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5 gute Tipps für ein besseres WLAN-Signal

MediaMagazin-Redaktion11. MÄRZ 2026
Zwei weiße Fritz!Box Geräte mit grünen Lichtern und roten Knöpfen auf dunklem Holztisch. Ein strukturiertes Wasserglas steht daneben. Unscharfe Pflanzen im Hintergrund.

Foto: Content Creation GmbH

Hol das Beste aus deinem Router heraus! Wer auf perfekte Position und Vermeidung von Störquellen achtet, surft mit maximaler Geschwindigkeit.

🕑 Lesedauer: 4 Minuten

Regel 1: Wände und Decken vermeiden

Da WLAN über Funkwellen verbreitet wird, reicht schon eine etwas dickere Stahlbeton-Wand, um das Signal deutlich zu schwächen. Ist die Mauer feucht, was bei einer Altbauwohnung durchaus vorkommen kann, schirmt sie noch deutlich stärker ab. Daher bleiben die Funkwellen auch besonders oft auf dem Weg durch die Küche oder das Badezimmer „hängen“. Der wichtigste Faktor für ein besseres WLAN-Signal ist die Position des Routers. Je näher dieser beim Empfangsgerät steht, desto schneller ist die Datenübertragung. Am besten platziert man ihn im Zentrum aller Geräte, die im WLAN-Netzwerk hängen. Ohne Störquelle (zum Beispiel Mauern) reichen die meisten Funknetzwerke bis zu 100 Meter im Umkreis.

Eine Hand drückt einen roten Knopf an einer weißen FRITZ!Box auf Holz. Grüne Anzeigen leuchten. Dunkle Glas- und grüne Keramikvase im Hintergrund.

Foto: Content Creation GmbH / Lukas Hanke

Regel 2: Neue Technologien nutzen

Achte darauf, dass die verwendete Hardware (Router und Empfangsgeräte) stets aktuell ist. Prüfe regelmäßig, ob Firmware-Updates verfügbar sind. Außerdem: Möchtest du das WLAN-Signal über größere Flächen verbreiten bzw. stören dicke Wände die Verbindungsqualität, kann zu modernen Alternativen gegriffen werden. Mit Mesh können mehrere Sender zu einer Einheit zusammengeschlossen werden, was einen flächendeckenden Empfang bei gleichbleibender Übertragungsgeschwindigkeit gewährleisten soll. Wir zeigen euch dieses Prinzip hier anhand des „AVM FRITZ!Mesh Set 4060 + 3000 AX".

Weißer Fritz!Box Router auf Holztisch. Rote, grüne WLAN- und grüne Strich-Lichter leuchten. Zeitschriften daneben, unscharfe Möbel im Hintergrund.

Foto: Content Creation GmbH / Lukas Hanke

Regel 3: Router möglichst hoch an die Wand

Der Router strahlt in alle Richtungen aus. Steht das Gerät am Boden, kann er zum einen nicht nach unten strahlen und wird zudem durch die Einrichtungsgegenstände blockiert. Vor allem Objekte aus Metall und Computer stören die Wellen massiv. Daher: Den Router möglichst hoch an eine Wand hängen, auch wenn die Stromversorgung zur Herausforderung wird und das Ergebnis optisch nicht gerade toll aussieht. Versteckt man den Router hinter einem Schrank, blockiert dieser die Strahlen.

Regel 4: Antennen ausrichten

Herkömmliche Router sind meist mit zwei oder sogar drei Antennen ausgestattet. Sind diese so platziert, dass sie den Raum um sie herum optimal abdecken, verbessert das die Sendeleistung spürbar. Beispiel: Eine Antenne zeigt nach oben, die Zweite in Richtung des Empfängers.

AVM FRITZ!Box 4690, (Wi-Fi7) WLAN Mesh Router

8Basierend auf 8 Bewertungen

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Regel 5: Elektrische Geräte stören den Empfang

Lautsprecher, Fernseher, Funktelefone und sogar Waschmaschinen können die Sendeleistung des Routers einschränken. Ein Babyphone, ein Mikrowellenherd sowie alle Geräte mit Bluetooth-Sender wirken sich ganz massiv negativ aus – sie funken ebenfalls im Frequenzbereich von 2,4 GHz. Dieses Problem lässt sich beispielsweise mit einem 5-GHz-WLAN umgehen. Wer einen USB-WLAN-Stick verwendet, sollte diesen nicht direkt an den PC oder Laptop stecken, sondern ein USB-Verlängerungskabel dazwischen schließen.

Weiße Router-Rückseite mit QR-Code, blauem USB-, gelben LAN- und blauem WAN-Port. Eine Hand interagiert, auf braunem Tisch, heller Wand, grüne Vase.

Foto: Content Creation GmbH / Lukas Hanke

FAQ: Frequently Asked Questions

Warum ist mein WLAN stark, aber das Internet trotzdem langsam?
Ein starkes WLAN-Signal bedeutet nur, dass dein Gerät eine gute Verbindung zum Router hat. Die Internetgeschwindigkeit hängt darüber hinaus von deinem Internetanschluss ab.

Bringt ein WLAN-Repeater wirklich etwas?
Ja, ein WLAN-Repeater kann die Reichweite des Netzwerks erhöhen. Das Gerät empfängt das Signal des Routers und sendet es erneut aus. Allerdings halbiert sich bei einfachen Repeatern häufig die maximale Geschwindigkeit. Moderne Mesh-Systeme lösen dieses Problem meist besser.

Sollte ich das 2,4-GHz- oder das 5-GHz-WLAN verwenden?
Das 2,4-GHz-Band bietet eine größere Reichweite und kommt besser durch Wände. Das 5-GHz-Band ist dafür meist deutlich schneller und weniger störanfällig. Viele moderne Router nutzen beide Frequenzen gleichzeitig und verbinden deine Geräte automatisch mit dem optimalen Band.

Wie oft sollte ich den Router neu starten?
Ein Neustart kann helfen, wenn das WLAN plötzlich langsamer wird oder Verbindungsprobleme auftreten. In der Regel reicht es, den Router alle paar Wochen einmal neu zu starten oder dies bei Bedarf zu tun.

Fazit

Ein gutes WLAN-Signal hängt von mehreren Faktoren ab. Besonders wichtig sind die richtige Position des Routers, möglichst wenige Hindernisse und moderne Technik. Wenn du den Router zentral in der Wohnung platzierst, Störquellen vermeidest und bei Bedarf auf Mesh-Systeme setzt, kannst du die Reichweite und Stabilität deines WLANs deutlich verbessern. Auch kleine Maßnahmen wie das Ausrichten der Antennen oder ein Firmware-Update können die Verbindung spürbar optimieren. Zudem lässt sich mit den richtigen Einstellungen sich das vorhandene WLAN in vielen Fällen deutlich verbessern.