
In unserem Ratgeber teilen wir die Bewegungsmelder in zwei Kategorien ein: Es gibt Geräte, die du vor allem im Innenbereich einsetzen kannst, aber auch welche für den Außenbereich. Wenn du mehr über die Technologien hinter den einzelnen Sensoren erfahren möchtest, kannst du das in unserem Artikel „Bewegungsmelder: Den richtigen finden“ nachlesen.
Bewegungsmelder innen
Geräte für den Innenbereich sind sehr oft solche, die dem Komfort dienen. Sie lassen sich zum Beispiel mit einer Leuchte verknüpfen, die sich einschaltet, sobald jemand den Flur betritt oder die Schranktür öffnet, und sorgen für eine ausreichende Beleuchtung. Aber auch der Sicherheitsgedanke spielt eine Rolle: Werden Bewegungen zu einer Zeit registriert, in der eigentlich niemand zu Hause sein sollte, können smarte Bewegungsmelder Alarme auslösen und die Bewohner benachrichtigen.
Bewegungsmelder außen
Outdoor-Modelle unterscheiden sich nicht wesentlich von den Bewegungsmeldern für innen, sie sind aber für den Einsatz im Freien ausgelegt und besser gegen Wasser, Staub und Erschütterungen geschützt. Schließlich müssen sie potenziell Gewitter, Stürme und hohe Temperaturen sowie Minusgrade unbeschadet überstehen. Sie sollen zumeist für Sicherheit sorgen sowie ungebetene Gäste registrieren und in weiterer Folge abschrecken. Dazu kannst du weitere Smart-Home-Geräte mit dem Bewegungsmelder verbinden, wie etwa eine Alarmsirene oder eine Überwachungskamera. Nähert sich nachts jemand der Haustür, kann der Bewegungsmelder die Außenbeleuchtung einschalten und die Überwachungskamera aktivieren. Wenn du ein entsprechendes Smart-Home-System eingerichtet hast, kannst du auch eine Benachrichtigung auf deinem Smartphone erhalten.

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Womit kann ich den Bewegungsmelder kombinieren?
1. Bewegungsmelder und Licht
Wenn du dein Smart Home sicherer gestalten möchtest, dann ist der gezielte Einsatz von Beleuchtung eine sehr wirkungsvolle Maßnahme. Licht schafft Sicherheit, weil es etwa automatisch einen dunklen Flur erhellt oder die Einbrecher vor der Haustür abschreckt. Gleichzeitig bringt die Kombination aus Bewegungsmelder und Licht auch mehr Komfort. Die Beleuchtung schaltet sich ein, wenn du den Raum betrittst. Wenn du ihn wieder verlässt, musst du dich nicht um das Abschalten der Leuchten kümmern. Das erledigt das System nach einer festgelegten Zeitspanne automatisch für dich.
2. Bewegungsmelder und Überwachungskamera
Eine sehr nützliche Kombination ist jene aus Bewegungsmelder und Sicherheitskamera. Wird Bewegung registriert, aktiviert sich die Kamera und schickt per App Bilder oder Videos auf dein Smartphone. Damit du nicht ständig durch nächtliche Fehlalarme geweckt wirst, ist hier eine Kleintier-Unterdrückung beziehungsweise Haustiererkennung nützlich. Kleine Tiere wie beispielsweise Hasen oder Katzen sollten damit keinen Alarm auslösen.
3. Bewegungsmelder und smarte Steckdose
Wenn du einen Bewegungsmelder mit einer smarten Steckdose koppelst, dann kannst du den Sensor auch mit Geräten verbinden, die nicht „smart“ sind, wie etwa eine Stehlampe oder ein Radio. Wenn du morgens die Küche betrittst, kannst du die analoge Kaffeemaschine einschalten, die du am Abend zuvor schon mit Wasser und Kaffee bestückt hast. Oder der Fernseher schaltet sich automatisch aus, wenn für eine gewisse Zeit keine Bewegung mehr registriert wird, etwa weil niemand mehr im Raum ist.
Was kannst du mit einem Bewegungsmelder für innen machen?
