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Laubsauger oder Laubbläser: Das müssen Sie wissen

MediaMagazin-Redaktion15. SEPTEMBER 2023
Frau faehrt mit einem lachenden Kind in der Schiebetruhe

Foto: StefaNikolic/iStock

Was vor dem Kauf eines Laubsaugers oder Laubbläsers beachtet werden muss, um die richtige Entscheidung zu treffen, lesen Sie hier. Lesedauer: 3 Minuten

Der Herbst kündigt sich nicht nur durch sinkende Temperaturen an, sondern auch durch das fallende Laub. Während die bunte Belaubung auf den Wiesen und Straßen dem Herbst seine besondere Note verleiht, wird es im eigenen Garten oft schnell lästig. Wenn Sie etwas für Ihre Ausdauer tun wollen, ist der Rechen zur Beseitigung des Laubs die erste Wahl. Wer die herbstlichen Aufräumarbeiten heutzutage jedoch bequemer und vor allem rascher erledigen will, der greift entweder auf einen Laubsauger oder einen Laubbläser zurück.

Laubsauger oder Laubbläser: Die Unterschiede

Der Laubsauger funktioniert ähnlich wie ein Staubsauger. Im Gegensatz zum Laubbläser, der das Blattwerk fort bläst, saugt der Laubsauger jenes ein, um in einem Fangsack zu landen. Die meisten Laubsauger verfügen zudem über einen Häcksler, der das Laub vor dem Sammeln zerkleinert. Das schafft Platz im Behältnis und macht das zerkleinerte Laub schneller kompostierbar. Beim Laubbläser hingegen müssen die zusammengeblasenen Blätter durch einen zusätzlichen Arbeitsschritt eingesammelt werden. Hierfür eignen sich etwa Sammelsäcke, mit denen Sie das Laub aus Ihrem Garten entfernen können. Grundsätzlich erfüllen beide Geräte aber denselben Zweck, nämlich Laub zu sammeln.

Strom, Akku oder Verbrennungsmotor?

Grundsätzlich finden Sie am Markt strom-, benzin- oder akkubetriebene Laubsauger sowie Laubbläser. Doch welches Gerät kommt für welchen Einsatz infrage? Benzinbetriebene Bläser sowie Sauger stoßen Schadstoffe aus, welche die Umwelt belasten. Geräte, deren Energie aus der Steckdose oder dem Akku kommt, sind demnach umweltfreundlicher. Das Kabel der strombetriebenen Laubsauger und -bläser schränken die Reichweite der beiden Geräte jedoch entscheidend ein. Dafür ist man ständig mit Energie versorgt. Bei einem kleinen Garten ist der Griff zur Stromlösung durchaus berechtigt. Sauger und Bläser mit Akku müssen nach einer gewissen Laufzeit wieder aufgeladen werden. Abhilfe schafft hier zum Beispiel die Anschaffung eines zweiten Akkus, um Wartezeiten zu vermeiden.

Herbstlaub faellt neben einem Baum auf eine Wiese

Foto: borchee/iStock

Laubsauger oder Laubbläser: Zeitersparnis als Kriterium

Wie bereits erwähnt, häckseln viele Laubsauger das Laub, was den anschließenden Kompostvorgang beschleunigt. Im Gegensatz zum Laubbläser müssen Sie das Laub auch nicht aufsammeln. Dafür sorgt der Fangsack. Das spart im Gegensatz zum Laubbläser Zeit. Dennoch ist zu erwähnen, dass Sie den Fangsack zwischendurch leeren müssen, bevor das muntere Saugen fortgesetzt werden kann. Das verringert die Zeitersparnis wieder etwas.

Wind und Wetter

Mit dem Laubbläser trotzen Sie der möglichen Nässe besser als mit dem Sauger. Somit können Sie auch feuchte und nasse Blätter besser sammeln. Der Laubsauger hingegen stößt hier schneller an seine Grenzen. Nur benzinbetriebene Geräte, egal ob Sauger oder Bläser, haben mit Nässe wegen ihrer hohen Leistung kein Problem. Bei Wind hat allerdings der Laubsauger die Nase vorn, da hier nicht die Gefahr besteht, dass Ihr sorgfältig zusammengeblasener Laubhaufen einem Windstoß zum Opfer fällt.

So können Sie Tierleben retten

Sofern Sie Ihren Freiraum mit einem Laubbläser vom Laub befreien, sterben dadurch keine Kleinstlebewesen. Diese fallen beim Saugen spätestens dem Häcksler zum Opfer. Beim Saugen wirbeln Sie im Gegensatz zum Blasen keinen Schmutz oder Erde auf und laufen somit nicht Gefahr, Gartenwege zu verschmutzen und diese im Anschluss reinigen zu müssen. Den Laubsauger können Sie zudem auch zum Saugen von Innenräumen, wie Garagen oder Werkstätten, nutzen.

Person blaest Herbstlaub mit einem Laubblaser von einem Gehweg

Foto: lucentius/iStock

Geräuschkulissen

Laubsauger oder Laubbläser: Welches Gerät ist lauter? Hier ist zu sagen, dass beide Geräte ziemlich hohe Schallpegel erreichen können. Über 100 Dezibel sind bei Geräten mit hoher Leistung keine Seltenheit. Im direkten Vergleich ist der Laubbläser aber etwas leiser. Der Einsatz von Gehörschutz während der Arbeit ist ratsam. Aufgrund der Lautstärke ist auch zu beachten, nicht während der allgemein geltenden Ruhezeiten sein Laub zu sammeln.

Laubsauger oder Laubbläser: Ein Fazit

Laubsammeln mit Bläsern oder Saugern ist die bequemste und effizienteste Möglichkeit, um Ihren Freiraum von Laub zu befreien. Mit Rechen und Harke dauert die Prozedur in jedem Fall um einiges länger und ist beschwerlicher. Abhängig von Ihrer Entscheidung sind letztlich die Gegebenheiten Ihres Freiraums sowie die Erfordernisse, die Sie selbst an das Gerät stellen. Für alle Unentschlossenen besteht die Möglichkeit, sich ein Kombi-Gerät anzuschaffen, das saugt, bläst und häckseln kann.

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