Intrinsisch motivieren: So helfen Wearables dabei

Foto: Aleksey Boyko/Shutterstock
Wie kannst du dich selbst intrinsisch motivieren, um regelmäßig Bewegung zu machen und welche Rolle spielen Wearables dabei? Hol dir hier die Erklärung.
Intrinsisch motivieren: So funktioniert es
Wenn du regelmäßig Sport ausübst, weil du es gerne tust, nicht weil es auf dem Trainingsplan steht, dann kannst du dich für diese Aktivitäten intrinsisch motivieren. Das kannst du am besten, wenn du weißt, dass es deiner Gesundheit hilft. Dann verfolgst du eine spezielle Motivation die sich klar von anderen Methoden, wie beispielsweise von SMART-Zielen (vage Wünsche in klare Ziele verwandeln) oder der Eisenhower Matrix (Einteilung von Aufgaben nach Wichtigkeit und Dringlichkeit) unterscheidet. Auch motivierende positive Sprüche schlagen in eine andere Kerbe. Die optimale Unterstützung kannst du dir dabei unter anderem von Wearables holen. Sie zeigen dir, wo du in deinen Plänen noch Aufholbedarf hast. Hier ist eine kurze Analyse, wie dich Tracker und Co. sinnvoll beim Motivieren zur Bewegung unterstützen können.

Foto: KieferPix/Shutterstock
Wie kann ich mich intrinsisch motivieren?
Wenn du in einer Aufgabe einen Sinn für dich erkennen kannst und sie zu deinen eigenen Interessen und Werten passt, dann entsteht die Motivation dafür aus dir selbst heraus. Das nennt man intrinsische Motivation. Das Gegenstück ist die extrinsische Motivation, bei der du aufgrund von äußeren Reizen handelst. Du wartest auf die Reaktionen, Belohnungen oder den Zuspruch aus deinem Umfeld.
Leichter verständlich wird das Prinzip anhand eines Beispiels. Wenn du Gewicht verlieren möchtest, dann kann der Anstoß dazu von außen kommen, etwa durch den Rat von Ärzten. Er kann aber auch in dir selbst entstehen, weil du dich in deinem Körper nicht mehr wohlfühlst. Intrinsisch motivierte Ziele kannst du leichter und längerfristiger verfolgen, weil du die Aufgabe als sinnvolle Herausforderung erlebst und neugierig bist, ob du das gesetzte Ziel auch wirklich erreichst.

Foto: Namomooyim/Shutterstock
Was leisten Wearables für die Motivation?
Wenn du gute Neujahrsvorsätze fasst, dann sind deine Erwartungen, wie die vieler anderer Menschen, manchmal nicht ganz realistisch. Das wiederum dämpft dein Ziel, dich dafür intrinsisch motivieren zu können. Nehmen wir beispielsweise den oft gefassten Wunsch, das Leben ab jetzt mit mehr Bewegung zu verbringen. Dabei können dir etwa Fitnesstracker mit integriertem Schrittzähler eine wertvolle Hilfe sein. Sie leiten dich nicht zu Höchstleistungen hin, sondern zu regelmäßiger Aktivität, die auch im Alltag Platz hat.
Bewegung aufzeigen
Wearables, wie etwa Fitnesstracker oder Smartwatches, führen dir jede Form von Bewegung anschaulich vor. Das kann ein gemütlicher Spaziergang in der Mittagspause sein, der Weg ins Büro oder auch die Fahrt mit dem Rad zum nächsten Supermarkt. Am Ende des Tages siehst du, wie viel du dich bewegt hast. Meist ist das viel mehr, als du eigentlich vermutet hast. Das wiederum nimmt Druck von deinen Schultern und hilft dir dabei, Spaß an der Bewegung zu erlangen.
Ziele selbst festlegen
Ein großer Vorteil von Wearables ist, dass du selbst deine Ziele setzen kannst. Egal, ob du eine bestimmte Schrittanzahl, aktive Minuten pro Tag oder ein wöchentliches Aktivitätsziel hast, du kannst dein Bewegungsziel an deinen Alltag anpassen. Damit entsteht ein Rahmen, in dem du dich viel besser intrinsisch motivieren und Überforderung verhindern kannst.
