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Der Monitor ist ein unverzichtbares Zubehör für jeden PC, da er alle Inhalte des Computers in verständlichen Bildern und Texten wiedergibt. Jedoch ist Bildschirm nicht gleich Bildschirm. Bei der Auswahl eines Monitors gibt es Unterschiede in Leistung, Größe und Sonderfunktionen, auf die man achten sollte:
Kaufberatung: Die besten PC-Monitore
Die Wahl des richtigen Monitors ist immer davon abhängig, wie man den dazugehörigen PC nutzt. Ein Gaming Monitor hat andere Anforderungen als ein Office-Monitor. Für das Surfen im Internet und zum Bearbeiten von Dokumenten braucht man in der Regel keinen High-End-Monitor. Doch für Gaming, Bild- oder Videobearbeitung hat ein leistungsstarker Monitor deutliche Vorteile. Dabei sollte man für jeden Zweck andere Dinge beachten.
Größe und Art des Bildschirms
Für viele Anwendungszwecke gilt: Je größer desto besser. Auf einem größeren Monitor kann man Details besser erkennen und man kann sich einfacher auf das Geschehen am Bildschirm konzentrieren. Trotzdem haben auch kleine Bildschirme ihre Daseinsberechtigung, wenn Platz oder Geld gespart werden sollen. Besonders beliebt in allen Größen sind sogenannte Curved Monitore. Diese Bildschirme sind gebogen, sodass sie sich leicht um den Betrachter wölben. Dadurch hat man das Gefühl, man wäre mitten im Geschehen. Nicht zuletzt deswegen sind Curved Monitore besonders beliebt bei Gamern. Außerdem sind sie oftmals länger als andere Bildschirme und eignen sich optimal dafür, mehrere Programme auf einem Bildschirm anzuzeigen. Hier sind sogenannte Ultrawide Monitore hervorzuheben, die du bei MediaMarkt mit bis zu 45 Zoll Bildschirmdiagonale findest. Insbesondere Bildbearbeitungsexperten sollten auch einen Monitor mit “Pivotfunktion” in Betracht ziehen. Diese Bildschirme können um 90 Grad gedreht werden, sodass man einen vertikal ausgerichteten Bildschirm erhält. Das ist zum Beispiel bei der Bearbeitung von Bildern im Hochformat sinnvoll. Allerdings kann diese Funktion auch beim Multitasking praktisch sein, denn so können mehrere Programme untereinander angezeigt werden.
Auflösung
Genau wie beim Fernseher ist die Auflösung beim Monitor ein wichtiger Qualitätsmaßstab. Heutzutage sind HD, WQHD und UHD die gängigsten Auflösungen. In Pixeln heißt das Folgendes:
Umso mehr Pixel ein Bildschirm aufweist, umso detailreicher kann ein Bild dargestellt werden. Wer Wert auf ein besonders scharfes Bild legt, sollte daher in QHD oder UHD investieren. Jedoch gilt: Je weiter man vom Bildschirm entfernt sitzt, umso weniger fällt der Unterschied auf. Sollte der Monitor mit einer Halterung an der Wand montiert sein oder einfach weit weg stehen, kann es sein, dass die höhere Pixelzahl gar nicht auffällt. Auch bei sehr kleinen Bildschirmen ist der Unterschied oftmals minimal.
Bildwiederholungsfrequenz
Die Bildwiederholungsfrequenz wird in Hertz gemessen und gibt an, wie viele Bilder pro Sekunde angezeigt werden können. Diese Kennzahl wird häufig in der Beschreibung von Monitoren angegeben, da eine hohe Anzahl an Hertz für eine flüssigere Wiedergabe sorgt. In den meisten Fällen sind 60 Hz ausreichend, weshalb der Großteil aller Monitore auch nicht mehr bietet. Wer aber ein besonders gutes Auge hat, kann auch zu einem Monitor mit 75 Hz, 144 oder mehr Hertz greifen. Insbesondere Gamer bevorzugen höhere Bildwiederholungsfrequenzen.
Reaktionszeit
Zwischen einem PC und dem dazugehörigen Monitor gibt es stets eine kleine Verzögerung. Diese beträgt zwar nur wenige Millisekunden, vor allem im kompetitiven Gaming kann das aber entscheidend sein. Viele Monitore haben eine Reaktionszeit von 4 bis 5 ms, doch für eSports empfiehlt sich ein Bildschirm mit maximal 1 ms Verzögerung. So ist Sieg oder Niederlage nicht von der Hardware, sondern vom eigenen Können abhängig.
Anschlüsse
Bevor man sich für einen Monitor entscheidet, sollte man sich unbedingt zuerst anschauen, welche Anschlüsse am PC zur Verfügung stehen. Die zwei gängigsten Anschlüsse sind momentan HDMI und DisplayPort. Bei sehr alten PCs wird auch VGA verwendet. Der gewünschte Monitor sollte immer den entsprechenden Anschluss besitzen. Sollte man versäumt haben, darauf zu achten, gibt es allerdings auch Adapter für die jeweiligen Kabel. Oft hat man jedoch bei modernen PCs und Bildschirmen die Wahl zwischen HDMI und DisplayPort. Im Grunde gibt es zwischen den zwei Optionen heutzutage keine großen Unterschiede mehr. Bei älteren Versionen konnte DisplayPort zum Beispiel noch keinen Ton übertragen und HDMI unterstützte nur niedrige Framerates (Stichwort: Bildwiederholungsfrequenz). Wer auf aktuelle Anschluss-Modelle setzt (HDMI 2.0 und DisplayPort 1.4 oder höher), sollte mit keinem der beiden Kabel Probleme haben. Traditionell wird dennoch DisplayPort für Gaming und HDMI zum Videoschauen empfohlen.
Wenn du unsicher bist, welcher Bildschirm am besten zu dir passt, kann dir der MediaMarkt Monitor-Kaufberater weiterhelfen.
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