5 Tipps: So findet man den richtigen Smoothiemaker

MediaMagazin-Redaktion19. JULI 2026
Hände halten einen Mixer mit frischem Spinat, Kräutern und Bananenscheiben, daneben liegen verschiedene Obstsorten.

Foto: ed chechine/iStock

Bananen-Shake und Spinat-Smoothie: Aus Obst und Gemüse lassen sich gesunde Drinks zaubern. Ob zum Verschenken oder für die eigene Küche: Das solltest du vor dem Kauf von einem Smoothiemaker beachten.

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Smoothiemaker kaufen

Mit einem praktischen Smoothiemaker kannst du im Winter wärmende und wohltuende Suppen und im Sommer kühlende und nahrhafte Smoothies zaubern. Doch lohnt sich die Anschaffung eines solchen Spezialgeräts? Oder kannst du vielleicht den schon vorhandenen Standmixer dafür einsetzen? Wir haben uns die Vorzüge eines Smoothiemakers genau angesehen.

1. Smoothiemaker oder Standmixer?

Du möchtest aus Beeren, Obst und Gemüse regelmäßig köstliche, cremige Drinks zaubern? Ein Smoothiemaker könnte diese Aufgabe perfekt übernehmen. Zwar würde ein Standmixer diese Aufgabe theoretisch auch erledigen können, doch in puncto Leistung kommen viele Mixer nicht an die Spezialgeräte heran. Höchstleistungen sind jedoch wichtig, um auch faserreiche Gemüsesorten wie Spinat oder Wildkräuter zu zerkleinern. Für Einsteiger und alle, die keine schwer zerkleinerbaren Zutaten verwenden, reichen schon Modelle mit 300 bis 400 Watt. Allerdings darf für Spezialfälle wie Rhabarber oder Fenchel die Leistung schon über 1.000 Watt gehen. Auch die Umdrehungen pro Minute, die ein Smoothiemaker leistet, sind wichtig für das Ergebnis. Wenn du gerne grüne Smoothies mit fasrigem Gemüse trinkst, solltest du dir ein Gerät mit rund 25.000 Umdrehungen gönnen. Sonst kann der Wert auch darunter liegen.

WMF KULT X MIX & Go Standmixer (Edelstahl, Schwarz, 300 Watt, 0.6 Liter)

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2. Becher ist inklusive

Praktisch an einem echten Smoothiemaker ist, dass das Gefäß, in dem Obst und Gemüse zerkleinert wird, auch gleich als Trinkbecher dienen kann. Das bedeutet, dass kein zusätzliches Geschirr anfällt, das du abwaschen musst. Zunächst gibst du, wie bei einem regulären Standmixer, die Zutaten in den Mixbecher. Dann verarbeitest du alles zu einem cremigen Smoothie. Am Ende nimmst du den Becherteil ab und drehst das Ende mit dem Schneidmesser nach oben. Dann schraubst du das Messer-Element ab und setzt einen Deckel mit einer Trinköffnung auf. Ein Standmixer hingegen bietet meist nur einen Krug, aus dem du den Drink dann in einen Trinkbehälter gießt. Die Größe des Mixbechers sollte an deine Bedürfnisse angepasst sein, das heißt beispielsweise für einen Single-Haushalt oder eine Familie.

Familien sollten zudem auch auf ausreichend große Mixbecher achten.

Foto: kovaciclea/iStock

3. Lautstärke beachten

Wenn ein Hochleistungsmotor schnell rotierende Messer antreibt, geht das meist mit einer beträchtlichen Lautstärke vonstatten. Wie bei einem Standmixer oder Entsafter kannst du – trotz Schallschutz – einen gewissen Lärmpegel nicht verhindern. Lösungen bieten hier spezielle Matten oder Unterlagen aus Schaumstoff, die Teile der Geräusche auffangen können.

4. Zusatzfunktionen

In einem Smoothiemaker kannst du – selbst wenn der Name das nicht vermuten lässt – auch andere Speisen bequem zubereiten. Pestos werden besonders cremig und schmackhaft, da Nüsse und Kräuter gut zerkleinert werden. Aber auch Frozen Yoghurt und Crushed Ice sind mit der entsprechenden Leistung und Mixdauer möglich. Vor allem Profigeräte haben Automatikprogramme, bei denen eine voreingestellte Laufzeit für ein perfekt abgestimmtes Ergebnis sorgt. Ein Highlight ist die kalte spanische Suppe Gazpacho, die ein Smoothiemaker ganz besonders sämig macht.


Aus Obst und Gemüse lassen sich per Smoothiemaker generell auch gesunde Drinks zaubern.

Foto: StefaNikolic/iStock

5. Reinigung

Wenn du deinen Smoothiemaker sofort nach dem Gebrauch säuberst, verhinderst du, dass Reste eintrocknen und dann schwer zu entfernen sind. Die meisten Modelle haben Becher und Messer-Elemente, die du in der Spülmaschine reinigen darfst. Verwendest du keine öligen Zutaten, reicht es mitunter, die benutzten Teile unter lauwarmem Wasser abzuspülen. Das spart nicht nur Energie, sondern schont auch die Materialien und macht einen langfristigen Gebrauch möglich. Bei hartnäckigeren Verschmutzungen füllst du einfach den Becherteil mit Wasser und etwas Spülmittel. Diese Reinigungsflüssigkeit wird mit ansteigender Geschwindigkeit gemixt. Den Motorteil wischst du nach Gebrauch mit einem feuchten Tuch ab, dabei solltest du besonderes Augenmerk auf die Bedienelemente legen. An Knöpfen und Schaltern lagern sich leicht Obstsaft und Gemüsereste ab. Achte bei der Reinigung darauf, dass kein Wasser in den Motor eindringt.

Smoothies sind gesund und schmecken zudem auch köstlich.

Foto: Moyo Studio/iStock

Fazit

Beim Kauf eines Smoothiemakers sind für dich vor allem folgende Fakten interessant:

  • Die Leistung des Motors, die von rund 300 bis über 1.000 Watt gehen kann.
  • Die Drehzahlen der Messerblöcke: Je höher die Zahl der Umdrehungen pro Minute ist, desto cremiger wird zum Beispiel ein Spinat-Smoothie.
  • Die Größe des Mixbechers an die Personenzahl im Haushalt anpassen.
  • Zerlegbarkeit: Wie einfach ist der Mixer in der alltäglichen Handhabung?
  • Reinigung: Dürfen die einzelnen Geräteteile in den Geschirrspüler?
  • Die Lautstärke: Am besten prüfst du, ob das Gerät einen Schallschutz besitzt.