Die 8 wichtigsten Tipps beim Kauf einer Waschmaschine
Inhalt
- Checkliste: Waschmaschine kaufen
- 1. Worauf ist beim Aufstellen zu achten?
- 2. Welche Motoren gibt es?
- 3. Wie bleibt die Waschmaschine sauber?
- 4. Was bringt eine Schontrommel bei Waschmaschinen?
- 5. Auf welche Sicherheitsmerkmale muss ich bei Waschmaschinen achten?
- 6. Wie hilft mir das Energielabel bei der Auswahl?
- 7. Welches Fassungsvermögen ist für mich geeignet?
- 8. Welche Programme und Funktionen brauche ich wirklich?
- FAQ: Häufig gestellte Fragen zur Waschmaschine
- Fazit: Die richtige Waschmaschine finden

Foto: Mike_shots/Shutterstock
So findest du rasch und einfach das richtige Gerät: Du suchst eine neue Waschmaschine, aber das vielfältige Angebot an Geräten mit zahlreichen Funktionen und Programmen macht die Auswahl nicht leicht. Hier sind acht wichtige Tipps, damit du beim Kauf einer Waschmaschine den Überblick behältst.
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Checkliste: Waschmaschine kaufen
Eine neue Waschmaschine muss her. Vielleicht hat das alte Gerät den Geist aufgegeben, du richtest gerade deinen ersten eigenen Haushalt ein oder deine bisherige Maschine ist für einen größer gewordenen Haushalt einfach zu klein. Neben den Abmessungen und dem Fassungsvermögen spielen beim Kauf unter anderem Bauweise, Sicherheitsmerkmale, Funktionsumfang und die verfügbaren Waschprogramme eine Rolle. In diesem Ratgeber erfährst du, worauf du beim Kauf einer Waschmaschine achten solltest und welche Funktionen für deinen Alltag wirklich sinnvoll sind. Wir haben dazu eine praktische Checkliste für dich angelegt.
1. Worauf ist beim Aufstellen zu achten?
Bevor du eine neue Waschmaschine kaufst, solltest du den dafür vorgesehenen Stellplatz genau ausmessen. Achte dabei nicht nur auf Breite, Höhe und Tiefe des Geräts, sondern plane auch genügend Platz für Anschlüsse und Schläuche auf der Rückseite ein. Bei einem Frontlader muss außerdem vor der Maschine ausreichend Platz vorhanden sein, damit du die Tür vollständig öffnen und die Wäsche bequem ein- und ausladen kannst. Steht nur wenig Platz zur Verfügung, kann ein Toplader eine Alternative sein. Diese Geräte werden von oben befüllt und sind häufig schmaler als klassische Frontlader. Dafür benötigst du über der Waschmaschine genügend Platz, um den Deckel öffnen zu können. Soll die Waschmaschine unter einer Arbeitsplatte stehen oder später ein Trockner daraufgestellt werden, kommt in der Regel ein Frontlader infrage.
Miss vor dem Kauf außerdem den gesamten Transportweg aus. Türen, Treppen, enge Kurven oder schmale Durchgänge können zum Problem werden, selbst wenn die Waschmaschine am vorgesehenen Stellplatz problemlos Platz findet.
Die Wahl der Anschlüsse
Für den Betrieb benötigt eine Waschmaschine in der Regel eine Steckdose sowie Anschlüsse für Wasserzulauf und Wasserablauf. Prüfe deshalb vor dem Kauf, ob diese am vorgesehenen Stellplatz vorhanden und gut erreichbar sind. Verlängerungskabel oder Mehrfachsteckdosen sind für Waschmaschinen grundsätzlich keine gute Lösung. Das Gerät sollte entsprechend den Herstellerangaben an eine geeignete Steckdose angeschlossen werden.
2. Welche Motoren gibt es?
Auch die Bauweise des Motors kann eine Rolle spielen, wenn du eine möglichst wartungsarme Waschmaschine suchst. Bei klassischen Elektromotoren kommen häufig sogenannte Kohlebürsten zum Einsatz. Sie übertragen den Strom auf bewegliche Teile des Motors und nutzen sich durch den ständigen Kontakt mit der Zeit ab. Irgendwann kann es deshalb notwendig werden, dass du sie austauschen lässt. Viele moderne Waschmaschinen besitzen stattdessen einen bürstenlosen, elektronisch gesteuerten Motor, der häufig als Inverter-Motor bezeichnet wird. Da dieser ohne Kohlebürsten auskommt, entfällt zumindest dieses klassische Verschleißteil. Davon zu unterscheiden ist der sogenannte Direktantrieb: Hier sitzt der Motor direkt an der Trommel, sodass zusätzlich auf Antriebsriemen und Riemenscheibe verzichtet werden kann.
Aber Vorsicht: Weniger mechanische Bauteile bedeuten nicht, dass die Waschmaschine insgesamt wartungsfrei ist.

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3. Wie bleibt die Waschmaschine sauber?
Mit der Zeit können in einer Waschmaschine unangenehme Gerüche entstehen. Feuchtigkeit sowie Rückstände von Waschmittel, Weichspüler, Schmutz und Flusen können Ablagerungen begünstigen, in denen sich Bakterien oder Schimmel ansiedeln. Achte deshalb bereits beim Kauf darauf, dass sich sensible Bereiche der Waschmaschine leicht erreichen und reinigen lassen. Dazu gehören vor allem die Türmanschette, die Waschmittelschublade und der Filter der Ablaufpumpe. Praktisch ist beispielsweise eine Waschmittelschublade, die sich vollständig herausnehmen und separat reinigen lässt. Auch der Pumpenfilter sollte gut zugänglich sein. Nach dem Waschen hilft es, die Tür und das Waschmittelfach eine Zeit lang geöffnet zu lassen, damit die Feuchtigkeit entweichen kann.
Viele Waschmaschinen bieten außerdem ein spezielles Programm zur Trommel- oder Maschinenreinigung. Je nach Gerät läuft dieses mit höheren Temperaturen und ohne Wäsche. Ob und wie häufig ein solches Reinigungsprogramm verwendet werden sollte, steht in der Bedienungsanleitung des Herstellers.
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