- Licht automatisch einschalten (und ausschalten)
Wenn du einen Raum betrittst, geht automatisch das Licht an. Wenn du ihn wieder verlässt, verzeichnet der Bewegungsmelder keine Bewegungen mehr und das Licht geht wieder aus. - Orientierungslicht in der Nacht
Wenn du dich auf die Bettkante setzt und die Füße auf den Boden stellst, reagiert der Bewegungsmelder unter dem Bett und schaltet das Licht ein, damit du in deine Pantoffeln findest. Wenn du den Flur betrittst, beginnt das Nachtlicht zu leuchten, damit du am Weg ins Badezimmer nicht gegen offene Türen oder Schränke läufst. Nach einer vorbestimmten Zeit ohne Bewegung, wenn du schon wieder im Bett liegst und einschläfst, schalten sich die Leuchten wieder aus. - Schranklicht
Kleiderschränke und Kommoden haben oft dunkle Fächer oder Schubladen. Wenn du die Türen öffnest oder spätestens, wenn du hineingreifst, schaltet sich das Schranklicht ein. Damit kannst du auch bis in die hintersten Ecken gut sehen. - Smarte Steckdosen steuern
Damit auch analoge Geräte in das Smart Home eingebunden werden, kannst du sie über eine smarte Steckdose mit dem Bewegungsmelder verbinden. Damit kann zum Beispiel der Ventilator genau dann gestartet werden, wenn du das Zimmer betrittst. - Anwesenheit simulieren
Wenn du auf Urlaub bist, kannst du mit vorprogrammierten Lichtszenarien Anwesenheit vortäuschen. Dabei schalten sich die verschiedenen Lampen im Haus zu bestimmten Zeiten ein und wieder aus. Damit wirkt dein Haus bewohnt, selbst wenn du gar nicht da bist. Ergänzend dazu kannst du Bewegungsmelder rund um das Gebäude einsetzen. Nähert sich jemand dem Haus, geht in einem nahegelegenen Raum das Licht an. Das hilft dir dabei, ungebetene Gäste abzuschrecken. - Haustier überwachen
Gibt es Bereiche, die für dein Haustier tabu sind? Vielleicht darf die Katze nicht ins Badezimmer, damit sie sich nicht unbemerkt in die Waschmaschinentrommel legt. Oder ist die Speisekammer für den Hund verboten? Mit einem Bewegungsmelder kannst du überprüfen, ob sich die Vierbeiner an deine Anweisungen halten oder nicht. Tipp: Wenn du eine Kamera mit dem Bewegungsmelder verbindest, bekommst du zusätzlich einen Blick in den betreffenden Raum. - Heizung regeln
Manche Räume willst du nur beheizen, wenn du dich auch wirklich darin aufhältst, wie zum Beispiel dein Bastelraum. Dazu kannst du den Bewegungsmelder mit einem smarten Heizkörperthermostat koppeln, das beginnt, das Zimmer zu erwärmen, wenn du es betrittst. Ist die gewünschte Temperatur erreicht, wird diese so lange gehalten, bis längere Zeit keine Bewegung mehr registriert wird. Dann senkt das Thermostat die Temperatur wieder ab. - Guten-Morgen-Aktivierung
Du betrittst die Küche und das Licht geht automatisch an. Das Radio schaltet sich ein und du kannst dir Musik zum Aufwachen sowie die aktuellen Nachrichten anhören. Eine mit dem Bewegungsmelder und einem smarten Stecker gekoppelte Kaffeemaschine beginnt, eine starke Tasse des braunen Golds zu brühen. Zukunftsmusik? Nein, das lässt sich mit der richtigen Kombination aus Smart-Home-Produkten schon heute umsetzen.

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Was kannst du mit einem Bewegungsmelder für außen machen?
