Die wichtigsten Trockner-Programme im Überblick

MediaMagazin-Redaktion21. JULI 2024
Lachende Frau und lachendes Kleinkind mit einem Stapel gefalteter Wäsche vor einem Trockner.

Foto: FamVeld/iStock

Tipps für perfekt getrocknete Wäsche: Ob Jeans, T-Shirts oder Handtücher - für jedes Wäschestück gibt es die geeigneten Trockner-Programme. Hier eine kurze Übersicht über die gängigsten Einstellungen:

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Vielfältige Trockner-Programme

Egal, ob Wolle, Outdoor oder Seide. Vor dem Kauf eines Wäschetrockners sollte man auf jeden Fall einen Blick auf die Trockner-Programme der ausgesuchten Geräte werfen. Diese sollten im Idealfall genau zu den persönlichen Anforderungen passen. Wer zum Beispiel gerne Seide trägt, sollte sicherstellen, dass der Trockner auch über ein spezielles Programm für diesen Stoff verfügt. Passionierte Läufer sollten hingegen das Vorhandensein eines Sportprogramms überprüfen.

Waschmaschine wird mit heller Wäsche befüllt

Foto: Moyo Studio/iStock

Wie arbeitet ein Trockner?

Wer seinen Lieblingspulli oder das neu gekaufte Baumwollkleid seinem Trockner anvertraut, erwartet dabei schonende Behandlung und darüber hinaus auch einen optimalen Trocknungsvorgang. Moderne Trockner-Programme passen sich jedenfalls an die die Wäschemenge, der Art der Textilien und der Feuchtigkeit im Stoff an. Je nach Kleidung und Restfeuchte bestimmt das Gerät die richtige Temperatur, die optimale Laufzeit und die Frequenz mit der sich die Trommel dreht. Letztere ändert übrigens immer wieder ihre Drehrichtung, was in der Folge für eine durchgängige Trocknung der Wäsche sorgt.

Tipp: Beim Trocknen sollte man die Wäschestücke vorher auf links drehen. Damit schont man erstens die Kleidung und sie trocknet zweitens auch schneller.

Eine Frau trägt einen Stapel zusammengefalteter Handtücher.

Foto: PeopleImages/iStock

Die wichtigsten Trockner-Programme

  • Trocknen
    Eine Sonne mit acht Strahlen ist generell das Symbol für Trocknen. Einige Maschinen haben noch weitere Funktionen (zum Beispiel Kühlen), die man dann über andere Symbole ansteuern muss.
  • Kühlen
    Ein Schneekristall versinnbildlicht die Kühlfunktion im Wäschetrockner. Damit kühlt man heiße Wäsche, wie zum Beispiel jene aus dem Baumwollprogramm, herunter. Damit hat sie beim Kontakt mit den Händen eine angenehme Temperatur.
  • Baumwollprogramm
    Hinter dem Symbol einer Baumwollblüte verbirgt sich ein Programm, das mit hohen Temperaturen arbeitet. Es ist für Textilien wie Handtücher, Bettwäsche und ähnliches geeignet.
  • Feinwäsche
    Niedrige Temperaturen schonen die Textilien und sorgen darüber hinaus für behutsames Trocknen der Wäschestücke. Als Symbol kommt hier meist eine Feder zum Einsatz. Mit dieser Einstellung kann man empfindliche Textilien wie etwa Damenunterwäsche behandeln. Generell ist die Beladungsmenge hier geringer als bei anderen Trockner-Programmen, damit die Stoffe nicht knittern.
  • Seide
    Auch hier geht der Trockner schonend vor. Als Symbol kommt ein Schmetterling zum Einsatz. Achtung: Nicht alle Seidenstoffe vertragen auch eine Behandlung im Wäschetrockner.
  • Sportkleidung/Outdoor
    Damit man getragene Sportwäsche möglichst schnell und schonend wieder auffrischen kann, haben viele Trockner dafür ein Extraprogramm. Achtung: Gore-Tex sollte man nicht in den Trockner geben.

Eine Frau lächelt in eine offene Waschmaschine

Foto: RapidEye/iStock

  • Wolle

Viele Wollstoffe sind tatsächlich für den Einsatz im Trockner geeignet. Im Zweifelsfall sollte man allerdings das Etikett überprüfen. Bei diesem Programm unterbricht das Gerät den Trockenvorgang regelmäßig, damit sich in der Folge das Wollgew

Eine Frau holt ein gelbes Badetuch aus einem Trockner.

Foto: AndreyPopov/iStock

Praktische Trockner-Programme

  • Automatik
    Der Wäschetrockner überprüft dabei laufend den Feuchtigkeitsgrad der Wäsche. Anschließend stellt er seine Laufzeit sowie die Temperatur dynamisch darauf ein. Ist der gewünschte Trocknungsgrad erreicht, dann beendet das Gerät sein Programm.
  • Sparprogramm
    Eines der besonders Energie-effizienten Trockner-Programme. Es arbeitet mit niedriger Temperatur und längerer Laufzeit. Bei den Geräten mancher Hersteller kann damit folglich bis zu einem Drittel an Energie gespart werden.
  • Auffrischen
    Wer Gerüche aus der Kleidung entfernen möchte, zum Beispiel nach dem Kochen, kann mit diesem Programm seine Wäsche wieder frisch riechen lassen. Hier kommen allerdings verschiedene Symbole zum Einsatz, meist jedoch drei Wellenlinien. Auch gegen Zigarettenrauch ist dieser Trocknermodus sehr effektiv.

Eine Frau sitzt auf einem Teppich und faltet Kleidung.

Foto: Deagreez/iStock

  • Lüften

Hier können kleine oder vorgetrocknete Wäschemengen eingefüllt werden. Die Temperatur in der Trommel wird dabei niedrig gehalten. Damit lassen sich Kleidungsstücke, die nur kurz getragen wurden, gut auffrischen. Darüber hinaus kann man sie d

Eine Frau bügelt und lächelt ein Kind an, dass ihr gegenüber auf einer Waschmaschine sitzt.

Foto: gaffera/iStock

Den richtigen Trockengrad finden

Die meisten Geräte bieten die Auswahl zwischen drei Trockengraden, welche die Restfeuchte bestimmen, die nach Programmende noch in der Wäsche zu finden sein soll:

  1. Sehr trocken
    Keine Restfeuchte in der Wäsche
  2. Schranktrocken
    Minimale Restfeuchte, die Kleidung kann direkt zusammengelegt und im Schrank verstaut werden.
  3. Bügeltrocken
    Bei diesem Trockengrad ist noch etwas Feuchtigkeit im Stoff, damit das Bügeln einfacher von der Hand geht.