So findest du den passenden E-Scooter für Alltag und Freizeit
Du fährst umweltfreundlich mit der Bahn zur Arbeit, hast aber noch einen Kilometer Fußweg vom Bahnhof zum Büro vor dir. Wie gut, dass du jetzt einfach auf deinen flinken E-Scooter steigst und lossausen kannst.
Welche Electric Scooter gibt es und worin unterscheiden sie sich?
Electric Scooter, auf Deutsch auch Elektroroller genannt, unterscheiden sich vor allem in Leistung, Reichweite und Gewicht. Die wichtigsten Kategorien im Überblick:
Einsteiger: bis 25 km Reichweite, etwa 15 kg schwer
Pendler: bis 50 km Reichweite, etwa 20 bis 25 kg schwer
Langstrecke: bis 80 km Reichweite, über 25 kg schwer
Für die meisten Alltagsfahrten sind Einsteigermodelle vollkommen ausreichend. Die leistungsstärkeren Pendlermodelle sind dafür gedacht, die gesamte Strecke auf dem E-Scooter zurückzulegen. Fährst du damit lediglich einen Zwischenabschnitt (zum Beispiel zwischen deinem Zuhause und dem Bahnhof oder zwischen Bahnhof und Arbeitsplatz), achte auf ein möglichst leichtes, faltbares Modell, das sich komfortabel tragen lässt und in der Bahn kaum Platz beansprucht.
Für wen eignen sich E-Scooter und Elektroroller besonders?
Electric Scooter sprechen viele Zielgruppen an – von Schülern und Studierenden über Pendler bis hin zu älteren Menschen. Einige Beispiele:
Ein Schüler kommt weniger müde und verschwitzt in der Schule an, wenn er die fünf Kilometer mit einem E-Scooter statt mit dem Fahrrad zurücklegt.
Eine Studentin kann sich die Zeit flexibler einteilen, wenn sie mit dem Elektroroller zwischen Vorlesung, Labor und Nebenjob flitzt, statt auf die Straßenbahn zu warten.
Die Pendlerin steigt vom Auto auf die Bahn um, wenn sich die 2,5 Kilometer vom Wohnort zum nächsten Bahnhof bequem mit dem Electric Scooter zurücklegen lassen.
Der Senior hat nicht die Ausdauer, für jeden Einkauf oder andere Erledigungen 30 Minuten zu Fuß zur Geschäftsstraße zu gehen, und ist froh, wenn er mit dem Roller in fünf Minuten dort ist.
Dies sind nur einige Beispiele. Der E-Scooter ist hauptsächlich eine unkomplizierte Alternative zum ebenfalls sehr beliebten E-Bike. Bei beiden ersetzt ein elektrischer Antrieb die Muskelkraft klassischer Fortbewegungsmittel.
Welche Reichweite und Geschwindigkeit bieten moderne Elektroroller?
Bei der Geschwindigkeit sind vor allem die gesetzlichen Regelungen in Österreich zu beachten. Ein E-Scooter darf in Österreich maximal 25 km/h schnell sein. Auch viele Modelle ohne Straßenzulassung sind auf diese Höchstgeschwindigkeit ausgelegt. Damit bist du im Alltag oft schneller unterwegs als zu Fuß und auf manchen Strecken auch schneller als mit dem Fahrrad. Viele Modelle sind sogar auf 20 km/h begrenzt und Elektroroller für Kinder auf 15 km/h.
Die Reichweiten variieren stark. Sie beginnen bei 25 Kilometern für günstige Einsteigermodelle und enden bei 80 bis 100 Kilometern für Vielfahrer, die nicht ständig an das Aufladen denken wollen. Beachte dabei jedoch, dass die vom Hersteller angegebene maximale Reichweite nur selten und bei optimalen Bedingungen erreicht wird. Das Gewicht des Fahrers, zusätzlich transportiertes Gepäck und die Strecke selbst (z. B. viele Steigungen) wirken sich auf die Reichweite aus.
Welche Akku- und Ladezeiten sind bei E-Scootern wichtig?
Von der Akkukapazität hängen Reichweite und Ladezeit ab. Sie wird in Wattstunden (Wh) angegeben:
200 bis 300 Wh: 15 bis 25 km Reichweite, 3 bis 5 Stunden Ladezeit
350 bis 500 Wh: 25 bis 45 km, 4 bis 7 Stunden Ladezeit
500 bis 700 Wh: 45 bis 70 km, 6 bis 9 Stunden Ladezeit
über 700 Wh: ab 70 km, 8 Stunden Ladezeit und mehr
Als praktikabler Mittelweg gelten oft etwa 300 bis 400 Wattstunden. Das reicht für die meisten Strecken (Hin- und Rückweg) und abendliches Aufladen zu Hause. Stärkere Fahrzeuge für längere Pendelstrecken lassen sich gut über Nacht aufladen.
Was ist für die Straßenzulassung beim E-Scooter in Österreich wichtig?
Electric Scooter sind in Österreich rechtlich weitgehend Fahrrädern gleichgestellt. Ein E-Scooter mit Straßenzulassung muss unter anderem folgende Merkmale mitbringen:
Höchstgeschwindigkeit maximal 25 km/h
Leistung maximal 600 Watt
Keine Sitzvorrichtung
Wirksame Bremsanlage
Vorgeschriebene Beleuchtung vorn und hinten
Klingel oder Hupe
Fahrtrichtungsanzeiger (Blinker)
Beachte außerdem, dass auf einem E-Scooter nur eine Person fahren darf. Bei Verstößen kann eine Geldstrafe fällig werden.
Worauf sollte man beim Kauf eines E-Scooters noch achten?
Ein sehr wichtiger Aspekt ist natürlich die Sicherheit. Achte auf zuverlässige Bremsen (idealerweise Scheibenbremsen vorn und hinten) und eine Lichtanlage, damit du bei trüber Witterung und Dunkelheit gesehen wirst. Einige weitere Punkte:
Luftreifen bieten mehr Komfort als Vollgummireifen, sind aber anfälliger für Schäden.
Eine Federung erhöht den Fahrkomfort zusätzlich.
Willst du den E-Scooter häufig transportieren, sollte er faltbar und leicht sein (bis 15 kg).
Denk außerdem an einen soliden Diebstahlschutz. Ein E-Scooter sollte möglichst über eine elektronische Sperrfunktion verfügen und – wie ein Fahrrad oder E-Bike – sicher mit einem Schloss gesichert werden.
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