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AirPlay erklärt: Musik und Videos einfach streamen

MediaMagazin-Redaktion18. OKTOBER 2026
Eine Hand hält ein iPhone an einen HomePod vor schwarzem Hintergrund.

Foto: Apple Inc.

Wenn du Apple-Geräte zu Hause hast, kannst du dir beim Musikhören die AirPlay-Funktion zunutze machen. Wir erklären dir, wie das genau funktioniert.

🕑 Lesedauer: 8 Minuten

Was ist AirPlay?  

Bei AirPlay handelt es sich um eine kabellose Technologie von Apple, mit der sich Inhalte von einem Apple-Gerät auf ein anderes kompatibles Gerät übertragen lassen. So kannst du etwa ein Video von deinem iPhone auf den Fernseher oder Apple TV streamen, Musik vom iPhone auf einen HomePod oder kompatible Lautsprecher übertragen oder den Bildschirm des iPhones auf einen Fernseher spiegeln. Die Voraussetzung dafür ist, dass die Geräte im gleichen WLAN eingeloggt sind. Auf dem iPhone findest du AirPlay beispielsweise im Kontrollzentrum bei „Bildschirmsynchronisierung“ oder direkt in den einzelnen Apps über das AirPlay-Symbol. 

Welche Geräte sind AirPlay-fähig? 

Nicht nur Devices der Marke Apple beherrschen AirPlay. Dass iPhone, iPad, MacBook und iMac AirPlay können, liegt als hauseigener Dienst in der Natur der Sache. Doch viele weitere Geräte unterstützen den Übertragungsstandard. Zahlreiche neue Fernseher der Marken Samsung, LG, Sony, TCL, Panasonic, Hisense und Co. unterstützen AirPlay direkt, wodurch Apple TV nicht als Zwischenstation benötigt wird. Die Set-Top-Box von Apple ist natürlich auch AirPlay-fähig. Im Soundbereich unterstützen viele Lautsprecher und Audiogeräte AirPlay, etwa WLAN-Speaker, AV-Receiver oder Soundbars. Du kannst dafür beispielsweise auf Modelle der Hersteller Sonos, Bose, Denon, Marantz oder Yamaha zurückgreifen. 

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AirPlay vs. AirPlay 2  

Wenn du heute AirPlay hörst oder liest, ist meist AirPlay 2 gemeint – die Weiterentwicklung der Schnittstelle AirPlay. AirPlay 2 wurde 2018 ins Leben gerufen und unterstützt – wie bereits sein Vorgänger – die Audio- und Videoübertragung sowie die Spiegelung von Bildschirminhalten. Der größte Unterschied zwischen der ersten und zweiten Generation ist der Multiroom-Betrieb. Das bedeutet, dass du zum Beispiel Musiktitel zeitgleich auf mehreren, kompatiblen Lautsprechern abspielen kannst, während bei AirPlay nur das Ansteuern eines einzigen Zielgeräts möglich ist. Mit AirPlay 2 kannst du außerdem die Lautstärke für die jeweiligen Räume einzeln regeln – auch mit Siri. Die Sprachassistentin steht dir mit der zweiten Generation von AirPlay ebenfalls zur Verfügung. 

 Typische Anwendungsfelder für AirPlay 

In der Regel setzt du AirPlay dann ein, wenn du einen Medieninhalt vom iPhone oder iPad auf ein stationäres Gerät streamen willst. Eine typische Verwendung dafür ist das Übertragen eines Videos, das du am iPhone gestartet hast und dann auf den Fernseher weiterleitest. Dasselbe kannst du auch mit Musikinhalten machen, die du auf einem kompatiblen Lautsprecher abspielen lässt. Die Möglichkeiten sind aber noch deutlich vielfältiger. So kannst du etwa Urlaubsfotos gemeinsam auf dem Fernseher ansehen oder Präsentationen vom iMac auf einen Beamer übertragen. Außerdem lassen sich auf kompatiblen Lautsprechern nicht nur Musik, sondern auch Podcasts oder Hörbücher abspielen. Und selbst der gesamte Bildschirm eines MacBooks oder des iPhones kann auf Fernsehgeräten mit AirPlay zur Darstellung kommen. 

 Was bringt mir AirPlay? 

Die wichtigsten Vorteile von AirPlay liegen ganz klar beim Komfort, der kabellosen Übertragung und der tiefen Integration ins Apple-Ökosystem. Die Bedienung ist sehr einfach und diverse Medieninhalte können mit wenigen Handgriffen vom iPhone oder iPad auf kompatible Geräte wie Fernseher oder Lautsprecher übertragen werden. Bei Verwendung von AirPlay 2 kannst du Musik zudem gleichzeitig auf mehreren Speakern wiedergeben, bei Bedarf sogar mit unterschiedlichen Lautstärken in den jeweiligen Räumen. Und ein weiterer großer Vorteil: Während auf dem TV oder der Soundbox die gewünschten Medien abgespielt werden, kannst du dein iPhone ohne Einschränkung weiterverwenden.

Junges Paar tanzt zur Musik lächelnd von Raum zu Raum.

Foto: Migma__Agency/Shutterstock

Tipps für die Verwendung von AirPlay 

Gleiches WLAN verwenden  

Achte darauf, dass Sender und Empfänger sich im selben WLAN befinden. Taucht ein Gerät nicht in der AirPlay-Liste auf, sind oft unterschiedliche WLAN-Netze die Ursache.  

AirPlay am Fernseher aktivieren 

Bei einigen TV-Geräten ist AirPlay nicht automatisch aktiviert. Ein Blick in die Einstellungen des Fernsehers lohnt sich deshalb, falls der Fernseher am iPhone nicht angezeigt wird.  

Position des Routers 

Ist die Distanz zum WLAN-Router recht hoch oder verfügt deine Wohnung über sehr dicke Wände, kann das Aussetzer verursachen. Für störungsfreies AirPlay solltest du daher die Position des Routers immer im Hinterkopf behalten.  

Direktes Streaming statt Bildschirmübertragung  

Grundsätzlich kannst du mit AirPlay sowohl streamen als auch eine Bildschirmübertragung durchführen. Bietet eine App jedoch per AirPlay-Symbol die direkte Wiedergabe an, solltest du dich dafür entscheiden. Die Qualität ist meist besser und störungsfreier.  

App-Einschränkungen beachten 

Taucht in einer App kein AirPlay-Symbol auf, so liegt der Fehler nicht immer beim eigenen Set-up. Manche Apps bieten die Übertragung von Medieninhalten via AirPlay schlichtweg nicht an oder sperren diese sogar ganz bewusst.

FAQ

Fazit zu AirPlay 

AirPlay macht es dir besonders einfach, Musik, Videos, Fotos oder den eigenen Bildschirm kabellos auf kompatible Geräte zu übertragen. Vor allem im Zusammenspiel mit iPhone, iPad und Mac punktet die Apple-Technologie mit einer unkomplizierten Bedienung. AirPlay 2 erweitert die Möglichkeiten zusätzlich um praktische Funktionen wie Multiroom-Audio. Wenn du bereits mehrere Apple-Geräte nutzt, kannst du Inhalte damit schnell und komfortabel im eigenen Zuhause teilen.