- Gartenweg und Eingang beleuchten
In den dunklen Monaten schaltet sich die Beleuchtung beim Gartenweg und im Eingangsbereich automatisch ein, wenn du die Gartentür öffnest und den Weg betrittst. Das hilft dir gerade im Winter dabei, Stufen und andere Hindernisse zu erkennen und sicher ins Haus zu gelangen. - Außenbeleuchtung steuern
Dein Garten oder der Weg rund ums Haus soll immer genau dort beleuchtet sein, wo du dich gerade aufhältst? Mit Bewegungsmeldern kannst du das Licht ganz gezielt steuern. - Einbrecher abschrecken
Ungebetene Gäste lassen sich durch unvermutet angehende Beleuchtung verunsichern und vielleicht sogar von ihrem Vorhaben abbringen. Das zusätzliche Licht sorgt außerdem dafür, dass aufmerksame Nachbarn das Treiben im Garten besser einsehen können. - Videokamera aktivieren
Damit du genau erkennst, wer unerlaubterweise rund ums Haus schleicht, kannst du den Bewegungsmelder mit einer Kamera verbinden. Manche Sicherheitskameras haben diese Funktionalität auch serienmäßig mit an Bord. Die Bilder bekommst du dann via App auf dein Handy geschickt. - Schlüsselloch-Licht
Dein Eingangsbereich ist sehr dunkel? Du kannst eine kleine LED-Leuchte an der Tür anbringen, die dann anspringt, wenn du dich der Eingangstür näherst. Damit findest du mit dem Schlüssel immer gut ins Schlüsselloch. - Tierabwehr (gekoppelt mit Rasensprenger)
Wenn du die Nachbarskatze, Hasen oder andere Kleintiere aus deinen Beeten oder anderen Bereichen in deinem Garten vertreiben willst, kannst du den Rasensprenger mit einem Bewegungsmelder koppeln. Immer wenn sich tierische Gäste nähern, werden sie von einer „Dusche“ vertrieben.
Was brauche ich für die Steuerung eines Bewegungsmelders?
Bridge oder Steuerzentrale
Einzelne Bewegungsmelder lassen sich direkt per App ansprechen und steuern. Soll das Gerät aber in ein bestehendes Smart Home eingebunden werden, kann eine Bridge beziehungsweise eine andere Steuerzentrale nötig sein. Diese sorgt dafür, dass alle gekoppelten Geräte miteinander kommunizieren können und regelt gezielt die Abläufe.
Smartphone mit App
Willst du Benachrichtigungen und Alarme erhalten oder auch unterwegs auf dein Smart Home zugreifen, dann ist eine App unerlässlich. So kannst du etwa festlegen, dass dein Bewegungsmelder eine Nachricht auf dein Smartphone schickt, wenn er eine Bewegung registriert. Welche Reaktion erfolgt, bestimmst du im Vorfeld. Auch Automatisierungen und Zeitpläne lassen sich über die App steuern. Ein Beispiel: Du stellst für die Nacht eine andere Reaktion ein als für den Tag. So kannst du dir tagsüber nur eine Benachrichtigung schicken lassen, während nachts zusätzlich die Beleuchtung eingeschaltet wird.
Weitere Smart-Home-Geräte
Wie bereits erwähnt, lassen sich Bewegungsmelder sehr gut mit anderen Smart-Home-Geräten verknüpfen. Du kannst Überwachungskameras, Lichtsysteme oder sogar die Bewässerungsanlage im Garten mit einem Bewegungsmelder verbinden. Du musst, wenn du dein Smart Home vergrößern willst, nur darauf achten, dass auch alle Geräte kompatibel sind, das heißt, die „gleiche Sprache sprechen“.

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FAQ: Häufig gestellte Fragen zu Bewegungsmeldern
Wo du den Bewegungsmelder montierst, richtet sich danach, welchen Bereich du damit erfassen willst. Achte auf jeden Fall darauf, dass Möbel oder Pflanzen den Sensor nicht blockieren.
Fazit: Anwendungen für Bewegungsmelder
Bewegungsmelder sind eine sinnvolle Ergänzung für ein Heimnetzwerk, du kannst sie aber auch ohne bestehendes Smart Home einsetzen. Die schlauen Geräte leisten zudem mehr als nur das Licht ein- und auszuschalten. Du kannst mit ihnen dynamisch die Beleuchtung in der Wohnung und im Garten regeln, aber auch Sicherheitskameras aktivieren oder mit einem Schlüssellochlicht für mehr Komfort sorgen. Tipp: Besonders vielseitig werden sie, wenn du sie mit anderen Smart-Home-Geräten koppelst.
