Kapselmaschinen: Diese Gründe sprechen dafür

Foto: NTRdesign/Shutterstock
Das leisten Kapselmaschinen
Erinnern Sie sich noch an die Kaffeepads? Herrlich duftender Kaffee, in schützendes Kaffeevlies eingepackt. Dieses wird schlussendlich in einer speziellen Kaffeemaschine in eine duftende Tasse Kaffee verwandelt. Kapselmaschinen funktionieren auch nach einem ähnlichen Prinzip. Fertig gemahlener Kaffee befindet sich hier in einer vakuumverpackten Kapsel. Diese wird für die Zubereitung zuerst in eine spezielle Maschine eingelegt und dann beim Verriegeln an beiden Seiten angestochen. Auf Knopfdruck erhitzt sich die für eine Portion benötigte Menge Wasser, das anschließend mit großem Druck durch den Kaffee gepresst wird. Jener läuft direkt in die Tasse und bildet dort zudem die von vielen Liebhabern geschätzte Crema. Der Geschmack wird tatsächlich von vielen Kaffeefans gelobt. Doch was sind die weiteren Vorteile von Kapselmaschinen?
Die Vorteile
1. Platzsparend
Im Vergleich zu Siebträgermaschinen oder Kaffeevollautomaten benötigen Kapselmaschinen wenig Platz. Auch in kleinen Küchen und Singlehaushalten lassen sie sich problemlos unterbringen. Werden sie einmal für längere Zeit nicht gebraucht, dann kann man sie im Schrank oder in der Abstellkammer verstauen. Beim Frühstück am Balkon wandern sie außerdem ganz einfach mit nach draußen. Zusätzliches Wasser für den Tank kann man dort in einem Krug bereitstellen.
2. Einfache Bedienung
Kein Tampern, kein löffelweises Abmessen des Kaffeepulvers und kein Hantieren mit zusätzlichen Filtern. Mit nur wenigen Handgriffen kann man eine duftende Tasse Kaffee zubereiten. Alles, was der Benutzer im Regelfall einstellen muss, ist die gewünschte Tassengröße, die aus dem Kaffee in der Kapsel zubereitet werden soll. Wer sich unsicher ist, bekommt hier Unterstützung vom Hersteller. Viele geben auf der Verpackung der Kaffeekapseln bereits die optimale Tassengröße für die gewählte Sorte an.
3. Mehr Geschmack
Bis zum Aufbrühen bleibt der Kaffee in der Kapsel vakuumversiegelt. Das kostbare Aroma wird damit bestmöglich geschützt. Wer Filterkaffeemaschinen benutzt, weiß, wie wichtig es ist, gemahlenen Kaffee in jedem Fall luftdicht zu lagern und zudem rasch aufzubrauchen. Kapseln gibt es, je nach System, in vielen verschiedenen Sorten und auch Geschmäckern. Außerdem lässt sich mit den meisten Maschinen nicht nur Kaffee zubereiten, sondern auch Tee oder Kakao.
4. Einfache Reinigung
Die Kapseln fallen nach Gebrauch in einen speziellen Sammelbehälter in der Maschine. Der Behälter wird anschließend einfach aus dem Gerät herausgezogen und entleert. Die leeren Kapseln können bei MediaMarkt abgegeben werden, wo man sie fachgerecht entsorgt. Die meisten Modelle weisen zudem selbsttätig darauf hin, wenn eine Entkalkung notwendig ist. Dazu wird ein spezieller Entkalker in den Wassertank gefüllt und dann das Reinigungsprogramm gestartet. Regelmäßiges Entkalken ist nicht nur für ein langes Geräteleben wichtig, sondern auch für die perfekte Qualität des gebrühten Kaffees.

Foto: Jo Panuwat D/Shutterstock
Die Nachteile
1. Bindung an ein System
Wenn man vor dem Kauf einer Kapselmaschine Vergleiche anstellt und sich gut informiert, dann muss dieser „Nachteil“ kein großer sein. Wenn man sich für ein Modell eines bestimmten Herstellers entscheidet, wie zum Beispiel Tassimo oder Cremesso, kann man tatsächlich oft nur Kapseln dieser Marke verwenden. Das universellste System ist wohl Nespresso, denn viele namhafte Hersteller wie Starbucks oder Illy haben ihre Kaffeesorten bereits in Nespresso-kompatible Kapseln verpackt. Mit „Baristaclub“ stellt auch MediaMarkt mehrere köstliche Sorten bereit.
2. Leere Kapseln
Die gute Nachricht gleich vorweg: Gebrauchte Kaffeekapseln wandern nicht in den Hausmüll, sondern können gesammelt und wiederverwertet werden. Die Aluminiumhüllen sind in der Tat recyclingfähig und können wiederverwertet werden. Dazu bringt man sie am besten zu MediaMarkt, wo sie fachgerecht entsorgt und später recycelt werden.
FAQ: Häufig gestellte Fragen
Verbrauchen Kapselmaschinen viel Strom?
Nein, moderne Geräte heizen nur die benötigte Wassermenge auf und schalten sich automatisch ab. Durch kurze Aufheizzeiten sind sie energieeffizient, besonders bei gelegentlicher Nutzung.
Wie laut sind Kapselmaschinen beim Brühen?
Kapselmaschinen arbeiten mit hohem Druck, wodurch beim Brühen ein hörbares Surren entsteht. Die Lautstärke liegt vorwiegend zwischen 60 und 70 Dezibel, dauert aber nur wenige Sekunden an.
Kann man mit einer Kapselmaschine auch entkoffeinierten Kaffee zubereiten?
Ja, fast alle Systeme bieten koffeinfreie Sorten an, die sich geschmacklich kaum mehr von traditionellem Kaffee unterscheiden.
Gibt es große Unterschiede bei der Crema?
Je nach Kapselsystem, Druckleistung und Kaffeemischung kann die Crema variieren. Maschinen mit 15 bis 19 Bar Pumpendruck erzeugen meist eine besonders stabile, feine Schaumschicht.
Wie lange hält eine Kapselmaschine im Durchschnitt?
Bei regelmäßigem Entkalken kann eine Maschine drei bis sieben Jahre halten. Es kommt darauf an, wie oft sie verwendet und wie gut sie gepflegt wird.
Zusammenfassung
Kapselmaschinen überzeugen vor allem durch Komfort und kompakte Bauweise. Wer wenig Platz in der Küche hat, schnell eine einzelne Tasse zubereiten möchte und keine aufwendige Reinigung bevorzugt, findet hier eine praktische Lösung für den Alltag. Darüber hinaus sollte man vor dem Kauf die laufenden Kosten pro Kapsel sowie ökologische Aspekte berücksichtigen. Für Vieltrinker kann ein Kaffeevollautomat langfristig günstiger sein, während Gelegenheitsgenießer von der einfachen Handhabung profitieren. Generell sind Kapselmaschinen ideal für alle, die unkomplizierten Kaffeegenuss auf Knopfdruck suchen.
