Wärmepumpentrockner – Stromsparend trocknen
Wer große Wäscheberge zu bewältigen hat, wird die Vorteile eines Wäschetrockners zu schätzen wissen. Gerade im Winter ist es schwierig, die Wäsche in Wohnräumen auf Wäscheständern trocken zu bekommen, ohne mit zu hoher Luftfeuchtigkeit zu kämpfen. Doch selbst im Sommer ist es mühselig die Wäsche zum Trocknen aufzuhängen und speziell in kleinen Wohnungen stehen die sperrigen Wäscheständer ohnehin immer im Weg. Ein Trockner löst diese Probleme und spart zusätzlich Zeit. Ein Blick auf die Stromrechnung dämpft die Freude darüber jedoch wieder. Die Idee sich einen Trockner zuzulegen also komplett verwerfen? Nein! Entdecke bei MediaMarkt eine große Auswahl stromsparender Wärmepumpentrockner, die pro Trocknungsvorgang unter 2kWh verbrauchen.
Wie funktioniert ein Wärmepumpentrockner?
Wärmepumpentrockner sind die Weiterentwicklung von herkömmlichen Kondenstrocknern – funktionieren also nach dem Kondensationsprinzip, verfügen aber über die namensgebende Wärmepumpe. Stark vereinfacht erklärt wird Luft aus dem Raum angesaugt und von der Wärmepumpe erwärmt. In der Trommel trifft die warme Luft auf die feuchte Wäsche, durch das Umherwirbeln der nassen Kleidungsstücke, entsteht feucht-warme Luft. Diese wird am Wärmetauscher bzw. Kondensator abgekühlt, die Restwärme wird gespeichert. Kondenswasser, das bei diesem Vorgang entsteht, sammelt sich im Kondenswasserbehälter oder wird via Schlauch direkt abgeleitet. Die Luft wird wieder zurück in den Kreislauf geführt und mit der gespeicherten Hitze erwärmt. Der Trocknungsvorgang startet von vorne. Wärmepumpentrockner erzeugen durch diese fortschrittliche Technologie einen effizienten Trocknungskreislauf.
Was ist der Unterschied zwischen Wärmepumpentrocknern und Kondenstrocknern?
Beide Geräte nutzen die Kondensation zum Trocknen der Wäsche. Der klassische Kondenstrockner nutzt hierfür ein Heizelement, um die Luft zu erwärmen und einen Kondensator, um die Luft wieder abzukühlen. Aus dem Wasserdampf, der in der Trommel, beim Trocknungsvorgang entsteht wird so trockene Luft und Wasser. Anders als beim Wärmepumpentrockner, wird die Luft beim Kondenstrockner an den Raum abgegeben und frische Luft wird für den nächsten Zyklus angesaugt. Das Wasser landet in einem Behälter, der regelmäßig entleert werden muss oder gelangt via Ablaufschlauch, falls beim jeweiligen Modell vorhanden, direkt ins Abwasser. Da die Luft jedes Mal aufs Neue aufgeheizt werden muss, benötigt der konventionelle Kondenstrockner mehr Strom als der Wärmepumpentrockner.
Worauf sollte beim Kauf eines Wärmepumpentrockners geachtet werden?
Wähle die passende Füllmenge: Am besten orientierst du dich an der Füllmenge der Waschmaschine, sodass der Trockner dieselbe Menge trocknen kann, die du gewaschen hast. Wenn du auch größere Textilien, wie Decken, trocknen möchtest, achte darauf die Trommel ausreichend groß zu wählen. Als Faustregel gilt eine Füllmenge bis 6kg als geeignet für Singlehaushalte, zwischen 6kg und 8kg als ausreichend für Paarhaushalte und alles über 8kg für Familien mit Kindern. Je nach Aufstellungsort des Trockners, solltest du auch auf die Lautstärkeangaben achten. Wärmepumpentrockner sind zwar sparsamer, aber leider auch etwas lauter als herkömmliche Kondenstrockner. Vergleiche die Lautstärkeangaben der Hersteller. Interessant zu wissen ist, dass bereits ein Unterschied von zehn Dezibel, den wahrgenommenen Lärm verdoppeln. Das bedeutet, dass auch kleine Dezibel-Unterschiede hörbar sind. Achte außerdem auf eine passende Programmauswahl sowie Besonderheiten in der Ausstattung:
Temperaturfühler und Feuchtigkeitssensor sorgen dafür, dass empfindliche Wäschestücke exakt zum gewünschten Trockenheitsgrad getrocknet werden und nicht zu hohen Temperaturen ausgesetzt werden.
Ein Antiknitterschutz macht sich bezahlt, wenn du nicht gerne bügelst. Die Wäsche wird auch nach dem Trocknungsvorgang weiterbewegt, sodass sich keine Knitterfalten bilden, bis du die Wäsche aus der Trommel holst.
Wer viel Kleidung aus Wolle besitzt, kann auf einen Wärmepumpentrockner mit Wolltrocknungsprogramm setzen. Die empfindlichen Fasern werden schonend getrocknet und kommen flauschig weich aus der Trommel.
Wie reinigt man einen Wärmepumpentrockner?
Um einen sicheren und effizienten Betrieb des Wärmepumpentrockners gewährleisten zu können, ist es wichtig, regelmäßig Flusensieb und Kondensator zu reinigen. Das Sieb befindet sich meist bei der Türöffnung, an der Trommel. Der Kondensator verbirgt sich hinter einer Klappe am Gehäuse des Trockners, wo genau, unterscheidet sich je nach Modell und kann der Bedienungsanleitung entnommen werden. Zwischen den Lamellen des Kondensators sammeln sich Fussel und Staub, die gut mit einer Bürste entfernt werden können. Werden die Flusen nicht regelmäßig entfernt, braucht das Gerät länger zum Aufheizen, was zu einem höheren Energieverbrauch und daraus resultierend einer höheren Stromrechnung führt. Einige Modelle von z.B. Siemens, LG oder Bosch Trockner verfügen über einen selbstreinigenden Kondensator - hier ist nichts weiter zu tun, als regelmäßig den Filter zu reinigen.
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