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Energieeffizienzklasse: Bedeutung und Produkte näher erklärt

MediaMagazin-Redaktion22. MAI 2025
Mehrere Haushaltsgeräte stehen vor einer farbigen Energieeffizienzskala.

Foto: george tsartsianidis/iStock

Energieeffizienzklasse: Die Bedeutung

Elektrogeräte sind mit der Zeit immer energieeffizienter geworden. Lange galt bei Energieeffizienzklassen eine Kategorisierung von A bis D. Immer mehr Geräte übertrafen aber irgendwann die energieeffizienteste Klasse A und es mussten immer mehr „Plus-Klassen“ eingeführt werden (A+, A++ und A+++). 2021 hat die EU-Kommission die Energielabel sowie das zugehörige Testverfahren daher angepasst, um neue, deutlich energieeffizientere Geräte besser einteilen zu können.

Das neue Energieeffizienzklassenlabel

Auf den ersten Blick hat sich das Label nicht gravierend verändert – es wurde nur etwas vereinfacht und mit den aktuellen Energieeffizienzklassen von A bis G versehen. Neu ist der QR-Code, der den Konsumenten zur European Product-Database For Energy-Labelling (EPREL) weiterleitet. Dort findet man genaue Infos und Datenblätter zum Gerät. Von Bedeutung sind die Energieeffizienzklassen vor allem beim Neukauf von Elektrogeräten: Man sieht nun auf einen Blick, wie effizient ein Gerät nach aktuellen Testverfahren ist.

Die Energieeffizienzlabels im Detail

Jede Geräteklasse hat ein Label, das genauen Aufschluss über den Verbrauch, die Emissionen gewährt. Je nach Geräteklasse fließen auch Infos wie Wasserverbrauch, Geräuschentwicklung oder Inhaltsvolumen in das Label ein. Im Folgenden findet ihr die aktuellen Gerätelabels im Detail. Unter den einzelnen Labels sieht man energieeffiziente Beispielprodukte, wobei die jeweils effizientesten das Label der Energieklasse A tragen. Mitunter entdeckt man bislang nur wenige Geräte der Energieeffizienzklasse A: In manchen Produktkategorien finden sich noch keine Geräte in den oberen Klassen, da die EU die Hersteller zu einer kontinuierlichen Verbesserung ihrer Technologien animieren will. Deswegen kommen erst nach und nach Modelle in den oberen Energieeffizienzklassen hinzu.

Waschmaschinen

Waschmaschinen werden im Waschgang „Eco 40-60“ und mit normal verschmutzter Kleidung getestet. Die Kleidung besteht aus Leinen, Baumwolle und Mischfasern – die meisten Kleidungsstücke finden also Berücksichtigung. Außerdem umfasst das Testverfahren Waschgänge mit einer vollen Waschtrommel, einer halbvollen und einer viertelvollen Trommel.  Im Gegensatz zum alten Label beziehen sich die Angaben für den Energieverbrauch nicht mehr auf ein Jahr, sondern auf 100 Waschzyklen. Die Geräuschentwicklung hat nun eine eigene Emissionsklasse, wird aber immer noch als Dezibelzahl angegeben.

Waschtrockner

Das Energieeffizienzklassenlabel des Waschtrockners ähnelt dem der Waschmaschine – allerdings ist das Label zweigeteilt: Ein Teil macht Angaben über einen Waschgang plus Trocknen, der andere gibt Auskunft über einen reinen Waschgang. Das liegt daran, dass viele ihren Waschtrockner nur zum Waschen verwenden und das Trocknungsprogramm selten bis gar nicht nutzen. Wie bei den Waschmaschinen wird der Waschgang in „Eco 40-60“ mit normal verschmutzter Kleidung aus Baumwolle, Leinen und Mischfasern getestet. Auch bei den Waschtrocknern wird der Energieverbrauch pro 100 Waschzyklen und die Geräuschemissionen angegeben.  Übrigens: Ab Juli 2025 werden Wäschetrockner in die Energieeffizienzklassen A bis G eingeteilt. Hier sind also bis dahin Modelle mit Energieklasse A+++ noch am effizientesten. Diese Klasse erreichen besonders sogenannte Wärmepumpentrockner.

Geschirrspüler

Geschirrspüler werden weiterhin im Spülgang „Eco“ getestet, allerdings mit einer angepassten Befüllung: Sie enthält nun zum Beispiel auch Plastikgeschirr, um eine möglichst alltagsnahe Beladung darzustellen. Die Tester erheben außerdem Daten zu Reinigungs- und Trocknungsergebnissen sowie zur Dauer des Spülgangs.  Wie bei den anderen Elektrogeräten wird auch bei den Geschirrspülern der Energieverbrauch nicht mehr als Jahresverbrauch angegeben, sondern pro 100 Spülgänge. Auch dieses Label enthält Informationen zur Geräuschentwicklung in Dezibel und ordnet diese in eine Geräuschemissionsklasse ein.

