Tipps, wie man verantwortungsbewusst staubsaugen kann

Foto: samsonovs/iStock
Im Haushalt gibt es viele Möglichkeiten, auf die Umwelt zu achten – auch bei der Bodenreinigung. Wir haben fünf Tipps, wie man das Staubsaugen ressourcenschonend erledigt.
🕑 Lesedauer: 3 Minuten
Staubsaugen: Nachhaltigkeits-Tipps
Ein verantwortungsbewusster Lebensstil bedeutet nicht nur, dass die Umwelt geschont wird. In vielen Fällen spart man darüber hinaus Energie und damit bares Geld. Das trifft auch auf das Staubsaugen zu. Hier ist die Wahl des richtigen Staubsaugers wichtig. Das trägt nicht nur zum Sparen von wertvollen Ressourcen bei, ein Modell mit niedriger Wattzahl verbraucht zudem weniger Energie und hilft damit, die Stromrechnung niedrig zu halten. Aber auch die richtige Pflege des Reinigungsgeräts ist wichtig, um einen fortlaufend nachhaltigen Betrieb zu garantieren. Hier sind fünf Tipps, wie man beim Staubsaugen die Umwelt entlasten kann.
1. Neukauf: Gut vergleichen
Derzeit gibt es keine Energielabels für Staubsauger. Diese wurden nach einem Rechtsstreit EU-weit vom Markt genommen. Folglich lohnt es sich, die vorausgesuchten Modelle genau zu vergleichen. Man sollte aus diesem Grund die Geräte auf Wattzahl, Lautstärke, Art des Filters etc. abklopfen, bevor man sich für ein bestimmtes Modell entscheidet. Eine gute Richtlinie ist auch das BetterWay-Logo bei MediaMarkt. Denn damit werden nur ressourcenschonende Produkte ausgezeichnet.
2. Niedrige Wattzahl wählen
Je weniger Watt ein Staubsauger besitzt, desto niedriger ist sein Stromverbrauch. Darum hat auch die EU die höchstzulässige Wattzahl in den vergangenen Jahren sukzessive gesenkt. In der Folge sind seit 2017 nur mehr Modelle mit maximal 900 Watt im Handel erhältlich. Viele Hersteller statten ihre Geräte daher mit 890 Watt aus, was knapp unter dem erlaubten Grenzwert liegt. Man sollte sich die Frage stellen, ob man wirklich die maximale Wattzahl im eigenen Haushalt benötigt. Viele Varianten mit „nur“ 500 oder 600 Watt erzielen ebenfalls eine gute Saugleistung. Besteht die Möglichkeit, sollte man das Gerät auf jeden Fall vor dem Kauf ausprobieren. Denn ergonomisch geformte Saugdüsen können manchmal eine vergleichbare Saugleistung ermöglichen, als sie Geräte, die mit hoher Wattzahl glänzen, erzielen.
3. Beutellose Staubsauger bevorzugen
Staubsauger, die ohne Beutel auskommen, sind im Betrieb natürlich günstiger. Jedenfalls muss man nicht regelmäßig teure Staubsaugerbeutel anschaffen. Denn in beutellosen Modellen wird der Staub in einem auswaschbaren Auffangbehälter gesammelt. Diesen entleert man einfach in den Hausmüll, wenn er voll ist. Wer trotzdem nicht zu einem beutellosen Modell greifen möchte, sollte hingegen auf Beutel aus Vlies setzen. Diese filtern Feinstaub besser und verteilen den Schmutz gleichmäßiger im Beutel als jene aus Papier. Damit sorgen sie länger für eine gute Saugleistung.
4. Lautstärke beim Staubsaugen beachten
Auch Lärm schadet der Umwelt. Daher sollte man vor dem Kauf einen Blick auf die vom Hersteller angegebene Dezibel-Zahl werfen. Je niedriger der in dB angegebene Wert ist, desto besser. Folgerichtig verursachen leise Staubsauger normalerweise weniger als 70 Dezibel.
5. Filter tauschen
Gerade für Allergiker ist dieser Punkt interessant. Filter stellen, neben dem Behältnis, das den Schmutz auffängt, eine wichtige Barriere für Viren, Pollen und ähnliche Schadstoffe dar. Man sollte daher den Staubbeutel regelmäßig wechseln, beziehungsweise den Auffangbehälter leeren. Darüber hinaus muss man in weiterer Folge auch den Abluftfilter immer wieder tauschen. Wie oft man Motorfilter wechseln sollte, kann man der Bedienungsanleitung des Geräts entnehmen. Hat der Staubsauger keinen Beutel, dann sollte man die Filter häufiger wechseln. Hier empfiehlt es sich zum Beispiel, den Verschmutzungsgrad öfter zu kontrollieren. HEPA-Filter sollte man zumindest einmal im Jahr tauschen. Kommt der Staubsauger oft zum Einsatz, kann ein häufigerer Wechsel nötig werden.