Kühl- und Gefrierschrank

Das Testverfahren für die neuen Energieeffizienzklassen nimmt Kühl- und Gefrierschränke genauer unter die Lupe: Gerätetyp, Raumtemperatur, Funktionsprinzip sowie Anzahl und Größe der enthaltenen Ablageflächen – das alles fließt nun in das Testverfahren ein. Der Stromverbrauch wird in dieser Geräteklasse in Kilowattstunden (kWh) pro Jahr angegeben. Informationen zum Fassungsvermögen des Innenraums und zur Geräuschentwicklung sind ebenfalls auf dem Energielabel für Kühl- und Gefrierschränke vorhanden.

Fernseher, Monitore & Signage-Displays

Fernseher, Monitore und Signage-Displays werden in zwei verschiedenen Dynamik- und Kontrastmodi getestet: Standard (SDR = Standard Dynamic Range) und hoher Dynamik-/Kontrastumfang (HDR = High Dynamic Range). Der Stromverbrauch bezieht sich auf 1.000 Stunden – und zwar bei der Nutzung in SDR. Der Energieverbrauch für 1.000 Stunden in HDR wird darunter gesondert angegeben. Ganz unten auf dem Label für die Energieeffizienzklassen von Fernsehern und Monitoren finden sich Angaben zur Größe des Displays: die Bildschirmdiagonale (sowohl in Zoll als auch in Zentimeter) sowie vertikale und horizontale Pixel.

Leuchtmittel + Lichtquellen

Lampen und andere Leuchtmittel sowie Lichtquellen haben seit 2023 ein neues Energielabel bekommen. Die Tests für das Energielabel berechnen auch Netzteile von Lampen in den Stromverbrauch mit ein – der gemessene Energieverbrauch einer Lampe steigt also. Genau wie bei Fernsehern und Monitoren wird der Stromverbrauch pro 1.000 Stunden Nutzungsdauer angegeben.

Das aktuelle Label

Seit 2021 haben folgende Geräte ein neues Label erhalten:

  • Elektronische Displays wie Monitore, TV-Geräte, Signage Displays
  • Geschirrspüler
  • Waschmaschinen
  • Kühlschränke, Gefriergeräte, Kühlgefrierkombinationen
  • Weinlagerschränke
  • Lichtquellen, Leuchtmittel

Seit 2023 haben folgende Geräte ein neues Label erhalten:

  • Lichtquellen, Leuchtmittel

Seit 2024 haben folgende Geräte ein neues Label erhalten:

  • Staubsauger
  • Backöfen

Derzeit sind weitere Aktualisierungen des Energielabels geplant:

  • Ab Juni 2025 für Smartphone
  • Ab Juli 2025 für Wäschetrockner

Darum wurden die Labels geändert

Damit bei immer effizienteren Geräten nicht immer mehr A+-Klassen dazukommen, müssen die Energieklassen laufend angepasst und umgestellt werden. Das hat dafür gesorgt, dass viele Geräte in der Wertung abgerutscht sind – z. B. von Energieklasse A++ nach B bzw. C oder von Energieeffizienzklasse C nach F. Diese älteren Geräte sind nicht plötzlich ineffizient geworden, nur die Wertung hat sich verändert, um die Entwicklung neuer, effizienterer Modelle besser abbilden zu können. Eine direkte Umrechnung der alten in die neuen Energieeffizienzklassen ist dabei meist nicht möglich: Die Test- und Bewertungsverfahren haben sich geändert und für die neuen Klassen gelten strengere Kriterien.

Klasse F = schlecht?

Und was ist mit Geräten der neuen Energieeffizienzklasse F – sind sie gut oder schlecht? Pauschal lässt sich das nicht sagen: Durch die verschärften Grenzwerte sind viele Geräte gleich um mehrere Klassen nach unten gerutscht. Bei Fernsehern ist das besonders auffällig: Die meisten Geräte landen im roten Bereich, Energieklasse A wird bislang noch von keinem Gerät auf dem Markt erreicht. Grundsätzlich gilt: Je größer die Bildschirmdiagonale, desto größer der Stromverbrauch. Die unabhängige Prüforganisation EcoTopTen rät daher bei Fernsehgeräten dazu, auf Energieeffizienzklasse F oder, noch besser, auf einen maximalen Stromverbrauch von 70 kWh/1000 Stunden zu achten. Fest steht auf jeden Fall: Wenn ein Gerät schon ein paar Jahre alt ist, gibt es mittlerweile ziemlich sicher deutlich energieeffizientere Modelle.

BetterWay: Ressourcenschonende Produkte einfach finden

Unsere BetterWay-Produkte machen die Suche nach energieeffizienten Geräten leicht: Produkte mit dieser Kennzeichnung sind von unabhängigen Prüforganisationen als strom- oder wassersparend bewertet worden. Sie erfüllen also in der jeweiligen Produktkategorie deren Mindestkriterien für Ressourceneinsparung. BetterWay und das Energielabel sind nicht deckungsgleich, denn für die Einstufung als BetterWay-Produkt spielen auch Faktoren wie Langlebigkeit, Reparierbarkeit, sozialverträgliche Herstellung, Wasserverbrauch und Recyclingfähigkeit eine Rolle. Allerdings ist die Energieeffizienz ein wichtiges Kriterium, das in den Mindestanforderungen der Prüforganisationen berücksichtigt wird.

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